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Die 6 besten Las-Vegas-Movies

Las Vegas – Die Stadt des Glückspiels und vieler anderer Laster, die jede Nacht zum Tag werden und so manchen Hangover hinterlässt. Sie dient Filmemachern aus Hollywood immer wieder als Kulisse für kultige Gangster-Epen, coole Heist-Movies oder saulustige Komödien. Egal, um welche Art Film es sich handeln mag, Las Vegas war schon immer ein beliebter Drehort und diente so manchem Klassiker als auch Blockbuster als geeignete Bühne, da prunkvolle Casinos, drehende Rouletteräder, coole Sprüche, leichte Mädchen sowie das schnelle Geld eben schon immer Elemente waren, die einen Film eigentlich nur gut werden lassen können. Aus diesem Grund haben wir hier die 6 besten Las-Vegas-Movies aufgelistet, die man unbedingt in seinem Leben einmal gesehen haben sollte, wenn man schon selbst nie dort die Würfel geworfen hat.

  1. Fear and Loathing in Las Vegas

Johny Depp und Benicio Del Torro völlig zugedröhnt während eines Trips in die Glücksspielmetropole – ein absoluter Kultfilm und basierend auf einer wahren Geschichte. Der Sportjournalist Raoul Duke, der von Depp dargestellt wird, ist auf dem Weg in die Wüste von Las Vegas, um über ein Offroad-Rennen zu berichten. Als Begleitung hat er seinen Buddy Dr. Gonzo mit dabei, seines Zeichens Rechtsanwalt und Experte für Suchtmittel. Was folgt, ist ein zweistündiger Drogentrip, der an Skurrilität und Klamauk nicht mehr zu überbieten ist. Universal liefert hier eine grandiose Abrechnung mit der Drogenszene der 60er Jahre und ein Must-See für alle Journalisten, die vorhaben, nach Las Vegas zu reisen.

  1. Leaving Las Vegas

Ein Film der eher traurigen Sorte mit Nicolas Cage in der Hauptrolle in einer Zeit, noch bevor er Templerschätze jagte oder mit brennendem Schädel Motorrad fuhr. Cage spielt in dem Streifen einen Alkoholiker, der nur zu einem Zweck nach Las Vegas gekommen ist – um sich zu Tode zu trinken. Dabei macht der gute Nicolas das, was er eben am besten kann – nämlich traurig dreinschauen – und verliebt sich dabei auch noch in eine Prostituierte – die ebenfalls ständig traurig dreinschaut. Die Handlung ist im starken Kontrast zu dem Setting zwischen den Sehenswürdigkeiten von Vegas sogar so traurig, dass selbst dem Publikum nichts anderes übrig bleibt, als … ihr wisst es bestimmt schon, traurig dreinzuschauen. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen ist es ein sehr guter Film, der es sogar schafft, Männern die eine oder andere Träne rauszudrücken, und der Nicolas Cage völlig zurecht einen Oscar einbrachte.

  1. 21

Ein Streifen für alle, die Kartenspiele lieben … oder auch gerne Karten zählen. 21 dreht sich um Casinos, Blackjack, Mathematik, Partys und bringt geballte Las-Vegas-Atmosphäre ins Wohnzimmer, für deren authentische Darstellung der Film von Casino-Experten weltweit angepriesen wurde. Ein junges, aus hochbegabten Studenten des MIT bestehendes Team hat sich auf das Kartenzählen beim Blackjack spezialisiert. Sie werden von Mathematikprofessor Micky Rosa angeführt, wieder mal genial gespielt von Kevin Spacey, der die Truppe jedes Wochenende nach Vegas mitnimmt, um dort mittels ihrer Techniken die Casinos zu erleichtern und sagenhafte Gewinne einzufahren. Ein spannender und gut inszenierter Streifen, der sogar von Casino-Experten für seine Darstellung der Vorgänge und Methoden in der Glücksspielszene sehr gelobt wird.

