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Die 6 besten Las-Vegas-Movies

Wichtiger Hinweis: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastartikel, der Links zu Werbepartnern beinhaltet.

Las Vegas – Die Stadt des Glückspiels und vieler anderer Laster, die jede Nacht zum Tag werden und so manchen Hangover hinterlässt. Sie dient Filmemachern aus Hollywood immer wieder als Kulisse für kultige Gangster-Epen, coole Heist-Movies oder saulustige Komödien. Egal, um welche Art Film es sich handeln mag, Las Vegas war schon immer ein beliebter Drehort und diente so manchem Klassiker als auch Blockbuster als geeignete Bühne, da prunkvolle Casinos, drehende Rouletteräder, coole Sprüche, leichte Mädchen sowie das schnelle Geld eben schon immer Elemente waren, die einen Film eigentlich nur gut werden lassen können. Aus diesem Grund haben wir hier die 6 besten Las-Vegas-Movies aufgelistet, die man unbedingt in seinem Leben einmal gesehen haben sollte, wenn man schon selbst nie dort die Würfel geworfen hat.

  1. Fear and Loathing in Las Vegas

Johny Depp und Benicio Del Torro völlig zugedröhnt während eines Trips in die Glücksspielmetropole – ein absoluter Kultfilm und basierend auf einer wahren Geschichte. Der Sportjournalist Raoul Duke, der von Depp dargestellt wird, ist auf dem Weg in die Wüste von Las Vegas, um über ein Offroad-Rennen zu berichten. Als Begleitung hat er seinen Buddy Dr. Gonzo mit dabei, seines Zeichens Rechtsanwalt und Experte für Suchtmittel. Was folgt, ist ein zweistündiger Drogentrip, der an Skurrilität und Klamauk nicht mehr zu überbieten ist. Universal liefert hier eine grandiose Abrechnung mit der Drogenszene der 60er Jahre und ein Must-See für alle Journalisten, die vorhaben, nach Las Vegas zu reisen.

  1. Leaving Las Vegas

Ein Film der eher traurigen Sorte mit Nicolas Cage in der Hauptrolle in einer Zeit, noch bevor er Templerschätze jagte oder mit brennendem Schädel Motorrad fuhr. Cage spielt in dem Streifen einen Alkoholiker, der nur zu einem Zweck nach Las Vegas gekommen ist – um sich zu Tode zu trinken. Dabei macht der gute Nicolas das, was er eben am besten kann – nämlich traurig dreinschauen – und verliebt sich dabei auch noch in eine Prostituierte – die ebenfalls ständig traurig dreinschaut. Die Handlung ist im starken Kontrast zu dem Setting zwischen den Sehenswürdigkeiten von Vegas sogar so traurig, dass selbst dem Publikum nichts anderes übrig bleibt, als … ihr wisst es bestimmt schon, traurig dreinzuschauen. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen ist es ein sehr guter Film, der es sogar schafft, Männern die eine oder andere Träne rauszudrücken, und der Nicolas Cage völlig zurecht einen Oscar einbrachte.

  1. 21

Ein Streifen für alle, die Kartenspiele lieben … oder auch gerne Karten zählen. 21 dreht sich um Casinos, Blackjack, Mathematik, Partys und bringt geballte Las-Vegas-Atmosphäre ins Wohnzimmer, für deren authentische Darstellung der Film von Casino-Experten weltweit angepriesen wurde. Ein junges, aus hochbegabten Studenten des MIT bestehendes Team hat sich auf das Kartenzählen beim Blackjack spezialisiert. Sie werden von Mathematikprofessor Micky Rosa angeführt, wieder mal genial gespielt von Kevin Spacey, der die Truppe jedes Wochenende nach Vegas mitnimmt, um dort mittels ihrer Techniken die Casinos zu erleichtern und sagenhafte Gewinne einzufahren. Ein spannender und gut inszenierter Streifen, der sogar von Casino-Experten für seine Darstellung der Vorgänge und Methoden in der Glücksspielszene sehr gelobt wird.

