Wissenswert

Einreise aktuell

Online-Formular muss vor der Einreise ausgefüllt werden

12. Januar 2009 - Ab sofort muss jeder USA-Tourist ein Online-Formular (das sogenannte ESTA-Formular) ausfüllen - und zwar vor Reiseantritt! Es ersetzt das grüne Formular, das Reisende bisher im Flieger oder auf dem Schiff ausfüllen mussten.

Der Antrag ist nur über das "Electronic System for Travel Authorization" (Esta) möglich. Das Formular findet sich auf der Website des US-Ministeriums für Heimatschutz. Dort ist auch eine deutsche Version abrufbar.

Der Deutsche ReiseVerband (DRV) empfiehlt, den Online-Antrag spätestens 72 Stunden vor der Abreise abzuschicken.

Nach US-Angaben erhalten die meisten Reisenden wenige Sekunden nach Absenden des Internet-Formulars die Antwort "Genehmigung erteilt". Außerdem sind eine mehrstellige Buchstaben-Zahlen-Kombination als Antragsnummer und das Ablaufdatum der Genehmigung enthalten. Sinnvollerweise sollte man sich die Genehmigung gleich ausdrucken.

Nähere Informationen finden sich auf der Website der diplomatischen Vertretungen der USA.

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Lose Lithium-Batterien dürfen auf Flügen in den USA nicht mehr aufgegeben werden.

03. Januar 2008 - Jetzt werden die Flüge noch sicherer;-) Seit dem Beginn des neuen Jahres dürfen Flugreisende in den USA Lithium-Batterien nicht mehr lose in ihrem aufzugebenden Gepäck verstauen. Erlaubt ist die Mitnahme weiterhin, wenn sich die Batterien innerhalb von elektronischen Geräten wie Computern, Handys oder Fotoapparaten befinden. Im Handgepäck dürfen Passagiere außerdem bis zu zwei wiederaufladbare Lithium-Batterien dabei haben, sofern sie in einem Plastikbeutel aufbewahrt werden.

Anscheinend kann es bei der Mitnahme von lose aufbewahrten Lithium-Batterien unbeabsichtigt zu Kurzschlüssen kommen.
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USA startet Scannen aller zehn Finger

02. Dezember 2007 - So, jetzt ist es soweit: Seit kurzem müssen am Washingtoner Flughafen "Dulles" alle Touristen alle zehn Finger scannen lassen! Bis Ende 2008 wird diese zusätzliche Sicherheitsmaßnahme an allen US-Grenzübergängen eingeführt werden - zuerst Boston, Chicago, Detroit, Atlanta, Houston, Miami, New York, Orlando und San Francisco.
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Die ganze Hand muss auf den Scanner

26. April 2007 - Leider werden sich die Einreisebestimmungen in die USA ab Herbst 2007 nochmals etwas verschärfen. Dann werden nämlich an vielen Flughäfen der USA alle zehn Finger der Einreisenden vom Scanner fotografiert werden. Allerdings gilt das natürlich nicht für die US-Bürger selber.

Bisher mussten Besucher bei der Einreise in die USA nur die Zeigefinger auf ein Lesegerät legen und von dem Scanner fotografieren lassen. Die neue Regelung wird vom Herbst 2007 an zunächst auf den Flughäfen Atlanta, Boston, Chicago, Detroit, Houston, Miami, New York John F. Kennedy, Orlando, San Francisco und Washington-Dulles gelten.

Die Abfrage von noch mehr biometrischen Besucherdaten als bisher begründet die US-Regierung damit, dass den Behörden andere Fingerabdrücke von Kriminellen bekannt sind als die ihrer Zeigefinger.

Es könnte sich sogar noch ein Vorteil durch dieses erweiterte Scanning ergeben: Im Einzelfall wird die Einreiseprozedur kürzer, da dem Touristen die bisher in solchen Fällen anstehende intensivere Befragung erspart bleibt.

Alle 14- bis 79-Jährigen, die in die USA einreisen oder bei einem US-Konsulat ein Visum beantragen wollen, sind zur Abgabe der Fingerabdrücke verpflichtet. Langfristig sollen alle US-Einreisestellen und Auslandsvertretungen mit den Scannern für alle zehn Finger ausgestattet werden.
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FBI darf auf Passagierdaten zugreifen

11. Oktober 2006 - Nach wochenlangem Streit haben die EU und die US-Regierung neue Regeln zur Weitergabe von Flugpassagierdaten besiegelt. Die USA sollen deutlich leichter Zugriff auf persönliche Daten von europäischen Reisenden bekommen - jede Anti-Terror-Behörde darf sie künftig einsehen.

Unterhändler von EU und USA haben sich auf ein neues Abkommen zur Weitergabe von Passagierdaten für Anti-Terror-Ermittlungen geeinigt. Demnach dürfen die US-Behörden künftig noch einfacher auf persönliche Angaben zu allen europäischen USA-Reisenden zugreifen. Alle amtlichen Terrorfahnder in den USA bekommen die Fluggastdaten von einer zentralen Stelle.

Den ersten Zugriff auf die Daten hat dabei das US-Ministerium für Heimatschutz, das nach den Anschlägen des 11. September 2001 geschaffen wurde. Aber auch die US-Bundespolizei FBI kann nun einfacher auf die Informationen zugreifen.

Bisher hatte in der Regel nur der US-Zoll Zugriff auf bis zu 34 persönliche Daten wie E-Mail-Adressen, Kreditkarten- und Telefonnummern der Reisenden. Im Einzelfall konnte er die Informationen an andere Sicherheitsbehörden weitergeben. Nun wird der Zugriff für alle US-Behörden mit Anti-Terror-Aufgaben erleichtert.

Die neuen Regeln sollen vorläufig bis Juli 2007 gelten. Bis dahin wollen EU und USA ein vollständig neues Abkommen zur Weitergabe der Daten beschließen.

PASSAGIERDATEN
Den US- Behörden werden künftig bis zu 34 Daten von Fluggästen übermittelt. Hier die wichtigsten:

- Buchungscode
- Buchungsdatum
- Reisedaten
- Name des Passagiers
- Nummer des Reisepasses oder Personalausweises
- Adresse
- E- Mail- Adresse
- Telefonnummer
- Alle Informationen zur Bezahlung des Tickets
- Rechnungsadresse
- Reiseweg (inklusive Umsteigen)
- Eventuelle Buchungsänderungen
- Bei Teilnehmern an Vielflieger- Programmen: Flugmeilen
- Gegebenenfalls das Reisebüro
- Ticket- Informationen: Business- oder Economy Class, mit Rückflug oder nicht, Tag der Ticketausgabe
- Sitzplatz
- Nummer des Gepäckzettels

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Einreise allgemein

Im Flugzeug erhalten Sie ein Einreiseformular (VISA-Waiver) und eine Zollerklärung. Beide Formulare müssen komplett ausgefüllt werden (Anleitung dazu erhalten Sie im Flugzeug per Video) und sind dann zusammen mit dem Reisepass dem Einreisebeamten vorzulegen. Bei nicht korrektem Ausfüllen kann man sich auf ellenlange Diskussionen mit dem finster-dreinblickenden Beamten einstellen, der im Ernstfall auch nicht davor Halt macht, Sie sofort wieder in das nächst beste Flugzeug Richtung Heimat zu setzen!