  1. Hangover

Aus dem Hause Warner Bros. kommt der mit Abstand witzigste aller Las-Vegas-Movies, welcher die Konsequenzen eines Absturzes in dieser Stadt so anschaulich darstellt, wie sonst kein anderer Film – mit Bradley Cooper in der Hauptrolle. 4 Freunde reisen in die Glücksspielmetropole, um Party zu machen und den Junggesellenabschied zu feiern. Was darauf folgt, ist wohl jedem von euch bekannt: ein mordsmäßiger Kater, 0 Erinnerung an den Vorabend und die alles entscheidende Frage: „Wo zum Teufel steckt Doug?“ Auf diesem Trip geht wohl alles schief, was nur schief gehen kann, und während unsere 3 Freunde versuchen, den Vorabend zu rekonstruieren, liegt das Publikum lachend auf dem Boden. Seit dieser Hammerkomödie wollen wohl alle Junggesellen nur mehr nach Las Vegas, um auf die gleiche Art und Weise Party zu machen – aber seid bitte vorsichtig, wenn ihr dann im Anschluss „euren Doug“ suchen müsst.

  1. Oceans’s Eleven

Einer der coolsten Heist-Movies, die jemals gedreht wurden und mit einer beeindruckenden Stardichte aufwarten können. In den Hauptrollen ein cooler George Clooney als Danny Ocean sowie ein wie immer fescher Brad Pitt als Rusty, während sie einen spektakulären Coup planen, um das Casino im renommierten Hotel Bellagio um 160 Millionen Dollar zu erleichtern, welches sich im Besitz von Andy Garcia befindet. Zu der Bande rund um Ocean gehören unter anderem noch Topstars wie Matt Damon, Elliot Gould, Don Cheadle sowie Casey Affleck. Den weiblichen Part übernimmt Julia Roberts.

Ein stylish gemachter, spannender als auch witziger Movie voller cooler Sprüche, hübscher Diebe und vielen Dollars – mitten in der Szenerie und im Flair der Leuchtreklamen von Las Vegas.

  1. Casino

Martin Scorseses Meisterwerk über das alte Las Vegas, welches sich noch im festen Besitz der Mafia befand. Zur Besetzung gehören Robert DeNiro, Joe Pesci sowie Sharon Stone, die allesamt eine wahre schauspielerische Glanzleistung abliefern und den Film zu einem der definitiv besten Streifen über die Glücksspielmetropole überhaupt machen. Ein Mafia-Epos, in welchem sich nicht nur Rouletteräder drehen und Blackjack gespielt wird, sondern auch unliebsame Konkurrenten in Löchern mitten in der Wüste verschwinden und das Falschspielen einem die Hand kosten kann. Vor allem Pesci lehrt durch seine unnachahmlichen Art wieder mal allen das Fürchten. Der Streifen ist ein absolutes Muss für jeden Casino- sowie Las-Vegas-Fan und definitiv eines der größten Werke, die Scorsese jemals auf Zelluloid gebannt hat.

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Kurztrip Las Vegas – Del Mar – San Diego – Palm Springs (Teil 2)

So, viel zu lange hat’s gedauert, aber jetzt habe ich endlich den zweiten Teil meines letztjährigen Kurztrips vollendet. Viel Spaß beim Lesen…

Tag 6: Viva Del Mar

Am Montag, 9.1.17 habe ich mich dann mit extremer Vorfreude zum McCarran International Airport aufgemacht, um dort meinen Mietwagen aufzunehmen und somit endlich meinen heiß ersehnten Kurz-Roadtrip in mein geliebtes San Diego (Del Mar & La Jolla inclusive) zu starten. Einquartiert habe ich mich in dem Gästeappartment meiner lieben amerikanischen Bekannten Linda und Nick, einem älteren Professoren Ehepaar, die immer noch an der Scripps University of San Diego Meeresbiologie lehren und forschen. Wie immer habe ich den Mietwagen über billiger-mietwagen.de reserviert. Damit bin ich bisher immer sehr gut gefahren. Kostenpunkt für die 4 Tage bei Alamo: 160 €. Ein wirklich fairer Preis für einen zugegeben etwas schwachbrüstigen Kia, 4-Türer, wie ich denke.