  1. Hangover

Aus dem Hause Warner Bros. kommt der mit Abstand witzigste aller Las-Vegas-Movies, welcher die Konsequenzen eines Absturzes in dieser Stadt so anschaulich darstellt, wie sonst kein anderer Film – mit Bradley Cooper in der Hauptrolle. 4 Freunde reisen in die Glücksspielmetropole, um Party zu machen und den Junggesellenabschied zu feiern. Was darauf folgt, ist wohl jedem von euch bekannt: ein mordsmäßiger Kater, 0 Erinnerung an den Vorabend und die alles entscheidende Frage: „Wo zum Teufel steckt Doug?“ Auf diesem Trip geht wohl alles schief, was nur schief gehen kann, und während unsere 3 Freunde versuchen, den Vorabend zu rekonstruieren, liegt das Publikum lachend auf dem Boden. Seit dieser Hammerkomödie wollen wohl alle Junggesellen nur mehr nach Las Vegas, um auf die gleiche Art und Weise Party zu machen – aber seid bitte vorsichtig, wenn ihr dann im Anschluss „euren Doug“ suchen müsst.

  1. Oceans’s Eleven

Einer der coolsten Heist-Movies, die jemals gedreht wurden und mit einer beeindruckenden Stardichte aufwarten können. In den Hauptrollen ein cooler George Clooney als Danny Ocean sowie ein wie immer fescher Brad Pitt als Rusty, während sie einen spektakulären Coup planen, um das Casino im renommierten Hotel Bellagio um 160 Millionen Dollar zu erleichtern, welches sich im Besitz von Andy Garcia befindet. Zu der Bande rund um Ocean gehören unter anderem noch Topstars wie Matt Damon, Elliot Gould, Don Cheadle sowie Casey Affleck. Den weiblichen Part übernimmt Julia Roberts.

Ein stylish gemachter, spannender als auch witziger Movie voller cooler Sprüche, hübscher Diebe und vielen Dollars – mitten in der Szenerie und im Flair der Leuchtreklamen von Las Vegas.

  1. Casino

Martin Scorseses Meisterwerk über das alte Las Vegas, welches sich noch im festen Besitz der Mafia befand. Zur Besetzung gehören Robert DeNiro, Joe Pesci sowie Sharon Stone, die allesamt eine wahre schauspielerische Glanzleistung abliefern und den Film zu einem der definitiv besten Streifen über die Glücksspielmetropole überhaupt machen. Ein Mafia-Epos, in welchem sich nicht nur Rouletteräder drehen und Blackjack gespielt wird, sondern auch unliebsame Konkurrenten in Löchern mitten in der Wüste verschwinden und das Falschspielen einem die Hand kosten kann. Vor allem Pesci lehrt durch seine unnachahmlichen Art wieder mal allen das Fürchten. Der Streifen ist ein absolutes Muss für jeden Casino- sowie Las-Vegas-Fan und definitiv eines der größten Werke, die Scorsese jemals auf Zelluloid gebannt hat.

Coyote Buttes – Wandern durch Sandstein

Photo by Stephen Leonardi on Unsplash

Traumhaft schöne und gleichzeitig bizarr anmutende Sandsteinwelten gibt es in den Coyote Buttes zu bestaunen. Dieser Gebirgszug, nordöstlich vom Grand Canyon gelegen und rund drei Autostunden vom Zion Nationalpark entfernt, erstreckt sich von Arizona bis Utah und lädt insbesondere zu großartigen Wandertouren ein. Hierbei gehört sicherlich die Wanderung zu der spektakulären Felsformation „The Wave“ zu den atemberaubendsten Naturschönheiten dieser Region.