Für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen benötigen USA-Urlauber aus Deutschland einen roten maschinenlesbaren Reisepass. Auch mitreisende Kinder müssen sich dann mit einem eigenen roten Pass ausweisen. Gültig muss der maschinenlesbare Pass mindestens für die Dauer des Aufenthaltes sein. Zur Einreise wird außerdem ein Rückreise- oder weiterführendes Flugticket und der gerade angesprochene VISA-Waiver (wird im Flieger und an den Grenzen ausgeteilt) benötigt.

Zusammenfassend gilt die Faustregel: Zur visumfreien Einreise in die USA im Rahmen des Visa Waiver Programms berechtigen alle regulären (bordeauxroten) deutschen Reisepässe, die entweder vor dem 1.11.2005 ausgestellt und maschinenlesbar sind, als auch die seit 1.11.2005 ausgestellten biometrischen Reisepässe/ePässe, die einen Chip enthalten. Diese biometrischen Reisepässe kosten 59,- EUR und man muss mit ca. 3-5 Wochen Bearbeitungszeit rechnen.

Wer von den USA einen Abstecher nach Kanada oder Mexiko plant, muss kein eigenes Visum beantragen - es reicht eine Rückkehrabsicht und der im Pass eingeheftete Abschnitt "departure record", den man sich am besten bereits in Deutschland bei der Fluggesellschaft oder einer mexikanischen bzw. kanadischen Vertretung besorgt.

Die aktuellsten Sicherheits- und Einreiseinformationen finden Sie direkt auf der Website des Auswärtigen Amtes.

Kontrollsystem mit Iris-Scan und Fingerabdrücken

Seit 2004 haben die USA im Kampf gegen Terroristen eine weitere Kontrollinstanz zur Erfassung aller Ausländer eingeführt. Wer einreist - egal ob als Geschäftsmann, als Student oder als Tourist - der muss am Flughafen einige Prozeduren über sich ergehen lassen.

Mit dem System erhoffen sich die USA eine bessere Sicherung vor Terroristen. So werden die Daten mit einer Computerdatei abgeglichen, um Terroristen die Einreise zu erschwerer. Zudem können Personen mit einem abgelaufenen Visum später leichter gefunden werden. So wird die Iris des Einreisenden als auch beide Zeigefinger (ab 2008 alle zehn Finger!) gescannt. Ebenso fertigen die Behörden Fingerabdrücke an und scannen die Reiseunterlagen ein.

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Was darf man noch mit ins Flugzeug nehmen?

Seit dem 6. November 2006 gelten starke Einschränkungen für die Mitnahme von Flüssigkeiten in Flugzeugen in ganz Europa. Was dürfen Passagiere jetzt noch im Handgepäck mitnehmen und wie muss es verpackt sein?

Die Flasche Mineralwasser und der Kaffeebecher von zu Hause bleiben am Flughafen. Pro Behältnis dürfen Passagiere dann nur noch 100 Milliliter einer Flüssigkeit in den Sicherheitsbereich mitnehmen. Das Gleiche gilt für Gels, Cremes, Zahnpasta und Sprays, zudem müssen die Behälter in einem wieder verschließbaren, durchsichtigen Plastikbeutel verstaut werden, der maximal einen Liter fassen darf.

Pro Passagier ist ein Plastikbeutel im Handgepäck erlaubt, Ausnahmen gelten für Medikamente sowie für Spezialnahrung für mitreisende Babys. Ebenfalls ausgenommen sind im Duty-Free-Bereich erworbene Getränke und Parfums. Aufpassen müssen Fluggäste jedoch bei Flüssigkeiten, die im Duty-Free-Bereich außereuropäischer Flughäfen gekauft werden - wer dann in Europa noch einmal umsteigt, muss die Flasche Scotch oder den edlen chilenischen Wein wegwerfen. Neu ist auch, dass man Jacken und Mäntel grundsätzlich auf das Röntgenband legen muss, um die Kontrollen zu beschleunigen. Betroffen sind Flüge von sämtlichen Flughäfen der EU sowie aus der Schweiz, Norwegen und Island.


FRAGEN ZU DEN NEUEN HANDGEPÄCK-VORSCHRIFTEN


Welche Artikel gelten als Flüssigkeit?
Getränke, Haargel, Zahnpasta, Cremes, Deodorants, Sonnenlotion, Öle, Rasierschaum, aber auch Lippenstift, Feuchtigkeitstücher, Honig, Brotaufstriche und Suppen. Bei strittigen Artikeln kann der Passagier von der Bundespolizei aufgefordert werden, diese vor Ort zu entsorgen.

Wie müssen Flüssigkeiten verpackt sein?
Die einzelnen Behälter dürfen maximal 100 Milliliter einer Flüssigkeit enthalten und müssen in einem verschließbaren, durchsichtigen Plastikbeutel mit maximal einem Liter Volumen vorgelegt werden. Geeignet sind etwa wieder verschließbare Ein- Liter- Gefrierbeutel aus dem Supermarkt. Nicht akzeptiert werden Plastikbeutel, die mit Hilfsmitteln, zum Beispiel einem Gummiband, verschlossen sind.

Welche Ausnahmen gibt es?
Erlaubt sind:

  • Artikel, die im Duty- Free- Bereich erworben werden (Sonderregelungen siehe Duty- Free- Frage)
  • Babynahrung, -milch oder –saft als Reisenahrung für mitreisende Babys oder Kleinkinder
  • Flüssigkeiten oder Gels für Diabetiker (Insulin oder auch Säfte)
  • Persönlich verschriebene sowie nicht verschreibungspflichtige Medikamente. Auf Verlangen muss der Passagier glaubhaft machen können, dass die Medikamente während des Fluges benötigt werden, etwa mit einem ärztlichen Attest oder entsprechenden Ausweisen.

