USA Westküste

[Roadtrip 2008] Granville Island ist der Hit

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So, es hat gut drei Tage gedauert, aber jetzt habe ich Vancouver doch so richtig schätzen gelernt. Insbesondere der heutige Besuch auf Granville Island hat da den Ausschlag gegeben. Eine wirklich super schnuggelige Halbinsel mit unheimlich vielen netten Shops, einem gepflegten Park und vielen Restaurants direkt am Wasser. Alles wirkt hier total entspannt und relaxed. Und hier gehen einem die Penner auch nicht ständig auf den Geist. Der Hammer ist aber die Granville Bridge, die direkt oben drüber verläuft. Die macht die eigentliche Atmosphäre aus.

Überraschenderweise war auch der heutige Besuch in Chinatown wirklich sehr interessant. Und vor allem kann man hier nun wirklich von einer Chinatown sprechen. Über mehrere Blocks hinweg reit sich ein kleiner Shop an den nächsten. Es gibt von Seafood, über Gemüse und Gewürze bis hin zu den obligatorischen Souvenirs einfach alles zu kaufen, was man so mit China in Verbindung bringen kann. Die Atmosphäre ist wirklich sehr authentisch und keineswegs auf Tourismus künstlich getrimmt.

Weniger überzeugend war hingegen das Betreten der Suspension Bridge im Norden Vancouvers. Stolze 22,- Dollar hat mich das gekostet. Und die paar Minuten auf der zugegebenermaßen sehr langen Hängebrücke waren jetzt nicht so aufregend, dass dieser Preis gerechtfertigt gewesen wäre. Auch der angeschlossene Trampelpfad durch den Regenwald hat mich nicht wirklich entschädigen können.

Jedenfalls war das heute mein letzter Tag hier in Vancouver, bevor’s dann morgen weiter nach Portland geht. Also wieder zurueck nach Amiland, wo jetzt das Memorial Day-Weekend ansteht. Da wird’s wohl schoen voll auf der Autobahn werden;-(

Jedenfalls habe ich jetzt Vancouver insbesondere wegen der Multikultur schätzen gelernt. Das kannte ich bisher in dieser Reinform noch nicht. Wirklich schön anzusehen, wie hier sämtliche Kulturen total entspannt miteinander umgehen. Da muss ich mein Weltbild auch ein wenig gerade rücken – wobei ich die negativen Umstände rund um Chinatown nicht verschweigen möchte. Und das sei auch noch gesagt: nirgendwo habe ich so entspannte und hilfsbereite Busfahrer erlebt!

Autor: Flinsi

Hallo, ich bin Thomas und habe mein Herz an meine wunderbare Freundin und die amerikanische Westküste verloren. Was mich so sehr an der US Westcoast fasziniert? Am meisten liebe ich die traumhaften Landschaften, die grandiosen Nationalparks und die faszinierenden, pulsierenden Metropolen. All das gepaart mit dem lockeren amerikanischen Lifestyle machen für mich die perfekte Rundreise aus.

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