So schön wie die rot-gelb gefärbten Sandste auch sind, so vergänglich sind sie aufgrund von Erosion auch! Seit diesem Jahr dürfen nur noch zwanzig Menschen das poröse Gestein besichtigen. Dabei werden zehn Tagestickets online per Lotterie (Kreditkarte notwendig, Teilnahmegebühr $5), die weiteren zehn direkt vor Ort per Losverfahren vergeben. Die Verlosung findet pünktlich 9 Uhr im Grand Staircase-Escalante National Monument Visitor Center in Kanab statt. Alle Genehmigungen, die an solch einem Morgen ausgestellt werden, sind allerdings erst für den nächsten Tag gültig. Der mittlerweile recht große Besucherstrom führt dazu, dass die Chance eines der begehrten 7$ teuren Tickets in der Hochsaison zu gewinnen, nur noch bei mageren vier Prozent liegt.

Coyote Buttes North Trail -„The Wave“

Insofern muss es wahnsinniges Glücksgefühl sein, wenn man eines dieser begehrten Permits ergattert. Diese öffnen einem dann die Türe für die Hauptattraktion: Den Coyote Buttes North Trail!

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Für diese rund 5 km lange Wanderung (einfach) sollte man ca. 90 Minuten einplanen Der Einstieg findet in der Regel über den Wire Pass Trailhead statt. Nicht vernachlässigen sollte man, dass es kaum schattige Plätze gibt und die Ausschliderung sehr spartanisch gehalten ist. Insofern unbedingt Wasser, Sonnencreme, Kopfbedeckung und entsprechendes Kartenmaterial einpacken. Die Karten werden entweder von den Rangern ausgehändigt, wenn man das Permit vor Ort gewonnen hat oder via Post, beim Gewinn via Online-Lotterie. Ein GPS-Gerät ist nicht zwingend notwendig, aber durchaus empfehlenswert, da man sich durchaus verlaufen kann! Trekkingschuhe oder -sandalen sind für diese Wanderung ausreichend.

Bereits der Weg zur „Wave“ ist das Ziel: Spektakuläre Sandsteinformationen sind links und rechts des Weges zu bestaunen. Um die Natur zu schützen, gibt es keinen ausgeschilderten Weg. Insofern muss man sich voll und ganz auf das ausgehändigte Kartenmaterial verlassen. Ein gehörige Portion Nervenkitzel ist also inklusive;-)

Für den letzten Part, dem Aufstieg zur „Wave“, wird es dann auch noch anspruchsvoll!  Denn hier wird es steiler und sandig. Doch die Anstrengung wird am Ende mit einem Blick auf die einzigartige, in unterschiedlichsten warmen Farbtönen erstrahlende „Wave“ belohnt!

Weitere Wanderungen

Wer immer noch nicht genug hat, der kann anschließend noch den „Burger Rock“, den „Melody Arch“ oder die „Snail“ besichtigen. Oder aber man bewirbt sich für ein Permit für den kaum weniger spektakulären ,aber weitaus weniger bekannten Coyote Buttes South, der ebenfalls mit  spektakulären  Farben und Formen aufwartet! Hier stehen die Chancen ein Ticket zu ergattern, weitaus besser.

Ist Las Vegas in erster Linie zum Spielen gedacht oder gibt es sonst noch etwas in dieser Stadt?

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Wer von Las Vegas hört oder einen Trip dahin plant, der denkt im ersten Schritt natürlich an das Glücksspiel. Doch die Stadt im Bundesstaat Nevada zählt zu den größten und wird oft auch als Sin City deklariert.

Natürlich bietet die Stadt eine Vielzahl von Möglichkeiten, um zu spielen. Doch Las Vegas hat mit über 600.000 Einwohnern und vielen Sehenswürdigkeiten, durchaus noch eine Vielzahl an weiteren Sehenswürdigkeiten zu bieten.

So gibt es viele Diskotheken und Clubs, Möglichkeiten zum Shoppen und auch für das sonstige Leben wird einiges geboten. Über all diese Chancen möchten wir in diesem Artikel informieren.

Glücksspiel und Heirat – die Symbole für die Stadt Las Vegas

Las Vegas ist die Metropole zum Spielen. Am Flughafen angekommen, stehen dort bereits die ersten Slots und warten nur darauf, gespielt zu werden. In der Stadt selbst, gibt es dutzende von Casinos und dort stehen überwiegend Slots, Tisch- und auch Kartenspiele. In einigen Casinos kannst du sogar Book of Ra spielen.