Was sind die Regelungen für Duty- Free- Artikel?
Generell sind an europäischen Flughäfen erworbene Flüssigkeiten erlaubt. Für Umsteigefluggäste soll es hier bald innerhalb Europas manipulationssichere Taschen geben. Auch an Bord europäischer Flugzeuge erworbene Duty- Free- Artikel werden akzeptiert, sofern sie sich in einer gesicherten Tasche befinden.
Problematisch dagegen sind Artikel von außereuropäischen Flughäfen, wenn der Passagier in Europa noch einmal umsteigen muss. Dann müssen Flüssigkeiten weggeworfen werden. Das Gleiche gilt, wenn Flüssigkeiten während eines Fluges mit einer Fluggesellschaft gekauft werden, die nicht in der EU ansässig ist.

Für welche Länder gelten Sonderregeln?
Bei Flügen von und in die USA muss bei der Mitnahme von Duty- Free- Artikel mit Restriktionen gerechnet werden. Wer plant, am Flughafen einzukaufen, sollte sich vorher dort über Bedingungen informieren.
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Währung:

Für einen Euro gibt es etwa 1,22 US-Dollar (Stand: Juni 2010). Die gängigen Kreditkarten werden fast überall akzeptiert.
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Zeitunterschied:

Zeit in Deutschland minus 9 Stunden.
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Reisepässe

Hinweis: Seit dem 1. Mai 2006 müssen Inhaber eines von Deutschland ausgestellten vorläufigen Reisepasses, die vorhaben, in oder über die Vereinigten Staaten zu reisen, entweder einen gültigen, maschinenlesbaren deutschen Reisepass für Reisen im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen oder ein US-Visum für Reisen in die Vereinigten Staaten beantragen.

Im Rahmen des Visa Waiver Program (VWP) besteht keine Visumpflicht mehr, wenn Sie Staatsbürger eines der folgenden Länder sind und die unten aufgeführten Bedingungen auf Sie zutreffen:

Andorra
Australien
Belgien
Brunei
Dänemark
Deutschland
Finnland
Frankreich
Großbritannien
Irland
Island
Italien
Japan
Liechtenstein
Luxemburg
Monaco
Neuseeland
Niederlande
Norwegen
Österreich
Portugal
San Marino
Schweden
Schweiz
Slowenien
Singapur
Spanien

Hinweis: Staatsbürger von Argentinien und Uruguay dürfen nicht mehr ohne Visa in die USA einreisen.

Bedingungen:
Sie können ohne ein Visum in die Vereinigten Staaten reisen oder das Land zur Durchreise nutzen, wenn Sie:

• Staatsangehöriger eines der am Programm beteiligten Länder sind und mit einem gültigen Reisepass einreisen. Bei deutschen Staatsbürgern muss der Reisepass mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig sein. Bei Staatsbürgern bestimmter anderer Länder muss der Pass bei Ausreise aus den USA noch sechs Monate gültig sein.

Maschinenlesbare Reisepässe
Seit dem 26. Juni 2005 muss ein bordeaux-farbener maschinenlesbarer Reisepass (Europapass) vorgelegt werden. Familien, die unter dem Visa-Waiver-Programm in die USA einreisen, benötigen für jede einzelne Person, einschließlich Babys und Kleinkinder, einen eigenen Pass.

Beispiele deutscher Reisepässe - welche sind zur Einreise ohne Visum gültig? (PDF)

Vorläufige maschinenlesbare Reisepässe
Ab dem 1. Mai 2006 sind die von Deutschland ausgestellten vorläufigen Reisepässe für Reisen in die Vereinigten Staaten im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program - VWP) nicht mehr gültig. Inhaber eines von Deutschland ausgestellten vorläufigen Reisepasses, die vorhaben, in oder über die Vereinigten Staaten zu reisen, müssen entweder einen gültigen, maschinenlesbaren deutschen Reisepass für Reisen im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen oder ein US-Visum für Reisen in die Vereinigten Staaten beantragen.

Biometrische Reisepässe
Am Visa-Waiver-Programm (VWP) teilnehmende Länder müssen bis zum 26. Oktober 2005 in der Lage sein, Pässe mit digitalen Fotos auszustellen. Vor dem 26. Oktober 2005 von VWP-Ländern ausgestellte gültige Pässe, die kein digitales Foto enthalten, werden von Reisenden im Rahmen des Visa-Waiver-Programms weiterhin akzeptiert (trifft also auch auf Deutschland zu!), vorausgesetzt, es handelt sich um maschinenlesbare Pässe.

Kinderpässe
Kinderpässe sind für Reisen im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen gültig. Bei Kinderausweisen ist es notwendig ein Visum zu beantragen.
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Visa Waiver Program

Nachdem Sie in die USA eingereist sind, können Sie innerhalb von 90 Tagen Reisen nach Kanada, Mexico und in die Karibik unternehmen, und auf jeglichem Wege in die USA zurückkehren. Die Landeinreise von Mexico und Kanada aus in die Vereinigten Staaten ist für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ohne Visum möglich. An den Grenzen müssen Sie genügend finanzielle Mittel nachweisen, um Ihren gesamten USA-Aufenthalt und die Rückreise bezahlen zu können. Bei der Einreise aus Kanada und Mexico wird an der Grenze eine Gebühr von sechs U.S. Dollar erhoben.

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise:

Personen, die mit dem Visa-Waiver-Programm in die USA einreisen, müssen ihre grünen I-94W Karten behalten, bis sie endgültig aus den USA ausreisen. Dies ist besonders wichtig, wenn sie planen nach ihrem Abstecher mit einem Flugzeug oder Boot in die USA wiedereinzureisen, das nicht vertraglich an das Programm zur Visumbefreiung angeschlossen ist. (Falls sie auf dem Landweg oder mit einem Transportunternehmen einreisen, das dem Programm für visafreies Reisen angeschlossen ist, können sie einfach eine neue I-94W Karte ausfüllen. Falls Sie jedoch von einem Abstecher mit einem Privatboot wiederkommen, gibt es Schwierigkeiten, wenn sie die I-94W Karte der ersten Einreise nicht behalten haben.)

Wenn Ihre Reisepläne die Bedingungen des visafreien Reisens erfüllen, stellen Sie bitte KEINEN Visaantrag. Sie werden dann lediglich ein kurzes Formblatt (I-94 W) ausfüllen müssen, das Sie an Bord von Ihrer Flug- oder Schifffahrtsgesellschaft bekommen.
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Weitere Informationen

Aktuelle Informationen gibt es bei der Botschaft der USA :

  • Telefon 0190-270-789 Bandansage 24 Std 0,62 EURO/je Minute
  • Faxabruf: 0190-92-110-113 24 Std 1,24 EURO je Minute
  • Internet : www.us-botschaft.de

Zusätzliche Informationen bietet auch der Visa-Informationsdienst

  • Telefon 0900 1-850055 (EUR 1.86/Min). 7 - 20 Uhr, Montag - Freitag.

