Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wandern

Coyote Buttes – Wandern durch Sandstein

Traumhaft schöne und gleichzeitig bizarr anmutende Sandsteinwelten gibt es in den Coyote Buttes zu bestaunen. Dieser Gebirgszug, nordöstlich vom Grand Canyon gelegen und rund drei Autostunden vom Zion Nationalpark entfernt, erstreckt sich von Arizona bis Utah und lädt insbesondere zu großartigen Wandertouren ein. Hierbei gehört sicherlich die Wanderung zu der spektakulären Felsformation „The Wave“ zu den atemberaubendsten Naturschönheiten dieser Region. So schön wie die rot-gelb gefärbten Sandste auch sind, so vergänglich sind sie aufgrund von Erosion auch! Seit diesem Jahr dürfen nur noch zwanzig Menschen das poröse Gestein besichtigen. Dabei werden zehn Tagestickets online per Lotterie (Kreditkarte notwendig, Teilnahmegebühr $5), die weiteren zehn direkt vor Ort per Losverfahren vergeben. Die Verlosung findet pünktlich 9 Uhr im Grand Staircase-Escalante National Monument Visitor Center in Kanab statt. Alle Genehmigungen, die an solch einem Morgen ausgestellt werden, sind allerdings erst für den nächsten Tag gültig. Der mittlerweile recht große Besucherstrom führt dazu, dass die Chance eines der begehrten 7$ teuren Tickets in der Hochsaison zu gewinnen, nur noch bei mageren vier Prozent liegt. Coyote Buttes North Trail -„The …

Für Liebhaber bizarrer Felsformationen

Für Liebhaber bizarrer Felsformationen, die bereits die bekanntesten Nationalparks dieser Art mit dem Arches, Bryce Canyon und den Zion besucht haben, kommen sicherlich auch mit dem Kasha-Katuwe Tent Rocks National Monument in New Mexico auf ihre Kosten. Dieses wenig bekannte National Monument liegt rund eine Autostunde von Albuquerque entfernt in einem Wüstental. Die bizarren, kegelförmigen Erosionsformen schießen wie Spargelstangen aus dem vulkanischem Gestein empor. Diese sind über Millionen von Jahren durch Verwitterung und Erosion entstanden. Wandern ist die einzige Aktivität, die man in dem rund 16 km² relativ kleinen Naturschutzgebiet unternehmen kann. Insgesamt gibt es zwei, sehr anspruchslose, aber wunderschöne Wanderwege: Slot Canyon Trail: Das ist der schönere der beiden Trails und geht direkt vom Parkplatz ab und gleich mitten in die Tent Rocks hinein. Man läuft durch einen wunderschönen Slot Canyon hindurch und dann geht’s stetig leicht bergauf, immer an den Tent Rocks entlang bis man, oben angekommen, eine wunderschöne Aussicht über die Rocks und die Umgebung hat. Der Weg ist in den Frühlingsmonaten komplett gesäumt mit blühenden Wildblumen und Kakteen und lädt zum Fotoknipsen …

Der Black Canyon of the Gunnison: Ein Traum für Wanderlustige

In den letzten Monaten bin ich immer wieder über den ein oder anderen appetitmachenden Bericht über den Black Canyon of the Gunnison Nationalpark gestolpert. Dieser speziell für Wanderer interessante Nationalpark liegt unweit des Arches Nationalparks im Bundesstaat Colorado und bietet fantastische Wanderwege in einer – mal wieder – einzigartigen Gebirgslandschaft. Der Black Canyon ist eine tiefe Schlucht, durch die der Gunnison River, der sich über zwei Millionen Jahre hinweg hier hinein gefressen hat,  fließt. Er ist so schmal, dass nur sehr wenig Sonnenlicht bis auf den Grund fällt, was die Wände dunkel bis schwarz erscheinen lässt und so dem Canyon seinem Namen gab. Neben Rafting und Kayak fahren ist natürlich Wandern die Hauptattraktion in diesem Nationalpark mit Abstiegen um die vier und Aufstiegen um die sechs Stunden. Speziell diese durchaus anspruchsvolleren  Wandertouren in dieser schroffen Felslandschaft reizen mich schon ungemein! Wer Näheres erfahren möchte, dem lege ich den Wikipedia-Artikel ans Herz. Informationen und Daten Der Eintritt kostet $15 /Auto und ist für sieben Tage gültig. Insgesamt gibt es zwei Campgrounds für $12/Tag.  Reservierungen sind über die offizielle Website möglich. …

Crater Lake Nationalpark in Oregon – Eine unbekannte Schönheit

Obwohl ich selber noch nicht dort gewesen bin, sah ich mich genötigt einen kurzen Artikel über den wundervollen Crater Lake Nationalpark im Süden des Bundesstaates Oregon zu schreiben. Wahrscheinlich muss man sich hier nicht tagelang aufhalten. Aber zumindest eine Übernachtung in einem der Campingplätze oder Lodges in Kombination mit einer ausgedehnten Wanderung oder einer Fahrradtour lohnt sich sicherlich. Karte auf Google Maps Das Zentrum dieses Nationalparks bildet, wie der Name schon erahnen lässt, ein tief blauer und beeindruckende 590 Meter tiefer Kratersee. Der höchste Punkt ist der 2722 Meter hohe Gipfel des Mount Scott. Vor vielen tausend Jahren thronte hier noch der rund 3600 Meter hohe Vulkan Mount Mazama. Aufgrund der Höhenlage ist die beste Reisezeit zwischen Juli und September, wobei der Park das ganze Jahr über geöffnet ist. Wenn man sich die Crater Lake-Galerie auf Flickr so anschaut, kann man schon ins Schwärmen kommen. Mich erinnern diese Bilder ein wenig an den Tioga Pass im Yosemite Nationalpark. Die Vegetation besteht weiter unten weitestgehend aus sumpfigen Grasflächen und darüber starke Bewaldung – weitestgehend aus Tannen und Kiefern. Tiere gibt …