Reiseführer

Santa Fe:

1. Information

Eine der typischen Kathedralen in Santa FeSanta Fe liegt auf einer Höhe von 2000 m und dehnt sich immer weiter in die Ausläufer des östlichen Hochgebirges aus, erstreckt sich aber vor allem im Tal des Santa Fe River, einem Nebenfluss des Rio Grande, und der sich daran anschließenden südlichen Ebene.
Die attraktive Kapitale Neu Mexikos (nicht ganz 60.000 Einwohner) weist ein ganz anderes Stadtbild auf als sonst in den USA gewohnt. Der ein‑ bis dreistöckige, von der Pueblokultur inspirierte Adobebaustil überwiegt nicht nur im Zentrum der Altstadt, sondern dominiert fast die gesamte Architektur bis zu den Shopping Malls.

Zahlreichen Künstler, die sich ‑ angezogen vom ganzjährig sonnigen, angenehmen Höhenklima dieser Stadt prägen das Stadtbild. Was man in den Galerien rund um die Plaza, in der Canyon Road und anderswo sieht, gibt es qualitativ und quantitativ in den USA kaum ein zweites Mal.

2. Sehenswürdigkeiten

Erster Anlaufpunkt in Santa Fe sollte die zentrale Plaza sein, um die sich die Mehrheit der Sehenswürdigkeiten gruppiert. Da die  engen Straßen im Zentrum immer vollgeparkt sind, sollte  man das Auto auf einem der (gebührenpflichtigen) Parkplätze rund um das Zentrum abstellen.

Michael und ich beim speisen im Ore HouseIm Plazabereich drängen sich Souvenir‑ und Modeboutiquen, vor allem für die touristische Kundschaft. Tatsächlich reizen wunderschöne Textilien, Schmuck‑, Leder‑ und Töpferwaren  und andere kunsthandwerkliche Artikel zum Kauf. Eine Santa Fe‑Besonderheit sind die staatlich kontrollierten Verkaufsstände der Indianer  unter den Arkaden des Palace of the Governors an der Nordseite der Plaza. Dort kann man einigermaßen sicher sein, daß  der angebotene Schmuck und auch alle anderen Produkte  indianische Handarbeit sind und die Qualität bestimmten  Vorgaben entspricht. Obwohl auch dort Indian Handcraft  seinen Preis hat, war in den letzten Jahren ein vergleichsweise angemesseneres Preisniveau zu beobachten als in manchen  Läden und vor allem in Taos oder Old Town Albuquerque.

Ohne Shopping, Cafe‑ und/oder Museumsbesuche läßt sich das zentrale Santa Fe in einer guten halben Stunde "erlaufen". Für Museumsbesuche gibt es ein kombiniertes Ticket für $8, das innerhalb von 4 Tagen zum Eintritt in die 4 staatlichen Museen berechtigt, alle täglich 9‑17 Uhr geöffnet.

Die Highlights sind :

  • die St. Francis Cathedral
  • das Innenleben des La Fonda Hotel
  • das Museum im Palace of the Governors
  • das Museum of Fine Arts (alle an oder nahe der Plaza)
  • das Oldest House in the USA und die San Miguel Chapel  (beide an der Ecke Old Santa Fe Trail/Vargas Street)

Das historische Museum (Santa Fe/New Mexico) im Palace of the Governors ist nicht wirklich herausragend. Das Museum of Fine Arts beeindruckt eher durch seine Architektur als durch die permanente Kollektion (New Mexico Art).

Ein weiterer Museumskomplex befindet sich im Südosten der Stadt. Man erreicht ihn am leichtesten (ausgeschildert) über den Old Santa Fe Trail, kann aber auch über die erwähnte Canyon Road anfahren, an der sich in üppiger Vegetation eine Vielzahl von Galerien, Shops und Restaurants angesiedelt hat.

  • Das auffälligste der Museen ist das für Indian Art & Culture. Der pompöse Bau mit Aussichtsterrasse lenkt ein wenig von der Qualität der Ausstellung ab, die den diversen Pueblokulturen gewidmet ist und höheren Ansprüchen nur in Grenzen gerecht wird.
  • Ganz anders das Museum of International Folk Art im Gebäude gegenüber. Zwar hat die Thernatik nicht unmittelbar mit der Region zu tun, aber das Gezeigte und die Art der Präsentation stehen auf hohem Niveau.

