Joshua
Tree NP:
1. Sehenswürdigkeiten
Gut
zu wissen:
Der Name dieses ausgedehnten Parks (ca. 2300km²) bezieht sich auf
den baumartigen Joshua Tree (Kaktus, kein Baum!), der an einigen Stellen
der hier bereits wieder höher liegenden Halbwüste (ab
300 m in der Ebene mit Erhebungen bis zu 1.700 m) große Areale
bedeckt. Das Zusammenspiel der oft bizarren Joshua Kakteen mit der
eigenartigen Felslandschaft drumherum verleiht diesem Nationalpark
einen unverwechselbaren Reiz.
Der Joshua Tree National Park verfügt über drei Einfahrten,
zwei vom Twentynine Palms Highway (#62) und eine von der I-10 aus.
Da
der beste Teil des Parks im nördlichen Bereich liegt,
macht es Sinn, über die #62 anzufahren.
Trails:
Die Straße ab Jushua Tree führt durch das zu Recht so bezeichnete
Wonderland of Rocks. Für kurze Wanderungen z.B.
ins Hidden
Valley und auf den Ryan Mountain (4
mi, wunderschön, aber auch anstrengend - gut eincremen :-) und
Geländeerkundungen
bestehen zahlreiche Gelegenheiten,
sofern einem danach vor lauter Hitze zumute ist (im Sommer bis 50°
C).
Absolut empfehlenswert ist der Fortynine Palms Oasis Trail (3
mi retour, 2-3 h), der zu einer mit Palmen gesäumten Oase führt. Dort
kann man wunderbar relaxen und wie früher im Kindergarten auf Felsen
herumkraxeln.
Einen sehr guten Überblick bietet Keys View,
erreichbar auf einer 5 mi-Stichstraße, auf der man auch den Abzweig zum Ausgangspunkt für
den schönen Trail (4 mi retour) zur Lost Horse Goldmine passiert.
An dessen Ende stößt man auf noch erhaltene Holzstrukturen
der alten Anlage.
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2. Übernachtung
Campgrounds:
Unübertroffen ist das Campen im Jushua Tree Park
(jedoch überwiegend
ohne sanitäre Anlagen: kein Wasser, daher sind die meisten Plätze gratis).
Egal um welchen Campground es sich handelt (Empfehlung: Jumbo
Rocks,
Ryan und Hidden Valley, Treffpunkt
der Rockclimber; nur die gebührenpflichtigen
Plätze Black Canyon und Indian Cove außerhalb
des Felswunderland-Gebietes können zentral reserviert werden), fast
alle Stellplätze wurden liebevoll
zwischen Felswände und die karge Wüstenvegation platziert.
Von Oktober bis Mai sind deshalb die Campgrounds an Wochenenden
immer knallvoll; So-Do jedoch ist Unterkommen nie
ein Problem. Feuerholz ist im Park allerdings nicht vorhanden!
Motels/Lodges:
Zahlreiche sehr günstige,aber auch teilweise sehr
schäbige Motels befinden
sich an der #62 von dem Örtchen Joshua Tree bis hin zu Twentynine Palms.
Wir haben z.B. für $53 in einem DZ übernachten dürfen (mitsamt
Goliath-Kakerlake und Killer-Gecko).
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3. Karten
Joshua Tree (207 kb, pdf)
4. Kommentar
"Der Joshua Tree NP liegt zwar mitten in der Wüste, dennoch führen
die Wanderwege durch eine wahnsinnig abwechslungsreiche und interessante
Landschaft. Je nach Höhenlage wachsen unterschiedliche Kakteenarten
die inmitten von wunderschönen Felsformationen - es gibt sogar einen
Arch-Rock - eingebettet sind. Zudem wird der Wanderer nach Besteigung
des ein oder anderen Berges mit einer grandiosen Aussicht auf die Wüste
belohnt."
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