USA Westküste

Unterkünfte

Eins vorneweg: Eure Fragen zu günstigen oder auch schicken Motels, Hotels und auch Campingplätzen könnt Ihr im Forum los werden!

Reservierungen

Wer nicht plötzlich im Auto übernachten will, der sollte schon rechtzeitig seinen Zeltplatz oder das Hotelzimmer buchen. Eigentlich hat man nur an Feiertagen und in den großen Nationalparks (Yosemite, Grand Canyon, etc.) Schwierigkeiten ohne eine Reservierung eine auch für den eigenen Geldbeutel angemessene Unterkunft zu finden. Um noch relativ kurzfristig und unkompliziert einen Zeltplatz im Death Valley, Glacier, Grand Canyon (1-800-365-2267), Joshua Tree, Mount Rainier, Rocky Mountain, Sequoia/Kings Canyon, Yosemite (1-800-436-7275) oder Zion zu erhaschen, empfiehlt sich ein Anruf bei der Firma BIOSPHERICS (https://reservations.nps.gov/), die für die eben aufgeführten Nationalparks die Zeltplatzvergabe übernimmt.

Hotels, Motels und andere Unterkünfte:

Bei einer Rundreise durch die Staaten kommen für die Übernachtung weitestgehend nur Hotels und Motels bzw. Campingplätze in Frage. Der Hauptunterschied zwischen Motel und Hotel liegt darin, dass man bei einem Motel davon ausgehen kann, sein Auto nahe am gemieteten Zimmer abzustellen und damit die Be- und Entladung des Autos auf kürzestem Wege möglich ist. Ein Motel verfügt im allgemeinen über ebenerdige und bisweilen doppelstöckige (von außen unkontrolliert zugängliche!) Zimmertrakte und eine Rezeption, nicht aber über eine eigene Gastronomie. Zudem ist es üblich, das Zimmer schon im voraus für die kommende Nacht zu bezahlen. Dagegen besitzen die meisten Hotels über eine eigene Gastronomie und die Erhältlichkeit von Alkoholika. Vor allem sind aber die Hotelzimmer meistens viel besser vor Einbrechern geschützt als vergleichbare Zimmer in Motels. In Motels sind die Türen meistens schon durch pures Anstarren aufzubrechen! Unabdingbar ist eine vorherige Besichtigung des Ziummers, das man anmieten will. Ansonsten erlebt man mitunter eine böse Überraschung.

Die Preise für die Übernachtung unterliegen erheblichen regionalen Schwankungen. Sieht man einmal ab von San Francisco, den Zentren der Großstädte und bestimmten Brennpunkten des Tourismus zur jeweiligen Saison (z.B. Grand Canyon) kommt man in den meisten Weststaaten relativ preiswert unter. Es gibt immer noch eine große Anzahl einfacher Motels, wo man zu zweit bis zu $40 pro Nacht und Zimmer zahlt. Man kann aber auch für noch weniger Geld in Jugendherbergen übernachten. Allerdings muss man dann einige Abstriche beim Komfort machen. Die Mehrheit der Unterkünfte in der durchaus akzeptablen unteren Mittelklasse liegt zwischen $50-$70. Man sollte aber nicht meinen, das es in der Off-Season (ab 1. September) nur noch spottbilige Zimmerangebote gibt! Gemeinhin sind die Preise meistens nur um ein paar US-Dollar gedrückt. Zudem sollte man sich von den Angebotstafeln an den Highways nicht blenden lassen, denn die dort angeführten Preise beziehen sich zum Großteil auf nur eine Person!

Alle Preisangebote sind netto; hinzu kommt immer noch die Umsatzsteuer, die im Hotelgewerbe häufig höher liegt, als z.B. im Supermarkt. Ein Frühstück ist grundsätzlich nicht im Zimmerpreis enthalten! Mitunter bekommt man in Hotels noch ein paar Donuts und einen sehr schwachen amerikanischen Kaffee angeboten. Leider hält auch das in einigen Hotels angebotene kontinentale Frühstück nicht das, was es verspricht. Man bekommt entweder einen Kaffee oder Tee aus dem Automaten, einzunehmen aus Styroportassen, und ein Tablett voll übersüßen Gebäcks. Hier bleibt einem dann nur die Flucht in ein nahe gelegenes Restaurant, wo man dann ein richtiges amerikanisches Frühstück (Ham, Bacon, Eggs, Pancakes) zu sich nehmen kann.

Eine weitere Übernachtungsmöglichkeit ist Bed & Breakfast. Hierbei quartiert man sich bei einer Familie oder einem älteren Ehepaar über Nacht ein und bekommt darüberhinaus noch ein meist sehr üppiges Frühstück zubereitet. In ländlichen Regionen entdeckt man B & B-Schilder häufiger, als in größeren Städten, wo bei weitem nicht alle Gastgeber ihr Angebot öffentlich machen. Besonders auffällig ist die Zunahme hochwertiger Bed & Breakfast Angebote im Umfeld von Touristenattraktionen des Südwestens. Rund um Nationalparks und an den typischen touristischen „Rennstrecken“ findet man viele reizvolle Quartiere. Man wird aber feststellen, dass B & B nicht die billige Alternative zum Motel ist; das Preisniveau liegt nämlich überwiegend im Rahmen der Mittelklasse und oft darüber, also ab $60 fürs DZ. Allerdings erfährt man so einiges über das Leben einer amerikanischen Familie.