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Verkehrsregeln:

Zuerst möchte ich kurz auf die lauernden Gefahren im täglichen Verkehr eingehen. In Amerika gibt es in den Großstädten nahezu keine Straße ohne Stop-Zeichen. Hier gilt die für Europäer sehr gewöhnungsbedürftige Regelung: "Wer zuerst kommt, fährt zuerst". Doch aufgepaßt: Das Anhaltgebot gilt auch bei offensichtlich leeren Querstraßen und wird, zumindest von den Amis, strikt befolgt (und gelegentlich von der Polizei aus dem Hinterhalt kontrolliert). Ein weiterer (positiver) Unterschied ist, dass man selbst bei roter Ampel rechts abbiegen darf. Es sei denn, eine Schrifttafel untersagt dies ausdrücklich (No Turn on Red). Die gelben Schulbusse dürfen weder überholt noch vom Gegenverkehr (!!!) passiert werden, wenn sie anhalten und Kinder ein-/aussteigen lassen. Ein Nichtbeachten dieser Regel führt zu einer harten Strafe.

Auf mehrspurigen Straßen wird in Amerika legal rechts überholt. Auch hieran muss man sich als Europäer erst gewöhnen und besonders auf Freeways höllisch aufpassen. Eine nette Errungenschaft des amerikanischen Verkehrssystems sind die Carpools. Diese Fahrspuren dürfen zu den angegebenen Zeiten nur von Bussen, Taxen und von Fahrzeugen benutzt werden, in denen mindestens 2 oder mehr Passagiere sitzen. Durchgezogene Fahrbahn-Trennlinien dürfen zum Überholen oder Abbiegen überfahren werden. Die Funktion der in Europa einfachen Linie übernimmt in den USA eine auf keinen Fall zu überfahrende Doppellinie.

Das Tempolimit auf Amerikas Straßen ist seit 1995 von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In den meisten Weststaatengelten nun neue Höchstgrenzen von 70-75 mph, lediglich Montana hat für Fahrten bei Tageslicht kein Tempolimit eingeführt. Die Parkvorschriften in den USA sind streng und tunlichst zu beachten. Kontrolleure verbinden mit einem Kreidestrich den untersten Punkt des Autoreifens mit dem Straßenasphalt. Ist bei der nächsten Kontrolle nach Ablauf der maximalen Parkzeit der Strich zwischen Reifen und Straße immer noch durchgängig, wurde der Wagen noch nicht bewegt. Folge: Es gibt ein Ticket!

Wer einen Strafzettel erhält, darf entweder im beigelegten Umschlag Dollars bar verschicken oder bei einer Bank per Money Order die Rechnung begleichen. Leistet man dieser Aufforderung nicht Folge, so ist es gut möglich, dass man die Mahnung zu Hause auf dem Tisch liegen hat. Die Autovermieter sind nämlich dazu verpflichtet, die Adresse herauszugeben. Nach dreimaliger vergeblicher Zahlungsaufforderung gibt dann aber der Polizeicomputer auf. Aber nur bei Bagatellbeträgen! Entlang der gelben Kantsteinmarkierungen ist Parken genauso untersagt wie vor Hydranten. Bei Hydranten müssen nach links und rechts je 5 m freibleiben. Oft finden sich die selbst für einen Einheimischen kaum zu verstehenden Parkvorschriften auf unübersehbaren Schildern, welche die Ausnahmen vom Parkverbot bzw. von der Parkerlaubnis minutiös erklären! Mitunter ist man so verwirrt, dass man sein Auto dann in einem Parkhaus abstellt.

Richtig spannend wird es aber erst, wenn man von der Polizei angehalten wird! Um einen Autofahrer zu stoppen, bleibt der Polizeiwagen hinter dem Täterfahrzeug und betätigt einmal kurz Sirene und Rundumleuchte, das unmißverständliche Zeichen zum Rechtsranfahren. Nach dem Anhalten muss man im Wagen warten, denn alles andere könnte falsch gedeutet werden. Zudem sollte man keine unbedachten Handbewegungen machen und die Hände auf dem Lenkrad belassen. Die Eröffnung eines ernsthaften Rededuells mit einem Sheriff ist alles andere als ratsam, da der Sheriff in Amerika eine weitaus höhere Machtbefugnis genießt als sein Kollege in Europa. Die respektvollen Anreden lauten deshalb Sir oder Officer.

Alkohol am Steuer wird auch und gerade in Amerika nicht toleriert. Besonders schlecht kommt z.B. eine angetrunkene Weinflasche auf der Rückbank. Auch trinkende Beifahrer rund um einen stocknüchternen Fahrer zählen bereits zum Tatbestand "Alkohol am Steuer". wer in dieser Beziehung auffällt, wird registriert und nach Bestrafung und Heimreise in Zukunft nicht wieder ins Land gelassen.
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Tanken:

Wenn in Amerika etwas billig ist, dann ist das Benzin. Die Preise schwanken zwischen $1,20 bis $1,70 pro Gallone (3,8 Liter) unverbleitem Normalbenzin (Regular Gas; bleifrei = unleaded). Besonders frappierend sind die Preisunterschiede in Nevada (bis zu $2,00 pro Gallone), wo man meilenweit durch die Wüste fährt. Hier heißt es, rechtzeitig zu tanken! Meistens trifft man in Kalifornien auf Self-Serve Tankstellen, wo man zunächst einen Hebel an der Tanksäule umlegen muss, damit der Sprit fließt. Heutzutage trifft man meistens auf Tankstellen mit Kreditkarten-Tanksäulen, die den Gang zur Kasse überflüssig machen.

Nach Einschieben der Karte und elektronischer Prüfung wird der Benzinfluss freigegeben und am Ende ein Beleg ausgedruckt. Trotzdem trifft man gelegentlich noch auf Tankstellen, wo man erst nach Vorauszahlung an das heiß ersehnte Benzin gelangt. Man zahlt beim Tankstellen-Pächter schon im voraus und bekommt nach Beendigung des Tankvorgangs gegebenenfalls den Restbetrag bar ausbezahlt. Es ist uns auch passiert, dass der Pächter keine Kredit-Karte annehmen und ausschließlich Bares sehen wollte.
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Reservierung:

Wer nicht plötzlich im Auto übernachten will, der sollte schon rechtzeitig seinen Zeltplatz oder das Hotelzimmer buchen. Eigentlich hat man nur an Feiertagen und in den großen Nationalparks (Yosemite, Grand Canyon, etc.) Schwierigkeiten ohne eine Reservierung eine auch für den eigenen Geldbeutel angemessene Unterkunft zu finden. Um noch relativ kurzfristig und unkompliziert einen Zeltplatz im Death Valley, Glacier, Grand Canyon (1-800-365-2267), Joshua Tree, Mount Rainier, Rocky Mountain, Sequoia/Kings Canyon, Yosemite (1-800-436-7275) oder Zion zu erhaschen, empfiehlt sich ein Anruf bei der Firma BIOSPHERICS (https://reservations.nps.gov/), die für die eben aufgeführten Nationalparks die Zeltplatzvergabe übernimmt.

