33. Tag: Fairfield - San Francisco
Früh morgens stehen wir auf und schmeißen nach einem sporadischen Frühstück alles weg, was wir nicht mehr brauchen oder mitnehmen können (bis auf die Kühlbox, die heben wir uns bis zum Schluss auf). Auf der #101 stehen wir dann erst mal im Stau. Ein bisschen entnervt nähern wir uns schließlich San Francisco von Norden, das bedeutet, wir müssen über die Golden Gate. Kein Wölkchen ist am Himmel, was hier sehr selten vorkommt, und daher halten wir an so einem Aussichtspunkt um ein paar Fotos zu knipsen. Wir fahren rein in die Stadt und stellen den Wagen für schmerzverursachende $9 ins Parkhaus in der Nähe der Market Street.
Obwohl ich mich des öfteren über den etwas schwächlichen Motor geärgert habe, muss man alles in allem doch sagen, dass die Karre ihre Pflicht getan hat. Auch meine Eskapaden fernab asphaltierter Straßen hat sie schadlos mitgemacht. Jetzt kommt noch die Kühlbox dran. Hinter der Tankstelle, wo wir den Wagen ein letztes Mal betanken, darf ich das verdammte Ding, das uns wochenlang genervt hat, endlich zusammentreten.
Zurück im Hotel rufen wir gleich mal die Nummer an, aber die entsprechende
Stelle ist natürlich erst morgen wieder besetzt. Wir kaufen uns an einer
nahe gelegenen Tankstelle von unserem Restgeld noch ein paar Sandwiches
und schauen uns Snake Eyes von Brian de Palma mit Nicolas Cage an. Eine
furiose Anfangssequenz, dann wird der Film kontinuierlich schlechter.
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