9. Tag: Los Angeles
Heute trennen sich unsere Wege zum ersten Mal. Da Philipp wenig Lust verspürt, den verschiedenen Rides in den Universal Studios einen Besuch abzustatten, habe ich mich dazu entschlossen, die $36 zu investieren. Also setzt mich Philipp um 10.00 Uhr bei den Studios ab und fährt weiter zum Venice Beach, um ein ausgiebiges Sonnenbad zu nehmen und nach Strandschönheiten (die in Amerika nicht gerade im Überfluß zu finden sind) Ausschau zu halten. Unter der Woche ist Vormittags noch nicht allzu viel los in den Studios. Dennoch muss man an den spektakulären Rides doch die ein oder andere Minute anstehen. Gleich am Eingang bekommt man einen sehr übersichtlichen Plan in die Hand gedrückt.
Schließlich kann ich noch Waterworld empfehlen. Als Zuschauer nimmt man in einer riesigen Arena Platz und blickt auf ein Wasserbecken, in dem die gleichen Bauten stehen wie in dem gleichnamigen Film mit Kevin Costner. Die zahlreichen Schauspieler und Stuntmen verprügeln sich dann irgendwann nach allen Künsten der Kampf- und Pyrotechnik. Ein absoluter Reinfall sind E.T. (megastinklangweilig) und Backdraft (gähn). Alles im allem hat es sich trotzdem gelohnt. Besonders sehenswert ist auch noch die kleine Mall außerhalb der Studios mit Hard Rock Café! Pünktlich um 17.00 Uhr holt mich Philipp am Haupteingang ab. Somit
haben wir die horrende Parkgebühr ($8) sparen können. Leider war Philipps
Tag nicht so ergiebig wie meiner - er stand nämlich 3 Stunden im Stau.
Welch eine Überraschung in L.A. Wir lassen den Tag im King's Road Cafe
(8361 Beverly Blvd.), wo wir je einen mittelmäßigen Salat essen (internationaler
Zeitungsstand um die Ecke!) und in der Lava Lounge (1533 N. La Brea)
ausklingen. Eigentlichen wurden uns in der Lava Lounge "hübsche Mädels
und billige Drinks" versprochen. Doch das einzige was wir dort vorfinden,
sind hübsche Drinks und billige Mädels....
|
||
| <<< Zurück zum Vortag | ||


Aus
den Erzählungen von Freunden wurde mir der "Jurassic Park"-Ride ans
Herz gelegt. Also fahre ich die drei Rolltreppen hinunter und steige
mit 8 anderen Personen in eine Art Boot ein. Den einzigen Kick auf dieser
Fahrt bekommt man ganz am Ende, wo man aus ca. 10 Metern in die Tiefe
bzw. ins Wasser stürzt. Im großen und ganzen war's doch eher "Kinderfasching".
Besonders beeindruckt an den Universal Studios ist das bis ins kleinste
Detail durchdachte Marketingkonzept. Denn der Besucher muß beim Verlassen
der Rides immer an einem riesigen Souvenirstand vorbei. Hier gibt es
dann von Theranosaurus-Radiergummis bis zur Terminator Unterhose fast
alles zu kaufen, was der Touristengeldbeutel hergibt. Zum Glück bin
wenigstens ich standhaft geblieben - aber ich bin ja auch Schwabe!