15. Tag: Las Vegas - Valley of Fire - St. George
Anschließend laufen wir nochmals den Strip bei wiederum sehr heißen Temperaturen ab. Diesmal ist der Stratosphere Tower unser Ziel. Wir kaufen uns für $10 eine Eintrittskarte für die Kuppel des Turms. Inbegriffen ist zudem das kasinoeigene Buffet. Die Aussicht ist einfach phänomenal. Man kann sogar ohne Scheiben die Blicke schweifen lassen (das ist z.B. im John Hancock Tower in Chicago nicht möglich). Wahnsinnig ist auch die auf der Kuppel aufgesetzte Achterbahn, die wir aber leider nicht gefahren sind. Gut gestärkt fahren wir mit dem $1.50 teuren Strip-Bus wieder zurück zum Hotel. Allerdings waren wir mit dem Bus deutlich langsamer als zu Fuß. Dann schwingen wir uns in unser treues Auto und fahren weiter Richtung Valley of Fire State Park (äußerst pittoreske Gesteinsformationen, die das frühe und späte Sonnenlicht leuchtend rot reflektieren) über die I-15 und #169. Die Durchfahrt des bis 16.30 Uhr geöffneten Tals kostet $5, die man eigentlich nicht zahlen muss, da zumindest wir und die anderen Touristen nicht kontrolliert wurden.
Auf traumhafter Strecke fahren wir weiter nach Utah. Hier müssen wir
erst mal feststellen, dass wir unsere Uhren nach der Mountain-Time umstellen,
also eine Stunde vorstellen müssen. In der drittgrößten Stadt Utahs,
St. George (28.000 Einwohner), finden wir das in Preis/Leistung unübertroffene
Ambassodor Inn (1481 South Sunland Drive). Hier bekommt man Pool, Hot
Tub, Frühstück und ein neu renoviertes Doppelzimmer für sage und schreibe
$32. Kaum zu fassen, aber wahr. Wir bringen unsere Dreckwäsche noch
in die nahe gelegene Wäscherei und kaufen im riesigen Supermarkt noch
Fressalien für den kommenden Tag ein.
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An
diesem Tag stehen wir, obwohl wir erst heute morgen ins Bett gekommen
sind, doch schon recht früh auf. Uns reichen nämlich die bereits gesammelten
Eindrücke von Las Vegas völlig und wir wollen so schnell wie möglich
wieder weiterfahren. Diese Stadt ist einfach nur krank! Trotzdem sollte
sich jeder einmal diese Scheinwelt in der Realität angeschaut haben,
ansonsten kann man nicht begreifen, wie krank manche Leute sein können.
So checken wir also kurz nach 10.00 Uhr aus. Zur Überraschung aller
werden uns von der jetzt noch sehr netten Dame an der Rezeption $12.95
extra berechnet. Doch Philipp wäre nicht Philipp, wenn er diesen ungerechtfertigten
Aufschlag (???) stillschweigend hinnehmen würde.