Yosemite NP:
1. Sehenswürdigkeiten
Gut zu wissen:
Trotz durchdachter Organisation bei der Besucherbewältigung entsteht
aber auch an normalen Sommertagen schon mal der Eindruck, dass das Tal
mehr Verkehr und Besucher ertragen muss, als es eigentlich bewältigen
kann. An welchem Tag auch immer man den Yosemite ansteuert, die Fahrt
ins Valley hinein sollte man am Zentralparkplatz des Curry Village beenden.
Eine absolute Frechheit sind die 8 Duschen im Curry Village,
die für alle Parkbesucher ausreichen müssen! So kommt es nicht selten
vor, dass man sich minutenlang anstehen muss.
Trails:
Vernal Falls/Nevada Falls
Den Aufstieg bis zu den Nevada Falls, mindestens jedoch bis zu den
Vernal Falls sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, auch wenn
bis zur Brücke über den Merced Riveran bestimmten Tagen ganze Heerscharen
unterwegs sind. Oberhalb der Brücke wird der Strom der Wanderer schon
dünner. Mit Ziel Nevada Falls kann man statt den Vernal Falls Mist Trail
besser dem normalerweise weniger frequentierten John Muir Trail folgen.
Zurück geht es dann am Merced River entlang über die Vernal Falls, wo
sich idyllische Badepools befinden; Zeitbedarf: Vernal Falls 2,5 Stunden
- Nevada Falls 4 Stunden).
Half Dome
Nur wer mit einer erstklassigen Kondition ausgestattet ist, sollte die Wanderung zum spekatkulären Half Dome auf sich nehmen, den alles überragenden Monolithen der südwestlichen Parkregion.
Der Weg ist zunächst identisch mit dem Nevada Falls Trail und erreicht
nach weiteren 8 km die gerundete Rückseite der Felskuppel, die sich
zum Schluß aber nur mit den berüchtigten Stahlseilen
erklimmen lässt. Zeitbedarf: ca. 8 Stunden; 27 km, 1463 Höhenmeter). Achtung: Um den Half Dome zu erklimmen, müssen Besucher von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen ein Permit erwerben. Weitere Informationen hierzu erhält man unter http://www.recreation.gov. Besucher, die nur bis zum Fuß des Half Dome wandern wollen, brauchen hingegen kein Permit. Zwischen Nevada Falls und dem Half Dome befindet sich
in der bewaldeten Hochebene noch ein weiterer Campground. Hierfür kann man im Visitor Center ein so genanntes Wilderness
Permit erwerben.
Panorama Trail
Diese Wanderung beginnt am Glacier Point und ist gut an einem Tag
zu schaffen. Der Panorama Trail führt über die Sierra Nevada und Illiloutte
Falls von oben auf den Nevada Falls Trail. Dieser Weg besitzt den Vorteil,
dass kein Stück zweimal gelaufen werden muss und es meistens bergab
geht - Zeitbedarf: 4 Stunden plus Anfahrt; 14 km).
Aussichtspunkte:
Mariposa Grove
Ein Shuttle-Service befördert die Besucher zu den relativ verstreut
stehenden Bäumen. Man kann aber auch zu Fuß gehen und die $8 sparen.
Der Abstecher ist ein Muss für alle, die nicht den Sequoia Park
besucht haben.
Glacier Point
Auf kurvenreicher Strecke erreicht man mehrere Meilen vor dem Yosemite
Valley die Glacier Point Road. Hoch über dem Tal - die Felswand fällt
1000 m steil ab - hat man einen sagenhaften Blick auf Wasserfälle und
Granitmassive der Sierra Nevada, insbesondere auch hinüber zur halbierten
Felskuppel des Halfdome.
Sonstiges:
Sehr gut läßt sich das Yosemite Valley auch per Fahrrad erkunden. Die
Miete beträgt $15/Tag. Verleih im Curry Village und an der Yosemite
Lodge. An heißen Tagen paddelt es sich herrlich im Schlauchboot auf
dem Merced River. Verleih ebenfalls im Curry Village.
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2. Essen+Trinken
Im Camper Village gibt es für für den gemütlichen Grillabend alles,
was man braucht. Hier findet sich auch das ein oder andere Restaurant.
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3. Übernachtung
Campgrounds:
Die Reservierung wird durch BIOSPHERICS gehandhabt (1-800-436-7275).
Man benötigt eine Kreditkarte, die sogleich mit den Kosten belastet
wird, wenn die Reservierung klappt. Bei uns gab es bei der Abbuchung
keinerlei Unregelmäßigkeiten und wir können daher diese Vorgehensweise
nur empfehlen.
Da der Yosemite Park 3000m² groß ist, sollte man relativ nah am Park
übernachten, da man sonst stundenlang (!!!) auf überfüllten Straßen
unterwegs ist. Wer im Tal unterkommen möchte, sollte zuerst nach dem
Platz Lower River fragen, dann Upper River. Die anderen Plätze im Tal
sind eher unerfreuliche Massen-Campgrounds, die mitunter an Flüchtlingslager
erinnern. Ebenfalls reservieren lassen sich Hogdon Meadow am Westeingang
(Big Oak Flat), Crane Flat an der Abzweigung der Tioga Road und Wawona
an der Straße #41.
Allesamt viel reizvoller sind die in Reihenfolge der Ankunft vergebenen
Campingplätze an der Glacier Point Road (Bridelveil Creek) und
im Bereich der Tioga Road (White Wolfe, Tamarack Flat
und Yosemite Creek). Östlich des Parks, insbesondere zwischen
Tioga Pass und Mono Lake gibt es gleich mehrere am Wildwasser gelegene
National Forest und Regional Campgrounds, die aber einige Meilen
vom Tal entfernt sind (Reservierung empfohlen).
Motels/Lodges:
Für alle Arten von festen Unterkünften sind die Yosemite Concession
Services zuständig: (209) 456-0542. Die Übernachtungskosten liegen von
Mai bis Oktober auf hohem Niveau, ab $43 für die fest aufgebauten Zeltkabinen
(vor denen wir dringend warnen möchten) bis $250 im Ahwahnee. Die nächsten
Orte außerhalb des Parks mit Motelkapazität sind das vorstehend besprochene
Mariposa, Fish Camp und Oakhurst. Vor allem die
Fahrt dorthin ist äußerst zeitraubend. Lee Vining am Mono Lake besitzt
nur eine Handvoll sehr schäbiger Motels.
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4. Karten
Yosemite (132 Kb)
5. Kommentar
"Die
ultimative sportliche Herausforderung auf unserer
Amerika Reise war mit Sicherheit die Besteigung
des 2693 m hohen Half Dome. Insgesamt muss man 1463 m Höhenunterschied bewältigen. Vor allem die letzten
200 m haben es in sich und werden einem immer in
Erinnerung bleiben. Doch nicht nur die schroffen
Felswände sind höchst beeindruckend -
vor allem das Granitmassiv El Capitan - sondern
auch die Wasserfälle und das bewaldete Tal,
das einen leicht an den Pfälzer Wald erinnern kann.
Eine Augenweide ist aber auch die Anfahrt auf den Yosemite NP entlang
der unendlich langen Gebirgskette Sierra Nevada, wo man mit Sicherheit
auch eine Übernachtung einstreuen könnte. Wirklich störend
empfanden wir nur die riesigen Menschenmassen, die das Tal regelrecht
überfluten."
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