Die Übergabe des Wagens ging reibungslos über die Bühne. Schnell noch meine beiden Koffer in den Kofferraum gepackt, mein iPhone via Bluetooth gekoppelt um meine mitgebrachte Westcoast-Musik abzuspielen und dann ging es raus auf den Highway I-15 Richtung Süden. Insgesamt standen rund 520 km auf dem Programm, die ich laut Google Maps in rund 5 Stunden schaffen sollte. Natürlich habe ich kein teures Navi dazu bestellt, denn dafür habe ich schließlich mein iPhone mitsamt Google Maps. Unverzichtbar dabei das Quad Lock, um damit das iPhone bombenfest an die Lüftungslamellen zu befestigen.

On the road again

Kaum bin ich aus dem riesigen Parkhaus rausgefahren, setzt auch schon dieses lang vermisste Freiheitsgefühl ein. Die ersten rund 100 Kilometer raus aus Las Vegas sind aufgrund der surrealen Wüstenlandschaft wirklich faszinierend. Diese endlose Weite der Landschaft, die sich einem immer wieder öffnet, ist einfach atemberaubend. Auch das Fahren ist dank Tempolimit und trotz des vielen Verkehrs extrem entspannt. Nach rund vier Stunden mache ich noch einen kleinen Abstecher in Carlsbad und esse bei Carl’s Jr. einen verdammt leckeren Burger und genehmige mir einen Milch-Shake dazu. Schließlich treffe ich gegen 16 Uhr in meinem geliebten Del Mar ein. Wer von Euch Del Mar noch nicht kennt: Es ist ein sehr gepflegtes, mondän-cooles Küstenstädtchen nördlich von San Diego mit traumhaften, kilometerlangem Strand und einigen netten Shops, Restaurants und auch wunderschönen Spots wie den Powerhouse und Seagrove Park.

Ich parke meinen Kia vor dem Haus von Linda und Nick. Da beide noch nicht da sind, beschließe ich, mir nach rund 14 Jahren die Gegend auf Veränderung abzuklopfen. Es wirkt gleich alles so vertraut, die warme Sonne, der Geruch des Pazifiks. Es ist wie nach Hause kommen. Schon verrückt, dass Heimat auch so weit von Zuhause entfernt sein kann. Der helle Wahnsinn ist, dass sich die Temperaturen hier so bei rund 21° eingeschwungen haben, während Deutschland unter Sturmtief Axel leidet. Auch, wenn es keiner hören mag: Ich musste mich sogar gut eincremen;-)

Gegen 18 Uhr bin ich wieder von meinem Erkundungsspaziergang zurück und kann endlich Linda und Nick wiedersehen und begrüßen. Beide haben sich wirklich kaum verändert und sofort wird mir die typisch amerikanische Herzlichkeit zu Teil und werde zu einem grandiosen Abendessen eingeladen, bei dem ich meinen ersten Truthahn serviert bekomme!

Tag 7: Stratford Court Café, Cheese Shop & Torrey Pines State Reserve

Als ich am nächsten Tag aufwache, ist es kühl und extrem neblig. Ich mache mich auf und schlendere den Strand entlang und kann ein paar wirklich verdammte gute Fotos schießen. Es ist Flut und die Wellengang ist sehr rau. Eine fast schon mystische Stimmung. Meine erste Anlaufstelle ist logischerweise mein heiß geliebtes Stratford Court Café, das ruhig und idyllisch gelegen ist. Ich gönne mir ein sehr leckeren Avocado-Toast mitsamt frisch gepresstem Orangensaft.

Ich schlendere wieder gemütlich in der warmen Morgensonne zu meinem Appartement zurück und fahre dann mit dem Auto weiter nach Süden zu den La Jolla Shores, ein Wohngebiet mit grandiosem Strandabschnitt. Allein schon diese kurze Autofahrt macht wahnsinnig Spaß, da es ein ständiger Wechsel von bergauf und bergab ist direkt am Pazifik entlang.

Ich parke an der berühmten Scripps University für Ozeanographie und laufe dann entspannt am wunderschönen Beach von LaJolla Shores entlang. Obwohl ich eigentlich noch sehr gut gesättigt bin, steuere ich meinen geliebten Cheese Shop an, der  mitten in LaJolla Shores liegt und verdammt gute Sandwiches, Salate und Cookies bereit hält. Ein absoluter Geheimtipp!