Folgend eine Auflistung von Telefonnummern, der wichtigsten amerikansichen Hotel- und Motelketten:

Die größten Hotel-/Motelketten im Westen der USA

Obere Preisklasse
($90-$200)
CrownePlaza
Delta
Doubletree
Hilton
Hyatt
Marriott
Park International
Radisson
Residence
Sheraton
Westin
1-800-2-CROWNE
1-800-268-1133
1-800-222-TREE
1-800-HILTONS
1-800-233-1234
1-800-228-9290
1-800-437-PARK
1-800-333-3333
1-800-331-3131
1-800-325-3535
1-800-228-3000
Mittlere Preisklasse ($50-$90) Best Western
Budgetel Inn
Clarion Hotel
Comfort Inn
Courtyard
Days Inn
Drury
Econo Lodges
Fairfield Inn
Hampton
Holiday Inn
Howard Johnson
La Quinta
Quality Inn
Ramada Inn
Red Lion
Shilo Inn
Shoney's
Super 8
Travelodge
Vagabond
West Coast
Wyndham Garden
1-800-528-1234
1-800-4BUDGET
1-800-CLARION
1-800-228-5150
1-800-321-2211
1-800-DAYS-INN
1-800-325-8300
1-800-55ECONO
1-800-228-2800
1-800-HAMPTON
1-800-HOLIDAY
1-800-I-GO-HOJO
1-800-531-5900
1-800-228-5151
1-800-2RAMADA
1-800-547-8010
1-800-222-2244
1-800-222-2222
1-800-800-8000
1-800-578-7878
1-800-500-1555
1-800-426-0670
1-800-WYNDHAM
Untere Preisklasse
($30-$50)
Budget Host
Friendship Inn
Hospitality Int'l
Motel 6
Rodeway Inn
Sleep Inns
Thriftlodge
Western Host
1-800-BUDHOST
1-800-453-4511
1-800-251-1962
1-800-4MOTEL6
1-800-228-2000
1-800-62SLEEP
1-800-525-9055
1-800-648-6440
Sollte eine Motelkette unter der aufgeführten Nummer nicht mehr erreichbar sein, ruft man - ebenfalls gebührenfrei - die Information an: 1-800-55-1212.

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Hotels, Motels und andere Unterkünfte:

Bei einer Rundreise durch die Staaten kommen für die Übernachtung weitestgehend nur Hotels und Motels bzw. Campingplätze in Frage. Der Hauptunterschied zwischen Motel und Hotel liegt darin, dass man bei einem Motel davon ausgehen kann, sein Auto nahe am gemieteten Zimmer abzustellen und damit die Be- und Entladung des Autos auf kürzestem Wege möglich ist. Ein Motel verfügt im allgemeinen über ebenerdige und bisweilen doppelstöckige (von außen unkontrolliert zugängliche!) Zimmertrakte und eine Rezeption, nicht aber über eine eigene Gastronomie. Zudem ist es üblich, das Zimmer schon im voraus für die kommende Nacht zu bezahlen. Dagegen besitzen die meisten Hotels über eine eigene Gastronomie und die Erhältlichkeit von Alkoholika. Vor allem sind aber die Hotelzimmer meistens viel besser vor Einbrechern geschützt als vergleichbare Zimmer in Motels. In Motels sind die Türen meistens schon durch pures Anstarren aufzubrechen! Unabdingbar ist eine vorherige Besichtigung des Ziummers, das man anmieten will. Ansonsten erlebt man mitunter eine böse Überraschung.

Die Preise für die Übernachtung unterliegen erheblichen regionalen Schwankungen. Sieht man einmal ab von San Francisco, den Zentren der Großstädte und bestimmten Brennpunkten des Tourismus zur jeweiligen Saison (z.B. Grand Canyon) kommt man in den meisten Weststaaten relativ preiswert unter. Es gibt immer noch eine große Anzahl einfacher Motels, wo man zu zweit bis zu $40 pro Nacht und Zimmer zahlt. Man kann aber auch für noch weniger Geld in Jugendherbergen übernachten. Allerdings muss man dann einige Abstriche beim Komfort machen. Die Mehrheit der Unterkünfte in der durchaus akzeptablen unteren Mittelklasse liegt zwischen $50-$70. Man sollte aber nicht meinen, das es in der Off-Season (ab 1. September) nur noch spottbilige Zimmerangebote gibt! Gemeinhin sind die Preise meistens nur um ein paar US-Dollar gedrückt. Zudem sollte man sich von den Angebotstafeln an den Highways nicht blenden lassen, denn die dort angeführten Preise beziehen sich zum Großteil auf nur eine Person!

Alle Preisangebote sind netto; hinzu kommt immer noch die Umsatzsteuer, die im Hotelgewerbe häufig höher liegt, als z.B. im Supermarkt. Ein Frühstück ist grundsätzlich nicht im Zimmerpreis enthalten! Mitunter bekommt man in Hotels noch ein paar Donuts und einen sehr schwachen amerikanischen Kaffee angeboten. Leider hält auch das in einigen Hotels angebotene kontinentale Frühstück nicht das, was es verspricht. Man bekommt entweder einen Kaffee oder Tee aus dem Automaten, einzunehmen aus Styroportassen, und ein Tablett voll übersüßen Gebäcks. Hier bleibt einem dann nur die Flucht in ein nahe gelegenes Restaurant, wo man dann ein richtiges amerikanisches Frühstück (Ham, Bacon, Eggs, Pancakes) zu sich nehmen kann.

Eine weitere Übernachtungsmöglichkeit ist Bed & Breakfast. Hierbei quartiert man sich bei einer Familie oder einem älteren Ehepaar über Nacht ein und bekommt darüberhinaus noch ein meist sehr üppiges Frühstück zubereitet. In ländlichen Regionen entdeckt man B & B-Schilder häufiger, als in größeren Städten, wo bei weitem nicht alle Gastgeber ihr Angebot öffentlich machen. Besonders auffällig ist die Zunahme hochwertiger Bed & Breakfast Angebote im Umfeld von Touristenattraktionen des Südwestens. Rund um Nationalparks und an den typischen touristischen "Rennstrecken" findet man viele reizvolle Quartiere. Man wird aber feststellen, dass B & B nicht die billige Alternative zum Motel ist; das Preisniveau liegt nämlich überwiegend im Rahmen der Mittelklasse und oft darüber, also ab $60 fürs DZ. Allerdings erfährt man so einiges über das Leben einer amerikanischen Familie.

