2. Tag: San Francisco
Nach sehr schlechtem und unruhigen Schlaf brechen wir gegen 7.30 Uhr mit dem Shuttle Bus zum Flughafen auf. Als erstes müssen wir jetzt Philipps Rucksack auftreiben. In der "Baggage Claim" haben wir dann schließlich Glück - eine (ausnahmsweise) hübsche Amerikanerin übergibt Philipp seinen Rucksack. Nun steht dem weiteren Verlauf unseres Urlaubs also nichts mehr im Wege! Wir fahren mit dem Rental Car-Shuttle rüber zur Alamo-Abhol Station. Nachdem wir alle Formalitäten klären konnten, möchte doch tatsächlich die Dame am Schalter $153 von uns haben, obwohl wir doch schon alles im voraus bezahlt hatten. Es stellt sich heraus, dass in diesem Betrag die "Unter 25-Gebühr" enthalten ist. Da Philipp und ich beide 24 Jahre alt sind, müssen wir in diesen sauren Apfel beißen und bezahlen die Gebühr. Immerhin versichert uns die Dame, dass dies eine einmalige Zahlung sei. Sie drückt uns einen Zettel in die Hand auf dem ein Buchstabe und eine Zahl steht.
Nach einer halbstündigen, meist planlosen Fahrt durch den zähflüssigen Verkehr entschließen wir uns, über die Bay Bridge nach Oakland zu fahren und dort erst einmal zu frühstücken. Nach langem Suchen finden wir in dem dortigen Chinesenviertel einen Parkplatz. Die Gegend macht wirklich nicht den besten Eindruck. Vor lauter Aufregung sperre ich den Autoschlüssel im Kofferraum ein. Doch glücklicherweise hat Philipp die Fahrertüre offen gelassen. Einen Schlüsseldienst zu rufen, hätte uns jetzt gerade noch gefehlt! Nach einem guten amerikanischen Frühstück (Ei mit Speck, Toast und sehr dünnem Kaffee) fahren wir zurück über die Bay Bridge ($2 Gebühr) und versuchen nahe Downtown ein günstiges Hotel zu finden.
Um 16.00 Uhr laufen wir dann die Market Street ab - die eigentliche
Einkaufsmeile in San Francisco. Hier sammeln sich alle erdenklichen
Shops (GAP, CompuUSA, Virgin Records, etc.). Nach einem kurzen Abstecher
bei der Tourist-Information (gleich neben der Cable-Car), "werfen"
wir uns bei Wendy's je einen Hamburger ein. Anschließend laufen
wir rüber zu den Piers (Pier 39) und zu der berühmten amerikanischen
Touristenfalle: Fisherman's Warf. Ein Sammelsurium an verschiedensten
Buden mit allerlei Schrott zu astronomischen Preisen. Hier erwerbe ich
unter anderem zwei Pfirsiche zu einem Spottpreis von $5! Am Abend genehmigen
wir uns noch einen Drink im Planet Hollywood (Market St.).
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