Anschließend fahre ich wieder zurück nach Del Mar und besuche den Torrey Pines State Reserve: Ein kleiner, aber traumhaft gelegener Park mit steilen, aber kurzen Wanderwegen direkt oberhalb des Pazifiks. Bis auf den Parkplatz muss man für den Besuch nichts aufbringen.  Und so wandere ich ein paar dieser wunderschönen Wanderwege ab und lasse mir die warme Sonne dabei ins Gesicht scheinen und den leichten, pazifischen Wind um die Nase wehen. Einfach traumhaft! 

Den Nachmittag lasse ich dann noch an meinem absoluten Geheimtipp ausklingen: An der gut versteckten Scripps University Coffee Bar.

Blick von der Scripps Coffee Bar auf den Pazifik

Blick von der Scripps Coffee Bar auf den Pazifik

Gegen Abend hole ich dann meine Kollegin Andrea im Winner’s Circle Resort, einem schicken Hotel im Nachbarort Solana Beach ab. Nach einer anstrengenden und sehr langen Autofahrt von Las Vegas hat sie ordentlich Hunger und so beschließen wir, trotz des nun doch sehr schlechten Wetters nach Downtown zu düsen. Trotz des schlechten Wetters und dem regen Verkehr auf der I-5 macht es dennoch Spaß die hügelige Autobahn nach Süden herunter zu brausen. Unser Ziel ist das World Curry, ein fantastisches, unkompliziertes indisches Restaurant zu wirklich fairen Preisen!

Zum Abschluss des Tages trinken wir noch ein Bierchen im Barrel Republic, das ich bisher noch nicht kannte, aber definitiv ein Abstecher Wert ist. Denn hier kann man sich selber aus unzähligen Craft Beer Sorten sein eigenes Bier zapfen. Der Clou: Abgerechnet wird lediglich nach Menge und via NFC-Chip, den jeder Besucher in die Hand gedrückt bekommt.

Tag 8: Stratford Court Café, La Jolla Cove, Coronado

Tja, auch heute morgen ist das Wetter leider nicht so gut. Der Himmel ist Wolken verhangen und es sieht so aus, als ob es jeden Moment regnen könnte. Trotzdem lasse ich mir davon die Stimmung nicht trüben und freue mich schon riesig auf ein erneutes Frühstück im Stratford Court Café:-) Ich hole Andrea ab und dann sitzen wir kurze Zeit später auch schon beim Frühstück, das dieses Mal wiederum sehr lecker ist. Auch Andrea genießt die entspannte Atmosphäre auf der Terrasse.

Doch dann fängt es wirklich an zu regnen! Und zwar so richtig! Wir beraten uns kurz und düsen dann nach La Jolla Cove, um dort durch die Shops und Cafés zu flanieren und uns eine der Hauptattraktionen in der Gegend anzusehen: Die wilden Seehunde! Mittlerweile schüttet es aber wie aus Kübeln;-( Deswegen halten wir uns nicht allzu lange in dieser pittoresquen Bucht auf, sondern treffen uns zum Lunch in der empfehlenswerten Osteria Romantica in La Jolla (direkt neben dem Cheese Shop) mit Nick und Stacy, einer alten Freundin aus San Diego.

Über die Coronado Bridge zum Hotel „Del“

Nach dem vorzüglichen Lunch machen wir uns auf zur Halbinsel Coronado weiter im Süden. Das Aufregende an dieser kurzen Fahrt ist das Überqueren der spektakulären Coronado Bridge, die an der höchsten Stelle rund 60 Meter über dem Meer liegt und insgesamt 3,4 km lang ist. By the way: Sie ist übrigens nach der Golden Bridge die Brücke, wo sich meisten Menschen in den USA in den Selbstmord stürzen.

Unser Ziel ist das Hotel „Del“, ein berühmtes, viktorianisches Luxushotel direkt am fantastischen Strand von Coronado. Es ist das älteste und zugleich größte Holzgebäude in Kalifornien und steht deshalb auch unter Denkmalschutz. Zudem erreichte es auch als Filmkulisse große Berühmtheit, insbesondere durch den Film „Manche mögen’s heiß“ mit Marilyn Monroe. Das gesamte Anwesen mitsamt Lobby ist wirklich beeindruckend und sollte man sich unbedingt angesehen haben, wenn man schon mal in San Diego verweilt. Abschließend schlendern wir dann noch ein wenig durch Coronado und grasen die netten Shops und Cafés ab.

