San Francisco
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Gastartikel: San Francisco und Umgebung

Golden Gate Bridge, Alcatraz Island, Cable Car, China Town, die Lombard Street mit dem abschüssigen Serpentinenabschnitt in reicher Blütenpracht – meine Liste war lang, was ich alles während meiner Reies entdecken wollte. Nach der Ankunft am Flughafen von San Francisco ging es dann via Shuttle erst einmal zu unserem Hotel im Hafenviertel Fisherman’s Wharf. Schon von zu Hause aus hatte ich einen Tisch im Crab House auf dem berühmten Pier 39 bestellt. Von dort aus hat man einen atemberaubenden Blick auf das Wahrzeichen der Stadt, der Golden Gate Bridge und natürlich auf Fishermans’s Wharf.

Am nächsten Tag erkundete ich die Stadt zu Fuß, einige Etappen legte ich natürlich auch mit den legendären Cable Cars zurück. Das Rattern der alten Bahn als Begleitmusik im Hintergrund, wenn der Cable Car sich die steilen Straßen von San Francisco hoch quält, gehört zur Atmosphäre der Stadt. Das typische Flair der Stadt kann man meiner Meinung nach ab besten erleben, wenn man mit der Powel-Mason-Line fährt.
Wenn man mit der Powel-Hyde-Linie jedoch fährt, kann man an der Lombard Street aussteigen. Von dort aus hatte ich volle Sicht auf Fisherman’s Wharf und Alcatraz, aber vor allem natürlich auf die Serpentinen der steilsten Straße der Welt. Die Blumen blühten in voller Pracht, ein sehr attraktives Fotomotiv.

Der nächste Tag gehörte dann jedoch der Golden Gate Bridge. Ich wollte das Wahrzeichen der Goldgräberstadt zu Fuß überqueren. Und es hat sich jeder Schritt gelohnt. Die mächtigen Stahlträger aus unmittelbarer Nähe vor sich zu sehen, ist faszinierend. Bei meinen Reisevorbereitungen hatte ich gelesen, dass viele Menschen den Konstrukteur Joseph B. Strauss bei der Präsentation seiner Pläne der Golden Gate Bridge ausgelacht hatten, jetzt verstand ich. Um so größer war jetzt meine Bewunderung.

Aber so schön die Ausflüge in der Stadt waren, ich wollte auch die Umgebung erforschen. Für die Fahrt nach Sacramento habe ich mir einen Mietwagen in San Francisco ausgeliehen. Mit dem Auto benötigt man pro Strecke etwa eineinhalb Stunden, mit öffentlichen Verkehrsmitteln mindestens zweieinhalb Stunden.
Die Zeit des großen Goldrausches in Kalifornien hat mich schon immer fasziniert. In der ehemaligen Goldgräbersiedlung konnte ich in einem kleinen Bach Gold waschen und eine ehemalige Mine besichtigen. Spannend waren auch die Exponate im Indianermuseum, dort habe ich einen guten Eindruck über das Leben der Ureinwohner gewonnen. Und dann gibt es natürlich die unvermeidlichen Saloons, dort fühlt man sich in die Zeiten des Wilden Westens zurückversetzt. Der Tagesausflug nach Sacramento war spannend, aber auch anstrengend. Ich war froh, als ich abends endlich im Hotel landete.

Zum Glück hatte ich genügend Zeit für meinen Urlaub in San Francisco eingeplant, daher nutzte ich das Auto noch einen weiteren Tag für einen Tagesausflug zum Naturschutzgebiet Point Reyes National Seashore. Der Park liegt an der Grenze des San-Andreas-Grabens. Dort trifft die Pazifische Platte auf die Nordamerikanische Platte, was immer wieder zu Erdbeben führt. Dort lag auch das Epizentrum des Erdbebens, das 1906 San Francisco zerstörte.
Im Park ist der Besuch des Leuchtturms ein Muss, denn die Lage auf einer steilen Klippe oberhalb des Pazifiks ist einzigartig. Allerdings hatte ich Warnungen etwas leichtfertig sprichwörtlich in den Wind geschlagen und das bereute ich dann doch etwas. Dort ist es sehr stürmisch und kann sehr frisch werden. Nächstes Mal werde ich eine Windjacke mitnehmen.

Als dann der letzte Urlaubstag kam, bedauerte ich das, denn ich hatte bei Weitem nicht alles gesehen, was ich auf meiner Liste stehen hatte. Aber dafür plante ich auf dem Rückflug schon meine nächste Reise nach San Francisco. Die Stadt ist nicht nur eine Reise wert.

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1 Kommentare

  1. Hallo Max,

    ich war im August 2013 in San Francisco. Genau wie du habe auch ich die Stadt zu Fuß unsicher gemacht.

    Die Fisherman´s Wharf ist das nicht nur bei Touristen beliebte nördliche Hafenviertel von San Francisco. Hier gibt es unzählige Cafés, Kneipen und Restaurants. Auch der dort gelegene Pier 39 mit all seinen Geschäften und Souvenirläden gehört zu den beliebtesten Touristenattraktionen. Von hier starten übrigens auch die Fähren nach Alcatraz. Wenn du an einer Führung durch das berühmte Hochsicherheitsgefängnis interessiert bist, solltest du das Ticket bereits im Vorfeld buchen, da die Karten vor Ort meist ausverkauft sind. Eintrittskarten noch für den gleichen Tag zu bekommen, ist nur in den seltensten Fällen möglich.

    Noch mehr Tipps zu San Francisco und für viele weitere interessante Reiseziele findest du auf meiner Homepage unter:

    http://janasreisefieber.blogspot.de/2013/09/san-francisco-mehr-als-golden-gate.html

    Viele Grüße

    Jana

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