USA Westküste

Roadtrip 2017: Las Vegas – Del Mar – San Diego – Palm Springs (Teil 1)

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Das New York New York in Las Vegas

Das New York New York in Las Vegas

Am 3. Januar durfte ich für 5 Tage beruflich zur Consumer Electronics Show (CES) nach Las Vegas fliegen. Natürlich nutzte ich die Gelegenheit, um noch ein paar Tage dranzuhängen und mit einem Mietwagen (dieses Mal bei Hertz gebucht) runter in mein geliebtes Del Mar, nördlich von San Diego, zu düsen, um dort bei meinen lieben Bekannten Linda und Nick ein paar Tage in deren schnuggeligen Gästeapartment direkt am Strand zu verbringen. 

Aber erst einmal der Reihe nach: Denn zuerst bin ich rund 10 Stunden mit der Lufthansa von Frankfurt nach Denver geflogen. Der Flug selber war dank Premium Economy und der damit verbundenen extra Armlehne, erhöhter Beinfreiheit und dem exquisiten Entertainment-Programm sehr angenehm. Wohingegen die Einreise in Denver zwar auch insgesamt ohne größere Probleme über die Bühne ging, aber mitsamt dem Anstehen an den neuen Passkontrollautomaten, dem anschließenden erneuten Anstehen bei den Einreisebeamten mitsamt Irisscans und Fingerabdrücken, bevor ich dann mein Gepäck wieder aufgenommen habe und durch den Zoll bringen musste, um es danach erneut aufzugeben.

Doch damit immer noch nicht genug, denn jetzt musste ich mich abschließend für meinen Weiterflug nach Las Vegas einreihen. Insgesamt dauerte das ganze Procedere rund 2:45 Stunden. Schließlich kam ich nach insgesamt anstrengenden 24 Stunden in Las Vegas an und fiel hundemüde in mein Bett im 11. Stock des stark renovierungsbedürftigen Embassy Suites nahe des Convention Centers.

In Las Vegas nimmt der Verkehr so gut wie nie ab. Im Hintergrund ist das Excalibur Hotel zu sehen.

In Las Vegas nimmt der Verkehr so gut wie nie ab. Im Hintergrund ist das Excalibur Hotel zu sehen.

Wer mich kennt bzw. schon länger dieses Blog verfolgt, weiß, dass ich kein Freund von Las Vegas bin. Auch dieser dritte Besuch hat daran nichts geändert. Nach wie vor kann ich nichts mit dem Zocker-Image dieser Glitzermetropole anfangen, in der mir dieser Dauerpartymodus und die damit einhergehende „Nach mir die Sintflut“-Einstellung (speziell Energie-und Wasserkonsum, Verpackungsmüll) negativ aufs Gemüt schlägt. Das Schlimme ist, dass ich selber extrem darauf achten muss, mich selbst in diesen 5 Tagen hier mitreißen zu lassen! 

Was mir in Las Vegas aufgefallen ist:

  • Wer hin und wieder einmal exzellent Steak essen will, dem kann ich wärmstens das Smith & Wollensky Steak House auf dem Strip empfehlen.
  • Wer einen guten Burger essen und dazu einen leckeren Shake schlürfen möchte, der kann bedenkenlos Shake Shack aufsuchen.

    Lecker Milk Shake mit einem verdammt schmotzigen Veggie-Burger von Shake Shack

    Lecker Milk Shake mit einem verdammt schmotzigen Veggie-Burger von Shake Shack

  • Wer sich günstig durch Las Vegas bewegen lassen möchte und dabei noch persönliche und sehr sympathische Gespräche führen möchte, um die Stadt und die Menschen besser zu verstehen, der soll unbedingt zu Lyft greifen. Lyft ist nach meinen und den Erfahrungen meiner Kollegen bedenkenlos sicher, man wird in teils wirklich noblen Karossen kutschiert und es ist sogar günstiger als Uber. Mittlerweile ist es so, dass sich viele Einwohner durch diese Rides noch ein paar Dollar abends dazu verdienen.
  • Die beiden besten Hotels am Strip, da am stilvollsten und am modernsten, was mittlerweile in Las Vegas eine Ausnahme ist, sind das Cosmopolitan und das Mandarin Oriental. Wer also von Euch Lust auf ein Casino-Hotel (hier klicken) hat, der sollte sich hier ein Zimmer buchen.
  • Und ja: Las Vegas ist verdammt teuer, aber auch eine wahre Shopping-Hochburg! So zahlt man auf dem Strip 3.75$ für einen schlechten Espresso im Starbucks oder mitunter gar rund 9$ für eine Kugel Eis.

Im zweiten Teil geht’s dann weiter mit meinen Erlebnissen in Del Mar, San Diego und Palm Springs. Freut Euch drauf!

 

Autor: Flinsi

Hallo, ich bin Thomas und habe mein Herz an meine wunderbare Freundin und die amerikanische Westküste verloren. Was mich so sehr an der US Westcoast fasziniert? Am meisten liebe ich die traumhaften Landschaften, die grandiosen Nationalparks und die faszinierenden, pulsierenden Metropolen. All das gepaart mit dem lockeren amerikanischen Lifestyle machen für mich die perfekte Rundreise aus.

4 Kommentare

  1. Hi Thomas, schön, bei dir mal wieder über einen neuen Roadtrip zu lesen. Ich konnte aus deinem Blog schon einiges an wertvollen Tipps für meine eigene Tour ziehen. Die Einstellung zu Las Vegas teile ich übrigens ;) Beste Grüße!

    • Hi Michael, vielen Dank für die Blumen! Kann ich nur zurück geben:-) Habe Dein Blog soeben auch abonniert und auch Deine FB-Page. Da hast Du auch wirklich einen grandiosen Job gemacht! Viele Grüße Thomas

  2. Hi Thomas,

    freue mich schon auf die Fortsetzung.
    Wie war die CES? War noch nie da…
    Mehr Consumer, mehr Internet der Dinge? Mehr Games? Oder von allem etwas? Ist die wirklich so riesig?
    Immer wieder schön, hier auf deine usa-westkueste.de zu kommen und eigene Träume nachzuträumen und neue vorauszuträumen (und planen!)
    Viele Grüße,
    Roman

    • Hi Roman,

      erst einmal vielen herzlichen dank für Deinen motivierenden Kommentar:-) So etwas pushed mich, dieses Blog immer weiter zu betreiben!

      Die CES war wirklich interessant, aber natürlich auch anstrengend. Interessant deshalb, weil ich zum ersten Mal auf einer amerikanischen Messe gewesen bin und diese natürlich ein anderes Flair hat, als eine europäische und dann natürlich auch die vielen großen Anbieter wie Samsung oder LG, die sich mal richtig ins Zeug gelegt haben. Es war dann auch der große Mischmasch, der es ausgemacht hat. Leider hat man IOT nicht im Convention Center untergebracht, sondern ein paar Meilen entfernt in einer anderen Halle, weshalb man dann mit Bussen pendeln musste.

      Halte die Ohren steif!

      Liebe Grüße
      Thomas

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