1. Sehenswürdigkeiten
Gut zu wissen
Der in 1900 m Höhe liegende Lake Tahoe besticht durch das tiefe Azurblau seines Wassers. Er bedeckt eine Fläche von 520 km² und ist stellenweise fast 500 m tief. Ringsum überragen den See die Berge der wunderschönen Sierra Nevada um bis zu 1200 m. Von der hochgelegenen Rundstraße (72 mi) bietet insbesondere das Ostufer herrliche Ausblicke auf ein grandioses Panorama. Rund zwei Drittel des Sees gehören zu Kalifornien, ein Drittel zu Nevada. Aber gleich, in welchem Staat man sich gerade befindet, die Ufer des Lake Tahoe sind – soweit nicht als State Parks oder öffentliche Ortsstrände dem Tourismus erschlossen – in Privatbesitz und damit nicht zugänglich!
Der Ort South Lake Tahoe auf der kalifornischen Seite empfängt die Besucher mit einer kompletten touristischen Infrastruktur. Zahllose Hotels und Motels säumen die Straße meilenweit. Aus diesem Grunde kommt man hier sehr günstig unter!
Großer Beliebtheit erfreut sich die einst legendäre Ponderosa Ranch der Bonanza-Fernsehserie, südlich Incline Village. Zur nachgebauten Ranch gehört auch eine Westerntown mit Saloon, künstlicher Mine und Museum.
2. Übernachtung
Campgrounds
Die Campingmöglichkeiten auf der Ostseite des Sees sind begrenzt; lediglich Nevada Beach (1,5 mi oberhalb Stateline) und der private Platz Zephyr Cove (4 mi nördlich Stateline) bieten Camping am See. Am West- und Nordufer existiert dagegen eine ganze Reihe guter Campgrounds, vor allem in den diversen State Parks; sehr schön ist vor allem Emerald Bay.
Motels/Lodges
Rund um den Lake Tahoe sammeln sich Unmengen von Motels und Hotels aller Preisklassen. Man braucht also wirklich keine Angst zu haben, dass man auf der Straße übernachten muss. Besonders günstig sind auch die vielen Kasinohotels.
3. Kommentar
“Der Lake Tahoe ist hauptsächlich wegen seines klaren und azurblauen Wassers zur Berühmtheit gelangt. Und tatsächlich: Man kann es wirklich einige Stunden am Strand, sofern man einen öffentlich zugänglichen gefunden hat, aushalten und der Brandung zuschauen. An Baden ist aber ab Mitte September nicht mehr zu denken.”