Seit Jahrzehnten pilgern Millionen von Besuchern nach Las Vegas. Neben dem Glücksspiel, ist auch das Heiraten eine der besonderen Gründe, weshalb die Touristen in die Stadt kommen.

Das Schöne an dem Heiraten in Las Vegas – Es kann enorm schnell und vollkommen unkompliziert erledigt werden. In Gegensatz zu Deutschland, wo man ewig auf Termine warten und dutzende Belege benötigt, reicht in Las Vegas bereits ein Reisepass.

Festivals in Las Vegas – ein absolutes Muss für jeden Touristen

Las Vegas zählt zu den populärsten Städten auf der ganzen Welt. Festivals gehören zu einer bedeutenden Stadt dabei genauso wie das Glücksspiel oder das Heiraten. Neben einer Reihe von kleinen Festivals, gibt es auch viele weltweit bekannte Veranstaltungen.

Insbesondere ist hier das Electric Daisy Carnival zu erwähnen. Mit bis zu 400.000 Teilnehmern ist diese dreitägige Veranstaltung eines der größten elektronischen Tanzevents auf der ganzen Welt. Das Event findet normalerweise immer am letzten Juni Wochenende statt.

Es gibt aber im Grunde immer irgendwelche kleineren Veranstaltungen. Wenn du also nicht gerade wegen dem EDC nach Las Vegas reist, wirst du mit Sicherheit auch die ein oder andere kleinere Veranstaltung besuchen können.

Las Vegas – Metropole für Shopping, gutes Essen und ein unterhaltsames Nachtleben

Las Vegas bietet zum Shopping nahezu ausgezeichnete Möglichkeiten. Wenn du also als Tourist in die Stadt kommst, wirst du dich wundern. Es stehen ganze Malls bereit. In diesem Zusammenhang ist primär die Fashion Show Mall zu erwähnen.

Natürlich gibt es auch eine Reihe von Outlets, wo du bekannte Markenzum kleinen Preis erwerben kannst. Doch nicht nur Shoppen kann man in Las Vegas unwahrscheinlich gut. Es gibt auch viele qualitativ hochwertige Restaurants, bei denen du alle kulinarischen Leckereien bekommen kannst.

Wer abends oder nachts in Las Vegas unterwegs ist, wird das Nachtleben in der Stadt lieben. Neben einer Reihe von vielen Shows, gibt es auch viele Nachtklubs und bekannte Bars. Dort kannst du den Tag vergolden und eine tolle Zeit genießen.

Warst du schon mal in Las Vegas? Wie findest du die Möglichkeiten in der Stadt? Hinterlasse gerne einen persönlichen Kommentar.

Die besten Apps und Websites für eine USA-Reise

Damit ich meine Reisen durch den Westen der USA so richtig genießen kann, nutze ich jede Menge digitale Helfer, die mir das Reiseleben so richtig erleichtern.

Heute möchte ich Euch einmal die besten Apps und Webdienste für eine stressfreien Roadtrip vorstellen:

  1. Ausgehen
    • Uber & Lyft: Eine wirklich clevere und kostengünstigere Alternative zum Taxi! Auch mit diesen beiden Services habe ich bisher ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Auch, weil man oft durch die offenen Gespräche mit den Fahrern viel Interessantes über das soziale Gefüge vor Ort erfährt und hilfreiche Tipps bekommt. Das einzige Nervige ist, auf Anhieb den richtigen Treffpunkt mit seinem Fahrer zu finden.
    • Yelp: Immer, wenn ich mich über ein Restaurant oder Café informieren möchte, hole ich Yelp aus der Tasche. So kann man sich in Windeseile informieren, ob sich der Besuch lohnt oder nicht.

    • Pal: Wer sich auf seiner Reise einmal zu alleine fühlt, kann mit Pal schnell neue Bekanntschaften schließen. Über (selbst erstellte) Aktivitäten kann man so schnell Gleichgesinnte, Locals oder neue Freundschaften in jeder Stadt finden.