Den Abend lassen wir dann zusammen mit Stacy und ihrem Mann in Old Town bei einem verdammt guten Mexikaner mitsamt sehr leckeren Margaritas ausklingen. Hier esse ich auch meinen bisher besten Burrito!

Tag 9: Abenteuer-Trip via Palm Springs nach Las Vegas

So, dann ist auch schon der letzte Tag angebrochen und es geht heute wieder zurück nach Las Vegas. Wir frühstücken natürlich ein weiteres Mal im Stratford und ich nehme dann Abschied von Linda und Nick. Wirklich fantastisch, dass sie mir abermals die Gelegenheit gegeben haben, in Ihrer Gästewohnung zu nächtigen.

Für die Rückreise stärken wir uns noch kurz im Whole Food Market in den Del Mar, den wohl am besten sortierten und geführten Supermarkt in den USA mit einem unglaublichen Sortiment und einigen Besonderheiten, wie z.B. einerm Sushi-Restaurant.

Wir springen dann ins Auto und düsen erst einmal nach Palm Springs, wo wir nach ca. 2 Stunden ankommen. Eigentlich wollten wir entweder eine Wanderung zum Palm Canyon machen oder mit der Seilbahn hoch zum Mt. San Jacinto State Park fahren. Aber auch heute macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung;-(

Deshalb Planänderung: Wir lunchen erst einmal im Rubio’s lecker mexikanisch und entdecken dann eine Aldi-Filiale, die wir uns natürich auch gleich einmal anschauen müssen. Das Konzept ist schon deutlich anders als in Europa: viel offener, viel sauberer und auch von der Innenarchitektur freundlicher und klarer. Auch das Sortiment ist natürlich auf den amerikanischen Markt abgestimmt. Es gibt z.B. viel größere und eine unzählig viele Pizzen.

Durch die stockfinstere Mojave-Wüste

Da wir heute noch den Mietwagen am McCarran Flughafen in Las Vegas abgeben müssen, brechen wir auf uns. Entscheiden uns aber nicht die I-15 zu nehmen, sondern über die 62 am Joshua Tree Nationalpark und durch die Mojave Wüste durch zu fahren. Das stellt uns allerdings auf eine echte Nervenprobe, denn es ist stockdunkel, es ist keine Menschenseele weit und breit zu sehen und der Tank ist schon beängstigend leer. Jetzt mit leerem Tank stehen zu bleiben, wäre sehr, sehr unangenehm! Zudem gibt es auch kein Mobilfunknetz, weshalb es sich auszahlt, dass wir vorab die Offline-Maps-Funktion von Google Maps genutzt haben. So kommen wir also doch noch rechtzeitig an und geben den Mietwagen wieder bei Alamo ab.

Mit einem Uber-Ride lässt sich dann jeder noch in sein Hotel bringen und so endet dann mit dem Abflug am nächsten Tag ein wirklich schöner Kurz-Trip durch den Westen der USA.

Karte

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Reisen entlang der Gold Coast. Die schönsten Highlights in Kalifornien

Kalifornien ist ein Staat, der zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert ist. Im Sommer lädt das kristallklare Wasser an den meilenweiten Sandstränden zum Abkühlen ein und in den Wintermonaten können Urlauber dem nasskalten Wetter in Deutschland entfliehen. Was es auf einer Reise durch den goldenen Staat zu bestaunen gibt, verrät dieser Artikel.

Die vielfältige Landschaft Kaliforniens

Dieser US-amerikanische Bundesstaat ist an Vielfältigkeit kaum zu übertreffen. Die Küstenregionen sind ein Paradies für Badefreunde. Im Osten laden spektakuläre Nationalparks zum Wandern ein und zwischendrin lässt es sich in den angesagten Metropolen ausreichend entspannen. Wer die beeindruckende Natur des Staates entdecken möchte, findet

  • die imposanten Bergketten der Sierra Nevada,
  • die atemberaubenden Mammutbäume des Sequoia Nationalparks
  • und die dramatische Einsamkeit im Death Valley vor.