Im La Fonda Hotel an der Hauptplaza befindet sich im Foyer der für Touristen am besten zugängliche Schalter der Besucherinformation, Mo‑Fr 9‑12 Uhr. Dieses Hotel muß man sich ohnehin einmal von innen ansehen. Eine weitere Tourist Information findet man an der Ecke Lincoln/Palace Ave auf der gegenüberliegenden Seite der Plaza; Mo‑Sa 9‑16.30 Uhr.

Coronado State Monument:
Unweit der Interstate von Santa Fe nach Albuquerque liegt bei Bernalillo (Abfahrt von der 1‑25 auf die #44) mit dem Coronado State Monument ein ähnliches historisches Relikt am Westufer des Rio Grande. Nur einige Grundmauern und Kivas sind geblieben vom Pueblo, das der Abenteurer Coronado auf der Suche nach den legendären sieben goldenen Städten Cibolas bereits 1540 als Standquartier benutzte. Zum State Park gehört ein Campingplatz, der sich als Basis für einen Albuquerque‑Besuch gut eignet. Hübscher und ruhiger als auf dem Areal mit Full Hookup campt es sich weiter hinten auf dem Gelände in Flußnähe.

Sandia Mountains:
Für einen etwas abenteuerlichen Umweg verläßt man die 1‑25 an derselben Abfahrt, wendet sich aber in Richtung Placitas. Von dort geht es auf einer abschnittsweise recht steilen und schlechten Straße idie letzten 10 mi Gravel) kurvenreich durch den Sandia Canyon hinauf in die Berge (Auffahrt nicht für
 Campfahrzeuge größer als Van Camper). Dennoch ist die Strecke bei Trockenheit unproblematisch und eine enorme Abkürzung gegenüber der Anfahrt von Albuquerque aus. Oben stößt man auf die gut ausgebaute Straße zur Sandia Crest
 Aussichtsterrasse über die Stadt und halb New Mexico. Ein Trail führt vom Parkplatz am Rand der Höhe entlang zur gut 2 km entfernten Gipfelstation der Seilbahn.

3. Übernachtung

Als Touristenhochburg verfügt Santa Fe über zahlreiche Hotels und Motels. Die Übernachtungskosten liegen besonders im Innenbereich der Stadt über dem sonst üblichen Niveau in New Mexico. Auffällig ist die große Zahl besserer Hotels. Außerhalb des Zentrumbereichs ballen sich an der Cerillos Road (Straße #85 in Richtung Süden) Motels aller Preisklassen. Ebenfalls dort befindet sich das International Hostel; 1412 Cerrillos, (505) 988‑1153, ab $14.

Sofern man nicht einen der Privatplätze in Stadtnähe bevorzugt (Babbitt's Los Campos RV‑Park, 3574 Cerrillos, (800-852‑8160), kommen vor allein die schön gelegenen Plätze des Hyde State Park und des angrenzenden National Forest nordöstlich von Santa Fe in Frage.

Nach 7 mi erreicht man nach serpentinenreicher Anfahrt (#570) den Black Canyon Campground. Weitere Plätze liegen kurz hintereinander. Im Sommer ist es hier nachts kühl, in Frühjahr und Herbst lausekalt. Ca. 10 mi südlich (Exit #290 von der 1‑25) liegt der private Rancheros de Santa Fe Campground, (505) 466‑3482.
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4. Kommentar

"Santa Fe hat mir wirklich sehr gut gefallen, weil es zum einne den typisch mexikanischen Baustil widerspiegelt und ziemlich authentisch geblieben ist - bei aller touristischer Ausrichtung. Das Essen ist jedenfalls der absoulte Wahnsinn! Zudem ist es sehr überschaubar und man kann nahezu alle Sehenswürdigkeiten per Fuss erreichen. Länger als 2-3 Tage brauch man sich hier allerdings nicht aufhalten."
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"Hier präsentieren wir Ihnen einen Städteführer zu jeder von uns bereisten Stadt. So dürfte es Ihnen leicht fallen, das für Sie passende Hotel, Disco, Bar oder Restaurant zu finden!"
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