  2. Flüge
    • Google Flights: Ein wirklich zeitsparender und mittlerweile unverzichtbarer Dienst! Die Google-Flugsuche zeigt ungefragt an, dass man Geld sparen kann, wenn man einen Tag früher fliegt oder zu einem benachbarten Flughafen.
    • Skyscanner: Unterwegs nach einem Flug suchen? Dann könnt Ihr bedenkenlos zur Skyscanner App greifen.
  3. Unterkünfte
    • Airbnb: Klar, ohne eine Blick in die weltgrößte Übernachtungsplattform zu werfen, wäre fahrlässig. Bisher habe ich damit nur gute Erfahrungen gemacht, gerade, wenn man auf Insider-Tipps von Locals steht.
    • HotelTonight: Wenn man auf etwas Nervenkitzel bei der Unterkunft-Reservierung steht, kann ich Euch nur wärmstens HotelTonight-App empfehlen. Hier kann man wirklich auch am gleichen Tag noch richtige Schnäppchen in verdammt guten Hotels abfischen.
    • Booking: Der Preis für das beste Nutzungserlebnis für die Unterkunftsbuchung und -planung geht eindeutig an Booking.com! Die App ist deutlich überschaubarer, die einzelnen Hotels werden automatisch zu einer Reise kombiniert und viele zusätzliche Services machen den Ablauf angenehm. Hinzu kommt, dass man viele Hotels kostenlos bzw. für einen kleinen Aufpreis auch wieder stornieren kann, was Flexibilität vor Ort erlaubt. 
  4. Routenplanung
    • MapQuest: Eine wunderbare Alternative zu Google Maps!  Hier lässt sich die Tour komfortabler planen, man erhält mehr Informationen (z.B. Spritverbrauch) und auch die Optionen, z.B. beim Ausdrucken, sind vielfältiger als beim prominenten Standarddienst.
  5. SIM-Karte
    • travSim: Wer eine einen guten Deal – und Alternative zu T-Mobile – für eine SIM-Karte benötigt, der sollte mal bei travSim vorbei schauen: Kauf, Aktivierung und Nutzung sind dabei angenehm stressfrei. 25 Euro kostet eine Nano-Sim für 30 Tage mit 3 Gigabyte Datenvolumen im AT&T-Netz und kostenlosen Anrufe nach ganz Europa. Auch über die Netzabdeckung konnte ich mich bisher nicht beklagen.
    • Red Pocket: Alternativ gibt es auch interessante Prepaid-Pakete bei Red Pocket, die ca. 50 Dollar für 30 Tage kosten. Und bitte immer schön darauf achten, dass Ihr Euch für einen Tarif im T-Mobile oder AT&T-Netz entscheidet. Alle anderen Carrier vertragen sich nämlich nicht mit den in Deutschland üblichen GSM-Handys.

Welche Apps könnt Ihr fürs Reisen empfehlen? Ich freue mich auf eure Vorschläge und probiere gerne Neues aus:-)

Kurztrip Las Vegas – Del Mar – San Diego – Palm Springs (Teil 2)

So, viel zu lange hat’s gedauert, aber jetzt habe ich endlich den zweiten Teil meines letztjährigen Kurztrips vollendet. Viel Spaß beim Lesen…

Tag 6: Viva Del Mar

Am Montag, 9.1.17 habe ich mich dann mit extremer Vorfreude zum McCarran International Airport aufgemacht, um dort meinen Mietwagen aufzunehmen und somit endlich meinen heiß ersehnten Kurz-Roadtrip in mein geliebtes San Diego (Del Mar & La Jolla inclusive) zu starten. Einquartiert habe ich mich in dem Gästeappartment meiner lieben amerikanischen Bekannten Linda und Nick, einem älteren Professoren Ehepaar, die immer noch an der Scripps University of San Diego Meeresbiologie lehren und forschen. Wie immer habe ich den Mietwagen über billiger-mietwagen.de reserviert. Damit bin ich bisher immer sehr gut gefahren. Kostenpunkt für die 4 Tage bei Alamo: 160 €. Ein wirklich fairer Preis für einen zugegeben etwas schwachbrüstigen Kia, 4-Türer, wie ich denke.

