USA Westküste

© Ein Photo von Wolfgang Staudt

21. Tag

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Los Angeles

Montag, 05.07.05: Time to say Good-bye
Wetter: sonnig
Temperatur: 27 ° C

Tja, der Anbruch eines letzten Urlaubstags ist doch immer wieder eine sehr unschöne Sache, wenn man einen solch ereignisreichen Urlaub hatte wie wir. Dieses Mal ist es aber so, dass ich “lediglich” von Michael Abschied nehmen muss, denn ich darf schließlich noch bis zum 12.07. in San Diego relaxen. Und so vermischt sich die Vorfreude auf die kommenden Tage mit dem Abschiedsschmerz von Michaels Abflug.

Michael scheint aber noch relativ entspannt zu sein und freut sich auch schon wieder auf “Good old Germany”. So stehen wir also auf, packen unsere Sachen zusammen und verstauen das Gepäck im Auto. Wir können aber den Tag wirklich entspannt angehen, denn Michaels Flieger – natürlich wieder eine Air India-Maschine – geht erst um 19:10 Uhr. Wenn überhaupt;-) Mittlerweile ist nämlich unser Vertrauen in diese Fluglinie aufgrund der Geschehnisse beim Hinflug stark gesunken und es macht sich schon eine gewisse Nervosität breit. Wir versuchen diese aber im nahegelegenen Starbucks bei einem leckeren Kaffee und einem noch leckeren Muffin zu verdrängen. Ehe es dann anschließend so gegen 11:30 Uhr Richtung LAX-Airport geht.

Wieder fahren wir auf der dicht befahrenen #405 nach Nordwesten, kommen dieses Mal aber nicht nochmals in einen Stau. Wir sind jetzt wirklich schon sehr gespannt, ob der Flieger pünktlich abhebt.

Wie sich herausstellt sind wir viel zu zeitig dran und wir müssen erst einmal gut eine Stunde warten, bis klar ist, dass Michaels Maschine pünktlich abheben wird. Dann heisst’s auch schon Abschied nehmen! Ich wünsche ihm, während er schon bei der Gepäckaufgabe steht, einen guten Rückflug (was dann auch der Fall war) und kann’s dann auch kaum erwarten, weiter nach San Diego zu düsen.

Als ich dann wieder in den Pontiac steige, lege ich erstmal wieder meine selbstgebrannte Westcoast-Compilation-CD ein und kräftig mitsingend geht’s wieder raus auf den Freeway. Und ich stelle zum wiederholten Male fest, dass alleine in Kalifornien rumzudüsen, doch ein sehr intensives Erlebnis ist. Dieses Gefühl der absoluten Freiheit macht sich sofort breit zusammen mit der freudigen Erwartung, was noch auf einen zukommen mag.

Nach guten 2 Stunden komme ich dann über den Highway #5 in Del Mar, dem noblen nördlichen Vorort von San Diego, an, wo ich bei meinen Bekannten Linda & Nick in einem eigenen Appartment direkt in Strandnähe wohnen kann! Sofort fühle ich mich wieder heimisch, als ich die vertrauten Straßen und Gebäude wiedererkenne.

Als ich an der Wohnung ankomme, hat Linda auch schon alles bezugsbereit hergerichtet und ich brauch lediglich noch meine Koffer abzustellen. Es ist noch keiner da und ich ziehe mich gleich einmal um und laufe die 70 Meter zum Strand rüber. Und so mache ich erstmal einen ausgiebigen Strandspaziergang und lasse die Gedanken kreisen. “Ja, die nächsten Tage werden bestimmt super werden!”, sage ich mir und denke daran, wie ich sämtliche Abercrombie-, Hollister und American Eagle-Shops leerkaufen und ich mit Stacy, einer Freundin, abends die Barszene unsicher machen werde.

Und tatsächlich, dies sollte der Beginn einer wirklich sehr schönen und erholsamen letzten Phase meines diesjährigen Amerika-Urlaubs werden, der lediglich noch durch den Rückflug mit Air India etwas getrübt wurde (siehe Forum/Rubrik “Flug”)!

Meinen nächsten USA-Trip werde ich dann wahrscheinlich im Nordwesten in Seattle starten und mir dann u.a. den Yellowstone ansehen. Bis dahin wünsche ich Ihnen ebenfalls einen aufregende und erlebnisreichen Westküsten-Urlaub!

—- ENDE —-

Autor: Flinsi

Hallo, ich bin Thomas und habe mein Herz an meine wunderbare Freundin und die amerikanische Westküste verloren. Was mich so sehr an der US Westcoast fasziniert? Am meisten liebe ich die traumhaften Landschaften, die grandiosen Nationalparks und die faszinierenden, pulsierenden Metropolen. All das gepaart mit dem lockeren amerikanischen Lifestyle machen für mich die perfekte Rundreise aus.

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