8. Tag: Los Angeles
Um 8.30 Uhr haben wir uns, wie eigentlich an jedem Tag, die leckeren Kelogg's Cornflakes "eingeworfen". Dann beginnt wieder das unter uns sehr beliebte Spielchen "Such den Hotelschlüssel". Diesmal finden wir den Schlüssel im Schloss der Moteltüre. Allerdings steckte der Schlüssel die ganze Nacht lang nicht von drinnen, sondern von draußen! So unsicher ist L.A. also wirklich nicht, wie allerorts behauptet wird.
Zweite Anlaufstelle ist für heute der Sunset Blvd. Wir parken unseren Wagen im Parkhaus des Virgin Megastore (8801 Sunset Blvd.) und hören uns durch alle CDs durch. Am Beispiel des Virgin Megastore können sich unsere deutschen Plattenläden wirklich einmal eine Scheibe abschneiden. Denn nirgendwo sonst findet man ein so breites und gut sortiertes Sortiment. Gleich gegenüber liegt die wohl abgefuckteste Bar der Welt - die Bar Marmont. Eigentlich wollten wir diesem Edelschuppen einen Besuch abstatten, sind dann aber aus Zeitgründen nicht mehr dazu gekommen. Schade! Wenn man schon einmal in Hollywood ist, darf natürlich auch das obligatorische Urlaubsbild mit dem Hollywood-Logo nicht fehlen. Also sind wir mit unserem Jeep über die Hügel von Hollywood gebraust. Man kann wirklich sehr schnell nachvollziehen, warum gerade hier die Filmstars ihre Villen haben.
Abends schauen wir uns noch den aktuellen Blockbuster "Blair Witch
Project" im GCC Kino auf dem Hollywood Blvd. an. Philipp und ich sind
wirklich begeistert von dieser Low-Budget Produktion. Wir schlendern
nochmals auf dem Boulevard und saugen die Atmosphäre in uns auf. Manchmal
muss man sich zwicken, um zu realisieren, dass man nicht im kalten Stuttgart
die Königsstraße abläuft, sondern sich im warmen Hollywood befindet.
Um 22.30 Uhr geht's dann wieder zurück ins Motel.
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Anschließend
haben wir noch dem Villenviertel Beverly Hills einen Besuch abgestattet.
Allerdings gibt's hier außer unglaublich gut gepflegten Rasenflächen
und Power-Walking-betreibenden Omas nicht allzu viel zu bestaunen. Und
extra einen Führer für ein paar Dollar zu kaufen, um zu sehen, wo Sylvester
Stalone wohnt, dazu hatten wir auch keine Lust. So langsam hatten wir
auch schon wieder Hunger. Also nichts wie hin zum nächsten Mac Depp.
Diesen fanden wir direkt am Venice Beach. Doch leider lassen einen die
Stadtväter am Venice Strand fürs Parken so richtig bluten. Also parken
wir auf dem Mc Donald's Parkplatz und schleppen unsere Quarterpounder
mit Käse rüber zum Strand. Allerdings dürfen wir maximal 30 Minuten
stehen bleiben, ansonsten werden wir ohne Rücksicht auf Verluste abgeschleppt.