Ein Urlaub in Kalifornien ist ein Abenteuer voller Kontraste.  

Die schönsten Orte in Kalifornien

Bei einer Rundreise entlang der Westküste gibt es immer wieder faszinierende Landabschnitte und atemberaubende Aussichten zu entdecken. Das sind die aufregendsten Highlights und schönsten Landschaften, welche bei einem Besuch nicht fehlen dürfen:

1.     Der Yosemite Nationalpark

Einer der schönsten Nationalparks der Vereinigten Staaten erstreckt sich entlang der westlichen Sierra Nevada. Das faszinierende Tal gleicht einer Landschaft wie aus dem Bilderbuch: malerische Bergseen, meterhohe, tosende Wasserfälle und tiefe, nahezu mystische Wälder. Hier befindet sich auch der höchste Wasserfall der USA. Mit 730 Metern sind die Yosemite Falls neben dem Half Dome die Hauptattraktion des Parks. Der Half Dome ist ein über 2000 Meter hoher Berg, von dessen Spitze sich ein atemberaubender Blick über das Tal auftut. Die Tickets für den Aufstieg sind allerdings stark begrenzt.

Der Yosemite Park ist einer der schönsten Nationalparks der USA

Quelle: Pixabay.com © McRonny (Pixabay-Lizenz)

2.     Das Death Valley

Das Death Valley ist eine der bekanntesten Wüstenregionen der Welt und der heißeste Ort der Erde. In den Sommermonaten kommen stellenweise Temperaturen von mehr als 55 Grad Celsius zustande. Die Region ist umrahmt von schneebedeckten Bergen und salzhaltigen Seen. Im Tal selbst befinden sich riesige Salzfelder, markante Gesteinsformationen und uralte Vulkankrater. Mitten im Zentrum des Nationalparks befindet sich Furnace Creek, der einzige belebte Ort in Death Valley.

3.     Lassen Vulcano Park

Im Nordosten Kaliforniens befindet sich der spektakuläre Lassen Volcano Park. Dampfende Hügel, brodelnde Quellen und Vulkanschlamm machen hier deutlich, zu welcher Kraft unsere Natur in der Lage ist. Die Erde unterhalb des Parks wird vom Vulkan Lassen Peak in Schach gehalten. Auch wenn von diesem keine Gefahr ausgeht, beeindruckend ist das Naturschauspiel allemal.

4.     Sequoia National Park

Der Weg durch den beeindruckenden Giant Forest führt vorbei an den höchsten Bäumen der Welt. Die gigantischen Mammutbäume ragen über 100 Meter empor und wirken, als würden sie geradezu den Himmel berühren. Das Highlight des Parks ist der General Sherman Tree, ein Sequoia mit einem Stammumfang von unglaublichen 31 Metern.

5.     Big Sur

Der Big Sur ein Küstenabschnitt zwischen Los Angeles und San Francisco. Er beginnt in dem traumhaften Küstenort Carmel bei Monterey und erstreckt sich fast 100 Kilometer bis nach San Simeon. Die Landschaft ist wild und ungebändigt. Die Region ist bekannt für ihre weiten Bergketten und die wunderschönen Strände, welche von tosendem Meer umspült werden. Der Big Sur ist unvergleichbar. Dieses Stückchen Natur muss mit eigenen Augen bestaunt werden. Abschließend lohnt sich ein Besuch des Carpintera State Beach in Santa Barbara. Wieso dieser einer der schönsten Strände der USA ist, erzählt dieser Artikel.