Als günstigste Alternative gibt es schließlich noch Jugendherbergen und Hostels, die im Vergleich zu Europa zwar unterentwickelt sind, aber manche der Herbergen befindet sich in günstiger Lage im Brennpunkt der Cities und in besonders schöner Umgebung in oder in der Nähe von Nationalparks.Die Kosten variieren zwischen $8 und $20 pro Nacht. Besonders für Jugendherbergen, aber auch für Motels und Hotels gilt: Einige Wochen im voraus reservieren!
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Camping:

Die USA bieten dem Camper den Himmel auf Erden! Platz ist nämlich in den Weststaaten genug, und so sind die meisten Campingplätze großzügig angelegt. Der Campingplatz umfaßt in aller Regel ein kleines Areal mit Picknicktisch, Feuerstelle und Grillrost. Auf einigen staatlichen Plätzen geraten die nächsten Nachbarn mitunter schon einmal aus dem Blickfeld. Zwar bieten nicht alle Campgrounds derart viel Platz, und das Brennholz ist oft knapp und und teuer, aber Lagerfeuer und Barbecue gehören zu den unverzichtbaren Zutaten amerikanischer Campingtradition.

Auf allen staatlichen Plätzen gilt eine pauschale Einheitsgebühr pro Stellplatz unabhängig von der Personenzahl. Die Gebühren werden mehr und mehr im Self-Registering Verfahren erhoben. D.h. die Camper stecken Bargeld nach Eintragung ihrer Daten in einen bereitliegenden Umschalg und werfen diesen in eine gesicherte Deposit-Box. Wenn einmal der komplette Campground ausgebucht sein sollte, hat man bei Self Service immer noch Chancen unterzukommen: Man fragt einfach einen anderen Camper mit großzügigem Areal, ob er ein Dazustellen gestattet und bietet an, die Kosten voll zu tragen.

Die staatlichen Campingplätze in Nationalparks liegen überwiegend in reizvoller Umgebung und zeichnen sich durch großzügige Aufteilung aus. Die Mehrheit der Plätze verfügt neben den üblichen Ausstattungsmerkmalen nur über sehr einfache und mitunter sehr unhygienische sanitäre Einrichtungen. Das geht sogar soweit, das es im Yosemite NP nur 10 Duschkabinen für alle Camper gibt! Die Kosten liegen zwischen $7 und $16 je Nacht. Beim Besuch von mindestens 4 Nationalparks lohnt sich der Kauf des Golden Eagle Passes für $50. Dieser wurde nun aber seit dem 01.01.2007 durch den Interagency Annual Pass abgelöst, der für $80 zu haben ist . Mit diesem hat der Passbesitzer als auch bis zu drei Begleiter ein Jahr lang kostenlosen Zutritt zu fast allen ParkeinrichtungenMan hat dann für 1 Jahr freien Eintritt in alle Nationalparks.

Golden Eagle PassÜber die kommerziell betriebenen Campingplätze lassen sich allgemeingültige Aussagen nur in sehr grober Form machen. Alle bezüglich Komfort und Lage denkbaren Kategorien sind vorhanden. Die Preisgestaltung orientiert sich an der sanitären und sonstigen Ausstattung und der Nähe zu touristischen Reiserouten und -zielen. Die preisliche Untergrenze für einfache und/oder abgelegene Privatplätze liegt bei etwa $12. Im Umfeld von Attraktionen und im Einzugsberecih der Big Cities wird es schnell teurer. Ab $20 pro Nacht erhält der Camper dort sein eben betonierte Plätzchen, Sanitäreinrichtungen mit Duschen, Waschmaschinen, Pool etc., aber dafür auch den Nachbarn auf Tuchfühlung.

Fast alle privaten Campingplätze lassen sich telefonisch reservieren. Die Nummern finden sich in Campingführern. Wie bei Hotels werden Reservierungen oft nur dann akzeptiert, wenn der Anrufer seine Kreditkartennumer durchgibt. Auch bei Nichterscheinen wird diese dann belastet. Für die staatlichen Plätze gilt überwiegend die Regel first-come-first-served.
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Essen + Trinken:

Allgemein:

Die Selbstversorgung auf Reisen bereitet in den USA eigentlich keine Schwierigkeiten. Supermärkte von regelmäßig kolossalen Ausmaßen findet man bis hinunter ins kleinste Nest. Die meisten sind Filialen nationaler oder regionaler Ketten wie z.B. den sehr zu empfehlenden VONS. Besonders schätzen gelernt haben wir "Trader Joe's", ein Supermarkt, der vereinzelt in Großstädten, z.B. San Diego, anzutreffen ist und der sogar echtes Müsli und naturtrüben Apfelsaft im Sortiment hat. In größeren Ortschaften sind Food Marts häufig integriert in Shopping Center bzw. Plazas, die unübersehbar die Ausfallstraßen zieren. Amerikanische Supermärkte verfügen über ein extrem breites Angebot von feinster Qualität. Allein schon die Gemüse- und Obstabteilungen sind fast schon mit deutschen Markthallen zu vergleichen, was die Auswahl angeht. Sie haben fast ausnahmslos bis 21.00 Uhr, wenn nicht sogar 24 Std. am Tag geöffnet. Außer in Supermärkten gibt es Lebensmittel, aber kaum Obst und Fleisch, in teilweise rund um die Uhr betriebenen Mini-Marts. Sie sind mehrheitlich mit Tankstellen kombiniert und fungieren außerdem mit Cold Drinks, Coffee etc.

Supermarkt:

Im regulären Lebensmittelsupermarkt verbinden sich größere Auswahl und günstige Preise. Dafür kann - im Gegensatz zum Mini-Mart - des öfteren nicht mit Kreditkarte bezahlt werden. Nahrungsmittel kosten in den USA bei einem Kurs um DM 1,85 für den Dollar in etwa dasselbe wie bei uns. Etwas billiger sind Tiefkühlprodukte und Steaks. Wer Wert auf gesunde Ernährung legt, muss für Joghurt, reine Fruchtsäfte etc. relativ viel Geld ausgeben, ebenfalls für akzeptable Brotsorten (Baguette). Das übliche Einfach-Weißbrot, das einem Europäer schon nach wenigen Tagen zum Hals raushängt, ist dagegen spottbillig. Sehr empfehlenswert sind auch die Salad-Bars, an denen man sich selbst auflädt und an der Kasse pfundweise abrechnet. Oder aber man stellt sich sein persönliches Sandwich zusammen.

