29. Tag: Yosemite NP - Tahoe
Um 9.30 Uhr brechen wir auf Richtung Norden, zum Lake Tahoe. Die erste Pause machen wir am Mono Lake. Eine seltsame, flache Pfütze, die von unterirdischen Zuflüssen gespeist wird und extrem salzig ist. Außer ein paar Mikroorganismen ist der ganze See tot. Die Tufsteinformationen am Ufer sind allerdings ein beliebtes Fotomotiv. Zu mehr als einer kurzen Rast taugt der Mono Lake nicht, zumal auch mein Fuß dick angeschwollen ist, und ich sowieso nicht viel laufen könnte.
Der See hat wahrscheinlich wegen des starken Windes eine richtige Brandung,
wie man das sonst nur am Meer sieht. Nachdem wir eingekauft haben, springen
wir noch mal in die Hot Tub und den Pool und beenden den Tag mit dem
amerikanischem Fernsehprogramm. So richtig traurig - da sind wir zwei
uns absolut einig - ist, dass die im Moment nur Football und Baseball
zeigen (Eishockey- und Basketballsaison haben noch nicht angefangen).
Diese Sportarten werden, was den Langeweilefaktor anbetrifft, nur noch
von solch spektakulären Dingen, wie Curling oder Cricket übertroffen.
Genau das Richtige zum Einschlafen.
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