Die malerische Landschaft des Big Sur ist unvergleichlich

 

Quelle: Pixabay.com © DomCarver (Pixabay-Lizenz)

 

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Top Sehenswürdigkeiten für Palm Springs

Heute möchte ich Euch Palm Springs für ein kleinen Abstecher von zwei Tagen auf Euren Roadtrip zum Joshua Tree Nationalpark, Los Angeles oder Las Vegas, wo man Echtgeld-Spiele im Allslots Online Casino spielen kann, schmackhaft machen. Sicherlich ist Euch dieses heiße Wüsten-Städtchen (im Sommer gibt es Temperaturen um die 40°C) als Urlaubsort der Reichen und Schönen Hollywoods bekannt. Was insbesondere an der Nähe zu Los Angeles liegt. Von Los Angeles aus kann man sich gut einen Mietwagen leihen und fährt gerade einmal 190 km östlich bzw. zwei Stunden auf der I-10 bis nach Palm Springs.

Nicht nur für Liebhaber der sogenannten Mid-Century-Architektur hat Palm Springs eine Reihe einzigartiger historischer Gebäude, insbesondere Häuser und Hotels, zu bieten. Hier lohnt es sich durchaus eine geführte Tour zu buchen oder Ihr geht selbständig via App oder Karte auf Entdeckungstour. Natürlich könnt Ihr Euch auch an die örtliche Touristen-Information wenden.

Das ultra-hippe ACE-Hotel

Bei den Hotels sticht vor allem das ACE heraus, das Ihr auf jeden Fall einige Wochen im Vorfeld buchen solltet. Das Hotel besticht insbesondere durch seine lässig-coole Art ist aber natürlich auch nicht günstig. Hier müsst Ihr mit Preisen ab $150 fürs Doppelzimmer (großzügiges Patio-Zimmer mit Terrasse) schon rechnen. Aber eine Nacht kann man sich hier auf jeden Fall gönnen.

Chairs at The Ace Hotel, Palm Springs
Palm Springs: Ace Hotel

Aber auch das Parker Palm Springs lohnt einen Aufenthalt oder zumindest einen kurzen Abstecher, um tolle Fotos zu schießen. Dieses Mid-Century-Schmuckstück ist von von dem bekannten Designer Jonathan Adler eingerichtet worden und besticht durch seinen Minimalismus.

entrance to the Parker Hotel

Naturfreunde fahren zum Mount San Jacinto State Park

Prinzipiell ist die gesamte Wüstenumgebung von Palm Springs sehr interessant und auf Ihre eigene Art wunderschön – zumindest nach meinem Dafürhalten. Doch ist ein Gebiet außerhalb von Palm Springs besonders zu empfehlen: Mit der Aerial Tramway (ca. $25 Dollar für Erwachsene) gelangt Ihr auf die 2.600 Meter hohe Bergstation, die im Mount San Jacinto State Park liegt. Die Fahrt dauert 14 Minuten und die Seilbahn überwindet stolze 1.800 Höhenmeter und somit drei Klimazonen. Man kann hier fantastische Aussicht ins Valley genießen. Selbst wenn Ihr nicht vorhabt, die rund 80 km Wanderwege im State Park zu entdecken, die im Winter zum Ski-Langlaufen genutzt werden, lohnt sich die Fahrt!

Die riesigen Palmen der Indian Canyons

Eine absolute Empfehlung ist auch ein Abstecher in einen der Indian Canyons – und hier im Speziellen der Palm Canyon. Hier kann man riesige, teils bis zu 20 m hohe Palmen in einem schmalen Canyon bewundern.

Bereits vom Parkplatz aus hat man einen grandiosen Blick auf das Tal. Es ist ein kurzer steiler Abstieg und man ist mitten drin zwischen diesen Großpalmen. Von hier aus lassen sich sehr schöne Spaziergänge unternehmen.

Einkaufen ein beliebter Zeitvertreib in Palm Springs

Aber auch für das Shopping-Herz ist in Palm Springs etwas geboten: Das Zentrum von Palm Springs befindet sich entlang des South Palm Canyon Drive. Hier gibt es zahlreiche Restaurants, Bars und Geschäfte. Sicherlich kann man nicht von einem Shopping-Mekka sprechen und ich möchte die Erwartungen etwas dämpfen, aber es gibt immerhin eine Vielzahl von süßen Läden, eleganten Boutiquen, Kunstgallerien und auch Märkte. Die meisten liegen am South Palm Canyon Drive.

Wie sind denn Eure Erfahrungen mit Palm Springs? Plant Ihren einen Zwischenstopp?

Kartenansicht

Weiterführende Links

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