Die Übergabe des Wagens ging reibungslos über die Bühne. Schnell noch meine beiden Koffer in den Kofferraum gepackt, mein iPhone via Bluetooth gekoppelt um meine mitgebrachte Westcoast-Musik abzuspielen und dann ging es raus auf den Highway I-15 Richtung Süden. Insgesamt standen rund 520 km auf dem Programm, die ich laut Google Maps in rund 5 Stunden schaffen sollte. Natürlich habe ich kein teures Navi dazu bestellt, denn dafür habe ich schließlich mein iPhone mitsamt Google Maps. Unverzichtbar dabei das Quad Lock, um damit das iPhone bombenfest an die Lüftungslamellen zu befestigen.

On the road again

Kaum bin ich aus dem riesigen Parkhaus rausgefahren, setzt auch schon dieses lang vermisste Freiheitsgefühl ein. Die ersten rund 100 Kilometer raus aus Las Vegas sind aufgrund der surrealen Wüstenlandschaft wirklich faszinierend. Diese endlose Weite der Landschaft, die sich einem immer wieder öffnet, ist einfach atemberaubend. Auch das Fahren ist dank Tempolimit und trotz des vielen Verkehrs extrem entspannt. Nach rund vier Stunden mache ich noch einen kleinen Abstecher in Carlsbad und esse bei Carl’s Jr. einen verdammt leckeren Burger und genehmige mir einen Milch-Shake dazu. Schließlich treffe ich gegen 16 Uhr in meinem geliebten Del Mar ein. Wer von Euch Del Mar noch nicht kennt: Es ist ein sehr gepflegtes, mondän-cooles Küstenstädtchen nördlich von San Diego mit traumhaften, kilometerlangem Strand und einigen netten Shops, Restaurants und auch wunderschönen Spots wie den Powerhouse und Seagrove Park.

Ich parke meinen Kia vor dem Haus von Linda und Nick. Da beide noch nicht da sind, beschließe ich, mir nach rund 14 Jahren die Gegend auf Veränderung abzuklopfen. Es wirkt gleich alles so vertraut, die warme Sonne, der Geruch des Pazifiks. Es ist wie nach Hause kommen. Schon verrückt, dass Heimat auch so weit von Zuhause entfernt sein kann. Der helle Wahnsinn ist, dass sich die Temperaturen hier so bei rund 21° eingeschwungen haben, während Deutschland unter Sturmtief Axel leidet. Auch, wenn es keiner hören mag: Ich musste mich sogar gut eincremen;-)

Gegen 18 Uhr bin ich wieder von meinem Erkundungsspaziergang zurück und kann endlich Linda und Nick wiedersehen und begrüßen. Beide haben sich wirklich kaum verändert und sofort wird mir die typisch amerikanische Herzlichkeit zu Teil und werde zu einem grandiosen Abendessen eingeladen, bei dem ich meinen ersten Truthahn serviert bekomme!

Tag 7: Stratford Court Café, Cheese Shop & Torrey Pines State Reserve

Als ich am nächsten Tag aufwache, ist es kühl und extrem neblig. Ich mache mich auf und schlendere den Strand entlang und kann ein paar wirklich verdammte gute Fotos schießen. Es ist Flut und die Wellengang ist sehr rau. Eine fast schon mystische Stimmung. Meine erste Anlaufstelle ist logischerweise mein heiß geliebtes Stratford Court Café, das ruhig und idyllisch gelegen ist. Ich gönne mir ein sehr leckeren Avocado-Toast mitsamt frisch gepresstem Orangensaft.

