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Coyote Buttes – Wandern durch Sandstein

Photo by Stephen Leonardi on Unsplash

Traumhaft schöne und gleichzeitig bizarr anmutende Sandsteinwelten gibt es in den Coyote Buttes zu bestaunen. Dieser Gebirgszug, nordöstlich vom Grand Canyon gelegen und rund drei Autostunden vom Zion Nationalpark entfernt, erstreckt sich von Arizona bis Utah und lädt insbesondere zu großartigen Wandertouren ein. Hierbei gehört sicherlich die Wanderung zu der spektakulären Felsformation „The Wave“ zu den atemberaubendsten Naturschönheiten dieser Region.

So schön wie die rot-gelb gefärbten Sandste auch sind, so vergänglich sind sie aufgrund von Erosion auch! Seit diesem Jahr dürfen nur noch zwanzig Menschen das poröse Gestein besichtigen. Dabei werden zehn Tagestickets online per Lotterie (Kreditkarte notwendig, Teilnahmegebühr $5), die weiteren zehn direkt vor Ort per Losverfahren vergeben. Die Verlosung findet pünktlich 9 Uhr im Grand Staircase-Escalante National Monument Visitor Center in Kanab statt. Alle Genehmigungen, die an solch einem Morgen ausgestellt werden, sind allerdings erst für den nächsten Tag gültig. Der mittlerweile recht große Besucherstrom führt dazu, dass die Chance eines der begehrten 7$ teuren Tickets in der Hochsaison zu gewinnen, nur noch bei mageren vier Prozent liegt.

Coyote Buttes North Trail -„The Wave“

Insofern muss es wahnsinniges Glücksgefühl sein, wenn man eines dieser begehrten Permits ergattert. Diese öffnen einem dann die Türe für die Hauptattraktion: Den Coyote Buttes North Trail!

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Für diese rund 5 km lange Wanderung (einfach) sollte man ca. 90 Minuten einplanen Der Einstieg findet in der Regel über den Wire Pass Trailhead statt. Nicht vernachlässigen sollte man, dass es kaum schattige Plätze gibt und die Ausschliderung sehr spartanisch gehalten ist. Insofern unbedingt Wasser, Sonnencreme, Kopfbedeckung und entsprechendes Kartenmaterial einpacken. Die Karten werden entweder von den Rangern ausgehändigt, wenn man das Permit vor Ort gewonnen hat oder via Post, beim Gewinn via Online-Lotterie. Ein GPS-Gerät ist nicht zwingend notwendig, aber durchaus empfehlenswert, da man sich durchaus verlaufen kann! Trekkingschuhe oder -sandalen sind für diese Wanderung ausreichend.

Bereits der Weg zur „Wave“ ist das Ziel: Spektakuläre Sandsteinformationen sind links und rechts des Weges zu bestaunen. Um die Natur zu schützen, gibt es keinen ausgeschilderten Weg. Insofern muss man sich voll und ganz auf das ausgehändigte Kartenmaterial verlassen. Ein gehörige Portion Nervenkitzel ist also inklusive;-)

Für den letzten Part, dem Aufstieg zur „Wave“, wird es dann auch noch anspruchsvoll!  Denn hier wird es steiler und sandig. Doch die Anstrengung wird am Ende mit einem Blick auf die einzigartige, in unterschiedlichsten warmen Farbtönen erstrahlende „Wave“ belohnt!

Weitere Wanderungen

Wer immer noch nicht genug hat, der kann anschließend noch den „Burger Rock“, den „Melody Arch“ oder die „Snail“ besichtigen. Oder aber man bewirbt sich für ein Permit für den kaum weniger spektakulären ,aber weitaus weniger bekannten Coyote Buttes South, der ebenfalls mit  spektakulären  Farben und Formen aufwartet! Hier stehen die Chancen ein Ticket zu ergattern, weitaus besser.

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Hallo, ich bin Thomas und habe mein Herz an meine wunderbare Freundin und die amerikanische Westküste verloren. Was mich so sehr an der US Westcoast fasziniert? Am meisten liebe ich die traumhaften Landschaften, die grandiosen Nationalparks und die faszinierenden, pulsierenden Metropolen. All das gepaart mit dem lockeren amerikanischen Lifestyle machen für mich die perfekte Rundreise aus.

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