Wurstwaren:

Die Wurstwaren sind überwiegend vakuumverpackt und schmecken wegen den pflanzlichen Zusatzstoffen lange nicht so gut wie in Deutschland. Dagegen ist der Geschmack von Milch, egal ob Non Fat oder Low Fat, relativ unverfälscht. Sehr gewöhnungsbedürftig sind allerdings die 1 Gallone Plastikbehälter. Absolut grauenhaft schmeckt der Großteil der amerikanischen Käsesorten. Hier sollte man unbedingt auf die etwas teueren ausländischen Produkte zurückgreifen. Zum Frühstück haben sich die auch hier zu Lande weit verbreiteten Kellogg's Frosties gemischt mit herkömmlichen Cornflakes bewährt.
Zu guter Letzt noch ein Wort zum Trinkwasser: Das Leitungswasser in Amerika ist z.B. in Los Angeles absolut ungenießbar. Man könnte meinen, dass der Chloranteil mindestens 90% beträgt. Auch im Supermarkt muss man die einzelnen Sorten mit viel Bedacht auswählen.

Alkohol:

Alkoholische Getränke jeder Art werden in den Weststaaten der USA in Supermärkten und Schnapsläden verkauft. In mehreren Staaten gibt es hochprozentige Alkoholika ausschließlich im Liquor Store. In Utah führen Supermärkte nur Bier und Wein, soweit ihr Alkoholgehalt 3,2% nicht übersteigt. Die Abgabe von Alkohol an Personen unter 21 Jahren ist streng untersagt und wird auch aller Orten kontrolliert (gegen Vorzeigen des Personalausweises). In einem Club in San Diego ist es uns passiert, dass wir unsere alkoholischen Getränke 23.00 Uhr nicht mehr im Freien zu uns nehmen durften. Wir mussten also wieder zurück an die Bar und dort unsere Gläser austrinken!

Bier:

Nordamerikanische Biere sind überwiegend leichte bzw.sehr süffige Sorten und gute Durstlöscher. Unter den besseren US-Marken (um $1/Flasche) befinden sich aber ebenfalls ausgesprochen gute Biere (z.B. Samual Adams). Bei den Importbieren besitzen Heineken und Beck's nennenswerte Marktanteile. Unser absoluter Favorit ist aber das amerikanische Budweiser (Sixpack $5), das an Süffigkeit nicht zu überbieten ist! Ohne weiteres kann man an einem Abend drei Flaschen vertilgen.

Fast Food:

Amerika ist das Land des Junk Food. Selbst im letzten Winkel der USA findet man noch einen Mc Donald's oder Burgerking. Von der Kleinstadt aufwärtsbesetzen sie die Straßen des Hauptverkehrs in dichter Folge. Wo sich ein Mc Donald's niedergelassen hat, sind Carl's Jr. oder Burger King mit ihren Hamburger-Varianten nicht weit und Wendy's oder Jack in the Box stehen spätestens am nächsten Freeway Exit. Allen gemeinsam ist das moderate Preisniveau. Sehr angenehm ist das überall kostenlose Auffüllen des Drink-Bechers sowie das kostenlose Ketchup, von dem man meistens gleich 8 bis 9 Tütchen in die Hand gedrückt bekommt. Alle Ketten werben nahezu ganzjährig mit Sonderpreise für bestimmte Menüs. So kommt es mitunter vor, dass man einen Cheeseburger für 39 Cent bekommt. Wenn Sie mehr über die einzelnen Burger-Ketten wissen wollen, so schauen Sie doch bitte auf unserer Burger-Ranking-Seite nach.

Family Restaurants:

Obwohl der Begriff des Family Restaurant durchaus auch auf die Fast Food Ketten ausgedehnt wird, bezieht er sich doch eher auf ein Zwischending aus Fast Food und Full Service Restaurant mit Alkohollizenz. Ein Familienrestaurant ist gekennzeichnet durch ein Preisniveau, das sich auch Familien mit Kindern leisten können, eine gehobene Plastikeinrichtung und die weitgehende Abwesenheit von Alkoholika. Das Family Restaurant an sich ist Denny's, das es in jeder größeren Stadt gibt. Bei Denny's gibt es eine Theke für den eiligen Gast und die in den USA so beliebten Tischabteile. Dort wird normal bedient wie im richtigen Restaurant, aber schneller. Auch hier wird einem soviel Kaffee nachgeschenkt wie man will. Für ein preiswertes, schmackhaftes Steak und eine gigantische Salatbar geht nichts über das Sizzler Steakhouse. Mit der Salat-, Nachtisch- und Sonstwastheke praktiziert Sizzler eine Mischung aus Self-service und Bedienung.

Richtige Restaurants:

Gemessen an dem, was hinsichtlich Ausstattung, Ambiente und Küchenqualität im allgemeinen geboten wird, sind amerikanische Restaurants selbst bei günstigem Dollarkurs selten preiswert. Gutes Essen bei ebensolchem Service in angenehmer Umgebung muss immer teuer bezahlt werden. In den USA werden Restaurantbesucher plaziert. Auch wenn freie Tische vorhanden sind, wartet der geduldige Gast, bis sich ein Waiter oder eine Waitress seiner annimmt und einen Tisch zuweist. Ist im Moment kein Tisch frei, werden die Namen der ankommenden Gäste notiert und der Reihe nach aufgerufen.
Die Rechnung weist neben den Nettopreisen des "Menu" zusätzlich die Umsatzsteuer aus. Da der Service nie im Preis enthalten ist, wird für europäische Verhältnisse ein üppiges Trinkgeld erwartet. Üblich sind 12-15%. Zu den Preisen der Karte muss man also mindestens 20% addieren, um so ungefähr die voraussichtlichen Effektivkosten zu erhalten. Gezahlt wird selbst in besseren Restaurants nicht selten an einer Kasse am Ausgang. In diesem Fall hinterläßt man seinen "Tip" besser bar am Tisch. Bei persönlicher Rechnungsbegleichung per Kreditkarte kann man das trinkgeld auch auf dem Beleg vermerken.
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Telefon, Feiertage, Maße & Gewichte, Temperaturen:

Telefon:

Jeder Bundesstaat besitzt eine dreistellige Vorwahl, den sogenannten Area Code. Dieser ersten Vorwahl folgt eine zweite, ebenfalls dreistellige Ziffer, die sich z.B. auf einen Stadtteil bezieht. Die Apparatnummer ist vierstellig. Bei Gesprächen über den regionalen Area code hinaus, muss eine "1" vorgewählt werden. Das ist auch bei den gebührenfreien 800-/888-Nummern der Fall. Über die Vorwahl 01, gelegentlich 011, öffnet man den Zugang zum internationalen Netz. Mit 49 für Deutschland und die um die Null reduzierte Ortsvorwahl kann man eine Verbindung in die Heimat herstellen. Soweit die graue Theorie! Denn in amerikanischen Telefon-Boxen ist die direkte Durchwahl, national wie international, nicht möglich. Ferngespräche einschließlich solcher im Nahbereich lassen sich nur mit Hilfe eines Operator führen, sofern der Anrufer nicht Inhaber einer Telefonkarte ist. Man wählt also die "0" und teilt der freundlichen Stimme mit wohin man telefonieren möchte. Anschließend bekommt man dann gesagt, wieviel es kostet und muss dann diesen Betrag in Münzen einwerfen. Erst dann wird man verbunden.