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Ich schlendere wieder gemütlich in der warmen Morgensonne zu meinem Appartement zurück und fahre dann mit dem Auto weiter nach Süden zu den La Jolla Shores, ein Wohngebiet mit grandiosem Strandabschnitt. Allein schon diese kurze Autofahrt macht wahnsinnig Spaß, da es ein ständiger Wechsel von bergauf und bergab ist direkt am Pazifik entlang.

Ich parke an der berühmten Scripps University für Ozeanographie und laufe dann entspannt am wunderschönen Beach von LaJolla Shores entlang. Obwohl ich eigentlich noch sehr gut gesättigt bin, steuere ich meinen geliebten Cheese Shop an, der  mitten in LaJolla Shores liegt und verdammt gute Sandwiches, Salate und Cookies bereit hält. Ein absoluter Geheimtipp!

Anschließend fahre ich wieder zurück nach Del Mar und besuche den Torrey Pines State Reserve: Ein kleiner, aber traumhaft gelegener Park mit steilen, aber kurzen Wanderwegen direkt oberhalb des Pazifiks. Bis auf den Parkplatz muss man für den Besuch nichts aufbringen.  Und so wandere ich ein paar dieser wunderschönen Wanderwege ab und lasse mir die warme Sonne dabei ins Gesicht scheinen und den leichten, pazifischen Wind um die Nase wehen. Einfach traumhaft!

Den Nachmittag lasse ich dann noch an meinem absoluten Geheimtipp ausklingen: An der gut versteckten Scripps University Coffee Bar.

Blick von der Scripps Coffee Bar auf den Pazifik

Blick von der Scripps Coffee Bar auf den Pazifik

Gegen Abend hole ich dann meine Kollegin Andrea im Winner’s Circle Resort, einem schicken Hotel im Nachbarort Solana Beach ab. Nach einer anstrengenden und sehr langen Autofahrt von Las Vegas hat sie ordentlich Hunger und so beschließen wir, trotz des nun doch sehr schlechten Wetters nach Downtown zu düsen. Trotz des schlechten Wetters und dem regen Verkehr auf der I-5 macht es dennoch Spaß die hügelige Autobahn nach Süden herunter zu brausen. Unser Ziel ist das World Curry, ein fantastisches, unkompliziertes indisches Restaurant zu wirklich fairen Preisen!

Zum Abschluss des Tages trinken wir noch ein Bierchen im Barrel Republic, das ich bisher noch nicht kannte, aber definitiv ein Abstecher Wert ist. Denn hier kann man sich selber aus unzähligen Craft Beer Sorten sein eigenes Bier zapfen. Der Clou: Abgerechnet wird lediglich nach Menge und via NFC-Chip, den jeder Besucher in die Hand gedrückt bekommt.

Tag 8: Stratford Court Café, La Jolla Cove, Coronado

Tja, auch heute morgen ist das Wetter leider nicht so gut. Der Himmel ist Wolken verhangen und es sieht so aus, als ob es jeden Moment regnen könnte. Trotzdem lasse ich mir davon die Stimmung nicht trüben und freue mich schon riesig auf ein erneutes Frühstück im Stratford Court Café:-) Ich hole Andrea ab und dann sitzen wir kurze Zeit später auch schon beim Frühstück, das dieses Mal wiederum sehr lecker ist. Auch Andrea genießt die entspannte Atmosphäre auf der Terrasse.

Doch dann fängt es wirklich an zu regnen! Und zwar so richtig! Wir beraten uns kurz und düsen dann nach La Jolla Cove, um dort durch die Shops und Cafés zu flanieren und uns eine der Hauptattraktionen in der Gegend anzusehen: Die wilden Seehunde! Mittlerweile schüttet es aber wie aus Kübeln;-( Deswegen halten wir uns nicht allzu lange in dieser pittoresquen Bucht auf, sondern treffen uns zum Lunch in der empfehlenswerten Osteria Romantica in La Jolla (direkt neben dem Cheese Shop) mit Nick und Stacy, einer alten Freundin aus San Diego.

