Carlsbad Caverns NP:
1. Information
"Im Park gibt es 83 einzelne Höhlen, darunter die tiefste bekannte Kalksteinhöhle mit einer Tiefe von 487 Metern unter der Erdoberfläche. Die Carlsbad-Höhle hat einen der weltweit größten unterirdischen Räume.
Das Gebiet wurde am 25. Oktober 1923 als „National Monument“ unter Schutz gestellt und am 14. Mai 1930 zu einem Nationalpark aufgewertet. Die Carlsbad Caverns wurden am 6. Dezember 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Der Nationalpark umspannt ein Areal von 189 km².
Die Höhle ist sehr gut ausgebaut; es gibt sowohl Touren bei denen der Besucher mittels eines Audio Guides informiert wird, als auch eine große Anzahl von geführten Touren. Besucher können vom natürlichen Eingang her die Höhle erkunden, oder sich mit dem Aufzug direkt ins Herz der Besucherhöhle bringen lassen. Dieser Aufzug ist gleichzeitig auch der Ausgang. Der Park ist ganzjährig geöffnet, wobei die Hauptbesuchszeit zwischen Juni und August liegt."
(Quelle: Wikipedia)
2. Sehenswürdigkeiten
Die Carlsbad Caverns können individuell besichtigt werden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:
- Die Natural Entrance Tour beginnt am Höhleneingang und bezieht sich zunächst auf den serpentinenreichen Abstieg durch tunnelartige, nur von der Fledermaushöhle unterbrochene, später zum Main Corridor mit bis zu 60 m Deckenhöhe erweiterte Bereiche. 250 m unter der Erde liegen der Kings Palace und die Queens Chamber. Mit ihren filigranen Formationen aus Stalagtiten und Stalagmiten sind sie die schönsten Räume der Höhle. Sie dürfen allerdings nur unter Ranger‑Führung betreten werden (Buchung der Kings Palace Tour im Visitor Center). Von dort ist es nicht mehr weit zum Big Roorn mit Snack Bar und Fahrstuhlschacht.
- Die Big Room Tour (Einstieg und Verlassen der Höhle per Fahrstuhl) entspricht einem rund 2 km langen Rundweg ohne größere Niveauunterschiede durch die riesengroßen Haupträume der Höhle in etwa 220 m Tiefe.
Für beide Touren gilt: Die benötigte Zeit wird in den Broschüren etwas übertrieben. Selbst wer es in Ruhe angehen lässt, braucht kaum mehr als eine Stunde für den Abstieg durch den natürlichen Eingang. Eine weitere Stunde für den Big Room ist ebenfalls gut bemessen. Die offiziellen Zeitangaben beziehen sich auf Tage mit Andrang und unterstellen ein ausgiebiges Verweilen. Die CD‑ROM‑Abspielgeräte für $3 kann man sich übrigens getrost schenken, da man das Wichtigste von den einzelnen Tafeln ablesen kann.
Wer den kleinen Fußmarsch bergab nicht scheut, sollte sich
für den natürlichen Eingang entscheiden. Man muss jedoch
auf rechtzeitige Ankunft achten. Im Sommer ist am Höhleneingang letzter Einlass um 15.30 Uhr, am Fahrstuhl hingegen
um 17 Uhr. Vor Memorial und nach Labor Day gelten die
Zeiten 14 Uhr und 15.30 Uhr. Öffnung ganzjährig um 8.30 Uhr. Der Golden Eagle Passport besitzt für die Hölenbesichtigung keine Gültigkeit; der Eintritt beträgt $6 pro Person.
Ein Erlebnis sind die Fledermäuse, die zwischen Frühjahr und Oktober zu Millionen in der Bat Cave leben, 50 Meter tief unter dem Eingang. Bei Sonnenuntergang steigen sie mit frenetischem Lärm auf und kehren im Morgengrauen zurück (auf dieses Schauspiel zu warten, soll sich anscheinend zu warten lohnen).Oberhalb der Höhlenöffnung wurde dafür eigens eine Zuschauertribüne eingerichtet. Ranger erläutern das Phänomen.
Neben der Haupthöhle können auf geführten Trips auch noch weniger erschlossene Nebenhöhlen besucht werden. Attraktiv ist vor allem die Lower Cave mit ihren Pools. Mo‑Fr um jeweils 13 Uhr geht's los, Kostenpunkt $12.
Auch die Slaughter Canyon Cave (etwa 24 mi südwestlich des Hauptbereichs am Ende der Straße #418) gilt als reizvoll. Mit Laternen steigen die Besucher zu einer 2 Stunden Tour in die Höhle. Im Sommer 10 Uhr und 13 Uhr, Rest des Jahres nur Sa+So, $8. Für beide Touren muss man sich im Visitor Center anmelden.
3. Übernachtung
Gleich neben der Hauptstrasse von Carlsbad liegt der rustikale, aber im Vergleich zur privaten Komfortkonkurrenz an der Hauptstraße preiswerte Municipal Campground; Zufahrt über die Straße #62/# 180 East. Auch am Lake Avalon nördlich der Stadt kann man campen (Canal St über den Fluß, dann links Avalon Rd).
Auch in Whites City gibt es Übernachtungsmöglichkeiten. Zwar gibt es dort nur ein paar Shops, Restaurants und Kneipen, aber auch zwei Best Western Motels. Zudem befindet sich hinter der Shoppingzeile befindet sich ein akzeptabler Campingplatz mit Hook‑up.
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4. Kommentar
"Von den Carlsbad caverns hatte ich mir eigentlich doch mehr versprochen. Zwar sind die Höhlen wirklich unglaublich groß, sie sind schließlich auch die größten auf dieser Welt, aber für mich bleibt Höhle größtenteils Höhle. Damit möchte ich sagen, dass ich mich doch relativ schnell satt gesehen habe und mir auch der ätzende Gestanck von Fledermauskot ziemlich schnell den Spaß verdorben hatte. Nichtsdestotrotz sollte man sich die Höhlen anschauen, wenn man dafür nicht einen großen Umweg in Kauf nehmen muss."
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