Als günstigste Alternative gibt es schließlich noch Jugendherbergen und Hostels, die im Vergleich zu Europa zwar unterentwickelt sind, aber manche der Herbergen befindet sich in günstiger Lage im Brennpunkt der Cities und in besonders schöner Umgebung in oder in der Nähe von Nationalparks.Die Kosten variieren zwischen $8 und $20 pro Nacht. Besonders für Jugendherbergen, aber auch für Motels und Hotels gilt: Einige Wochen im voraus reservieren! Falls Ihr mehr Komfort wünscht als in einem Motel oder einer Jugendherberge, aber trotzdem nicht mehr zahlen wollt, empfehle ich Euch die Hotelsuche von trivago. Hier könnt Ihr Hotels in der von Euch gewünschten Kategorie finden, Preise vergleichen und Hotelbewertungen lesen.

Camping

Die USA bieten dem Camper den Himmel auf Erden! Platz ist nämlich in den Weststaaten genug, und so sind die meisten Campingplätze großzügig angelegt. Der Campingplatz umfaßt in aller Regel ein kleines Areal mit Picknicktisch, Feuerstelle und Grillrost. Auf einigen staatlichen Plätzen geraten die nächsten Nachbarn mitunter schon einmal aus dem Blickfeld. Zwar bieten nicht alle Campgrounds derart viel Platz, und das Brennholz ist oft knapp und und teuer, aber Lagerfeuer und Barbecue gehören zu den unverzichtbaren Zutaten amerikanischer Campingtradition.

Auf allen staatlichen Plätzen gilt eine pauschale Einheitsgebühr pro Stellplatz unabhängig von der Personenzahl. Die Gebühren werden mehr und mehr im Self-Registering Verfahren erhoben. D.h. die Camper stecken Bargeld nach Eintragung ihrer Daten in einen bereitliegenden Umschalg und werfen diesen in eine gesicherte Deposit-Box. Wenn einmal der komplette Campground ausgebucht sein sollte, hat man bei Self Service immer noch Chancen unterzukommen: Man fragt einfach einen anderen Camper mit großzügigem Areal, ob er ein Dazustellen gestattet und bietet an, die Kosten voll zu tragen.

Die staatlichen Campingplätze in Nationalparks liegen überwiegend in reizvoller Umgebung und zeichnen sich durch großzügige Aufteilung aus. Die Mehrheit der Plätze verfügt neben den üblichen Ausstattungsmerkmalen nur über sehr einfache und mitunter sehr unhygienische sanitäre Einrichtungen. Das geht sogar soweit, das es im Yosemite NP nur 10 Duschkabinen für alle Camper gibt! Die Kosten liegen zwischen $7 und $16 je Nacht. Beim Besuch von mindestens 4 Nationalparks lohnt sich der Kauf des Golden Eagle Passes für $50. Dieser wurde nun aber seit dem 01.01.2007 durch den Interagency Annual Pass abgelöst, der für $80 zu haben ist . Mit diesem hat der Passbesitzer als auch bis zu drei Begleiter ein Jahr lang kostenlosen Zutritt zu fast allen ParkeinrichtungenMan hat dann für 1 Jahr freien Eintritt in alle Nationalparks.

Über die kommerziell betriebenen Campingplätze lassen sich allgemeingültige Aussagen nur in sehr grober Form machen. Alle bezüglich Komfort und Lage denkbaren Kategorien sind vorhanden. Die Preisgestaltung orientiert sich an der sanitären und sonstigen Ausstattung und der Nähe zu touristischen Reiserouten und -zielen. Die preisliche Untergrenze für einfache und/oder abgelegene Privatplätze liegt bei etwa $12. Im Umfeld von Attraktionen und im Einzugsberecih der Big Cities wird es schnell teurer. Ab $20 pro Nacht erhält der Camper dort sein eben betonierte Plätzchen, Sanitäreinrichtungen mit Duschen, Waschmaschinen, Pool etc., aber dafür auch den Nachbarn auf Tuchfühlung.

Fast alle privaten Campingplätze lassen sich telefonisch reservieren. Die Nummern finden sich in Campingführern. Wie bei Hotels werden Reservierungen oft nur dann akzeptiert, wenn der Anrufer seine Kreditkartennumer durchgibt. Auch bei Nichterscheinen wird diese dann belastet. Für die staatlichen Plätze gilt überwiegend die Regel first-come-first-served.

2 Kommentare

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  2. Die Hotelreservierung für deine Rundreise kannst du auch prima von unterwegs erledigen und ganz einfach am Vortag per Telefon oder im Internet die Unterkunft buchen. Außerhalb von großen Metropolen und bedeutenden Sehenswürdigkeiten wie dem Grand Canyon ist auch eine spontane Motelsuche kein Problem. Fast überall kannst du von kostenlosen Parkplätzen, Wifi und einer guten Infrastruktur mit zahlreichen Restaurants und Shops in unmittelbarer Umgebung der Motels profitieren.

    Du kannst dank der diversen Motel-Coupons, die du überall kostenlos erhältst, und deiner AAA-Membership (ADAC-Mitgliedschaft) jede Menge Geld sparen. Auch die Rabatte der verschiedenen Motelketten und dein eigenes Verhandlungsgeschick wirken sich positiv auf die Motelpreise aus, die nicht wirklich ein großes Loch in deine Urlaubskasse reißen werden.

    http://www.janasreisefieber.com/p/einleitung-road-trip-httpwww.html

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