Über die Coronado Bridge zum Hotel „Del“

Nach dem vorzüglichen Lunch machen wir uns auf zur Halbinsel Coronado weiter im Süden. Das Aufregende an dieser kurzen Fahrt ist das Überqueren der spektakulären Coronado Bridge, die an der höchsten Stelle rund 60 Meter über dem Meer liegt und insgesamt 3,4 km lang ist. By the way: Sie ist übrigens nach der Golden Bridge die Brücke, wo sich meisten Menschen in den USA in den Selbstmord stürzen.

Unser Ziel ist das Hotel „Del“, ein berühmtes, viktorianisches Luxushotel direkt am fantastischen Strand von Coronado. Es ist das älteste und zugleich größte Holzgebäude in Kalifornien und steht deshalb auch unter Denkmalschutz. Zudem erreichte es auch als Filmkulisse große Berühmtheit, insbesondere durch den Film „Manche mögen’s heiß“ mit Marilyn Monroe. Das gesamte Anwesen mitsamt Lobby ist wirklich beeindruckend und sollte man sich unbedingt angesehen haben, wenn man schon mal in San Diego verweilt. Abschließend schlendern wir dann noch ein wenig durch Coronado und grasen die netten Shops und Cafés ab.

Den Abend lassen wir dann zusammen mit Stacy und ihrem Mann in Old Town bei einem verdammt guten Mexikaner mitsamt sehr leckeren Margaritas ausklingen. Hier esse ich auch meinen bisher besten Burrito!

Tag 9: Abenteuer-Trip via Palm Springs nach Las Vegas

So, dann ist auch schon der letzte Tag angebrochen und es geht heute wieder zurück nach Las Vegas. Wir frühstücken natürlich ein weiteres Mal im Stratford und ich nehme dann Abschied von Linda und Nick. Wirklich fantastisch, dass sie mir abermals die Gelegenheit gegeben haben, in Ihrer Gästewohnung zu nächtigen.

Für die Rückreise stärken wir uns noch kurz im Whole Food Market in den Del Mar, den wohl am besten sortierten und geführten Supermarkt in den USA mit einem unglaublichen Sortiment und einigen Besonderheiten, wie z.B. einerm Sushi-Restaurant.

Wir springen dann ins Auto und düsen erst einmal nach Palm Springs, wo wir nach ca. 2 Stunden ankommen. Eigentlich wollten wir entweder eine Wanderung zum Palm Canyon machen oder mit der Seilbahn hoch zum Mt. San Jacinto State Park fahren. Aber auch heute macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung;-(

Deshalb Planänderung: Wir lunchen erst einmal im Rubio’s lecker mexikanisch und entdecken dann eine Aldi-Filiale, die wir uns natürich auch gleich einmal anschauen müssen. Das Konzept ist schon deutlich anders als in Europa: viel offener, viel sauberer und auch von der Innenarchitektur freundlicher und klarer. Auch das Sortiment ist natürlich auf den amerikanischen Markt abgestimmt. Es gibt z.B. viel größere und eine unzählig viele Pizzen.

Durch die stockfinstere Mojave-Wüste

Da wir heute noch den Mietwagen am McCarran Flughafen in Las Vegas abgeben müssen, brechen wir auf uns. Entscheiden uns aber nicht die I-15 zu nehmen, sondern über die 62 am Joshua Tree Nationalpark und durch die Mojave Wüste durch zu fahren. Das stellt uns allerdings auf eine echte Nervenprobe, denn es ist stockdunkel, es ist keine Menschenseele weit und breit zu sehen und der Tank ist schon beängstigend leer. Jetzt mit leerem Tank stehen zu bleiben, wäre sehr, sehr unangenehm! Zudem gibt es auch kein Mobilfunknetz, weshalb es sich auszahlt, dass wir vorab die Offline-Maps-Funktion von Google Maps genutzt haben. So kommen wir also doch noch rechtzeitig an und geben den Mietwagen wieder bei Alamo ab.

Mit einem Uber-Ride lässt sich dann jeder noch in sein Hotel bringen und so endet dann mit dem Abflug am nächsten Tag ein wirklich schöner Kurz-Trip durch den Westen der USA.

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