Da man für Anrufe nach Europa rollenweise Quarters benötigt, empfiehlt es sich gleich zu Anfang des Urlaubs eine Calling Card, z.B von AT&T, zu kaufen. Man erhält sie in Hotels, Supermärkten oder Tankstellen. Die Calling Cards funktionieren in Apparaten ohne Einsteckschlitz wie folgt: 800-Nummer für die gewünschte Sprache (Spanisch oder Englisch) wählen, dann nach Anweisung die Codenummer der Karte eintasten, die anzurufende Nummer wählen - ohne "0" - und fertig (Bsp: 1-800-49-711-555555 für Stuttgart). Eine Ansage nennt die noch verfügbaren Restminuten.

Aufschläge für Telefonate aus Hotels/Motels sind im allgemeinen niedriger als in Europa. Ferngespräche lassen sich daher vom Hotelzimmer aus bequemer führen als von einem Pay Phone. Das gilt übrigens auch für Anrufe zum Nulltarif bei einer 800-Nummer. Allerdings sollte man sich vorher an der Rezeption informieren, welche Ziffer man vorwählen muss. Wichtig ist außerdem zu wissen, dass auf der Telefontastatur nicht nur Ziffern, sondern auch Buchstaben abgebildet sind. So verbirgt sich hinter den Buchstaben A, B und C die Nummer 1. So dumm ist dieses System gar nicht, da man sich so recht einfach Telefonnummern merken kann (z.B. 1-800-HILTONS).

Feiertage:

An Feiertagen ist immer ganz Amerika auf Achse und daher sind meistens auch die Highways total verstopft. Folgend eine Aufzählung aller Feiertage in den USA:

01.01.: New Year's Day
3. Montag im Januar: Martin Luther King Day
22.02.: President's Day
Freitag vor Ostern: Good Friday
Letzter Montag im Mai: Memorial Day
04.07.: Independence Day
Erster Montag im September: Labor Day
12.10.: Columbus Day
11.11.: Veteran's Day
Vierter Donnerstag im November: Thanksgiving
25.12.: Christmas Day

Maße und Gewichte:

Neben dem metrischen System werden weiterhin die alten englischen Maße und Gewichte verwendet.


Maße & Gewichte
1 inch (in) = 2,54 cm
1 foot (ft) = 30,48 cm
1 yard (yd) = 91,5 cm
1 mile (mi) = 1,609 km
1 ounce (oz) = 28,35 g
1 pint (pt) = 0,47 l
1 quart (qt) = 0,95 l
1 gallon (gal) = 3,79 l

Temperaturen

In den USA werden Temperaturen in °Fahrenheit (F) gemessen. Die Formel für die Umrechnung von Celsius (C) in Fahrenheit und umgekehrt lautet:

°F = 32° + 1,8 x°C  bzw.  °C = (°F - 32°) : 1,8
Näherungsformel: °F = 30° + 2 x°C  bzw.  °C = (°F - 30°) : 2

 

 Celsius
-15°
-10°
-5°
10°
15°
20°
25°
30°
35°
40°
 Fahrenheit
14°
23°
32°
41°
50°
59°
68°
77°
86°
95°
104°

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(Natur)gewalten:

Gewalt:

Reisen im Westen der USA ist für die meisten Touristen gleichbedeutend mit überwiegend Fahrten durch dünnbesiedelte Gebiete, den Besuch von Nationalparks und Übernachtungen in Kleinstädten und Dörfern oder auf Campingplätzen. Alles von Gewaltkriminalität kaum belastete Orte, eher ist das Gegenteil der Fall. Auch die typischen touristischen Anziehungspunkte in den Großstädten von Disneyland bis zur Golden Gate Bridge sind nicht bekannt für Mord und Totschlag. Wenngleich man dort Kamera und Geldbeutel vorsichtshalber fest im Griff hat und das Auto möglichst nicht zu abseits parkt. Solang man mit gesunden Menschenverstand an die Erkundung von Land und Menschen herangeht, kann eigentlich nichts passieren. Man sollte es z.B. tunlichst vermeiden nach Einbruch der Dunkelheit in Downtown L.A. flanieren zu gehen. Wir hatten pures Glück, das uns bei diesem abendlichen Ausflug nichts passiert ist! Ansonsten können wir von keinem traumatischen Erlebnis oder einer anderen brenzligen Situation erzählen. Während unseres ganzen Urlaubs wurden wir auch kein einziges Mal angepöbelt oder beleidigt.

Erdbebengefahr:

Das letzte schwere Erdbeben in der Region von San Francisco ereignete sich 1989. Es dauerte zwar nur 15 Sekunden und erreichte eine Stärke von 6,9 auf der Richter-Skala. Trotzdem stürzte z.B. der obere Teil der Bay Bridge dabei ein. Die Seismologen sind sich sicher, das zukünftig mit stärkeren Beben zu rechnen sei. Die geologische Spannung im San Andreas Graben, der die Nahtstelle zwischen den tektonischen Platten des Pazifik und des nordamerikanischen Kontinents markiert, verminderte sich zwar durch die Erdverschiebung von 1989 um ca. 1-2 m innerhalb einer 50 km Zone, erhöhte sich jedochin der Nähe San Franciscos und Umgebung weiter. Doch es scheint, dass die drohende Katastrophe den Leuten an der Westküste auch Energie liefert: Wo jeden Moment alles zu Ende sein kann, wird gefeiert, als gäbe es kein Morgen.
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Andere Länder - andere Sitten! Damit man im Land der unbegrenzten Möglichkeiten keine unliebsamen Überraschungen erlebt, ist es wichtig, die Gepflogenheiten und bestimmte Verhaltensregeln zu kennen.
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