Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wandern

Für Liebhaber bizarrer Felsformationen

Kasha-Katuwe Tent Rocks NM by mypubliclands

Für Liebhaber bizarrer Felsformationen, die bereits die bekanntesten Nationalparks dieser Art mit dem Arches, Bryce Canyon und den Zion besucht haben, kommen sicherlich auch mit dem Kasha-Katuwe Tent Rocks National Monument in New Mexico auf ihre Kosten. Dieses wenig bekannte National Monument liegt rund eine Autostunde von Albuquerque entfernt in einem Wüstental. Die bizarren, kegelförmigen Erosionsformen schießen wie Spargelstangen aus dem vulkanischem Gestein empor. Diese sind über Millionen von Jahren durch Verwitterung und Erosion entstanden. Kasha-Katuwe Tent Rocks NM, a photo by mypubliclands on Flickr. Wandern ist die einzige Aktivität, die man in dem rund 16 km² relativ kleinen Naturschutzgebiet unternehmen kann. Insgesamt gibt es zwei, sehr anspruchslose, aber wunderschöne Wanderwege: Slot Canyon Trail: Das ist der schönere der beiden Trails und geht direkt vom Parkplatz ab und gleich mitten in die Tent Rocks hinein. Man läuft durch einen wunderschönen Slot Canyon hindurch und dann geht’s stetig leicht bergauf, immer an den Tent Rocks entlang bis man, oben angekommen, eine wunderschöne Aussicht über die Rocks und die Umgebung hat. Der Weg ist in den Frühlingsmonaten komplett …

Der Black Canyon of the Gunnison: Ein Traum für Wanderlustige

North-Rim, Black Canyon of the Gunnison National Park, Colorado by Nature

In den letzten Monaten bin ich immer wieder über den ein oder anderen appetitmachenden Bericht über den Black Canyon of the Gunnison Nationalpark gestolpert. Dieser speziell für Wanderer interessante Nationalpark liegt unweit des Arches Nationalparks im Bundesstaat Colorado und bietet fantastische Wanderwege in einer – mal wieder – einzigartigen Gebirgslandschaft. North-Rim, Black Canyon of the Gunnison National Park, Colorado, a photo by Nature’s Images on Flickr. Der Black Canyon ist eine tiefe Schlucht, durch die der Gunnison River, der sich über zwei Millionen Jahre hinweg hier hinein gefressen hat,  fließt. Er ist so schmal, dass nur sehr wenig Sonnenlicht bis auf den Grund fällt, was die Wände dunkel bis schwarz erscheinen lässt und so dem Canyon seinem Namen gab. Neben Rafting und Kayak fahren ist natürlich Wandern die Hauptattraktion in diesem Nationalpark mit Abstiegen um die vier und Aufstiegen um die sechs Stunden. Speziell diese durchaus anspruchsvolleren  Wandertouren in dieser schroffen Felslandschaft reizen mich schon ungemein! Wer Näheres erfahren möchte, dem lege ich den Wikipedia-Artikel ans Herz. Informationen und Daten Der Eintritt kostet $15 /Auto und ist für sieben …

Crater Lake Nationalpark in Oregon – Eine unbekannte Schönheit

Wizard Island - Crater Lake

Obwohl ich selber noch nicht dort gewesen bin, sah ich mich genötigt einen kurzen Artikel über den wundervollen Crater Lake Nationalpark im Süden des Bundesstaates Oregon zu schreiben. Wahrscheinlich muss man sich hier nicht tagelang aufhalten. Aber zumindest eine Übernachtung in einem der Campingplätze oder Lodges in Kombination mit einer ausgedehnten Wanderung oder einer Fahrradtour lohnt sich sicherlich. Größere Kartenansicht Das Zentrum dieses Nationalparks bildet, wie der Name schon erahnen lässt, ein tief blauer und beeindruckende 590 Meter tiefer Kratersee. Der höchste Punkt ist der 2722 Meter hohe Gipfel des Mount Scott. Vor vielen tausend Jahren thronte hier noch der rund 3600 Meter hohe Vulkan Mount Mazama. Aufgrund der Höhenlage ist die beste Reisezeit zwischen Juli und September, wobei der Park das ganze Jahr über geöffnet ist. Wenn man sich die Crater Lake-Galerie auf Flickr so anschaut, kann man schon ins Schwärmen kommen. Mich erinnern diese Bilder ein wenig an den Tioga Pass im Yosemite Nationalpark. Die Vegetation besteht weiter unten weitestgehend aus sumpfigen Grasflächen und darüber starke Bewaldung – weitestgehend aus Tannen und Kiefern. Tiere gibt es natürlich …

Linktipp: Outdoor-Freaks suchen eigenen Weg durch den Grand Canyon

Spiegel Online berichtet über zahlreiche Outdoor-Freaks, die sich im Grand Caynon immer neue Wanderwege hinunter zum Colorado River suchen. Wenn ich mich an meine zwei gut 28 km langen Bright Angel-Wanderungen auf dem South Rim zurück erinnere, bekomme ich überhaupt keine Gelüste hier andere Wege einzuschlagen. Schließlich ist es so schon eine ultraharte, verstaubte und hitzige Wanderung, sodass ich hier eigentlich keinen weiteren Nervenkitzel suchen muss.