USA Westküste

Au-Pair: Der clevere Weg ins Ausland (Gastbeitrag)

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Junge Menschen träumen von der großen weiten Welt. Zu den Spitzenreitern für einen Auslandsaufenthalt in jungen Jahren zählen die USA. Ein besonders abwechslungsreicher Landstrich stellt die Westküste der Vereinigten Staaten dar. Das sprichwörtliche California Dreaming wirkt anziehend auf Europäer und der entspannte Lebensstil tut sein Übriges dazu.

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Abbildung 1: Die Betreuung von Kindern bedeutet eine große Verantwortung.

Amerikaner sind aufgeschlossen im Umgang mit ausländischen Gästen und sie gehören zu den Nationen, die ihre Kinder oft unabhängig von staatlichen Angeboten betreuen wollen. Amerikaner sehen ein Au-Pair als wertvolle Hilfe an. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach zuverlässigen A-Pairs. Was ein Au-Pair macht, was ein solcher Aufenthalt für das Au-Pair bringt, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind und weiteres Wissenswertes rund um das Thema Au-Pair, soll Inhalt des Berichts sein.

Was macht ein Au-Pair?

Der Begriff Au-Pair ist Französisch und bedeutet so viel wie „Gegenseitigkeit“. Ein Au-Pair lebt bei einer Gastfamilie und ist in erster Linie für die Betreuung der Kinder zuständig. Außerdem helfen Au-Pairs im Haushalt. Als Gegenleistung haben Sie freie Kost und Logis und bekommen meistens auch ein Taschengeld.

Entgegen der landläufigen Auffassung, dass eine Au-Pair Stelle nur für junge Frauen eine Option ist, dürfen sich natürlich auch junge Männer bewerben. Gerade bei Familien mit Söhnen sind männliche Au-Pairs sehr beliebt. Für jeden jungen Menschen ist der Aufenthalt in einem fremden Kulturkreis als Au-Pair eine unvergessliche Erfahrung.

Was bringt der Aufenthalt als Au-Pair?

Zum einen setzen sich Au-Pair Tag für Tag mit Kindern auseinander. Deshalb bauen sie einen praktischen Erfahrungsschatz im Bereich der Pädagogik und der Kommunikation auf. Ein weiterer Punkt ist, dass junge Menschen eine kostengünstige Option haben, ein fremdes Land in kultureller und sprachlicher Hinsicht intensiv kennenzulernen. Au-Pairs knüpfen oft wichtige Kontakte und machen Erfahrungen, die ein Leben lang Bestand haben. Im Ausland, ganz auf sich alleine gestellt, werden Fähigkeiten gefordert, die im heimischen Umfeld nicht so nachhaltig gefördert werden. Dazu gehören

  • Flexibilität,
  • Toleranz,
  • Organisationstalent,
  • Ausdauer und
  • Belastbarkeit.

Wer sich erfolgreich im Ausland über viele Monate behaupten kann und aus der Auslandserfahrung ein positives Resümee zieht, wird zurück in der Heimat davon profitieren.

Wo sind Au-Pair-Stellen zu finden?

Es gibt Organisationen, die freie Stellen als Au-Pair vermitteln. Beste Zeit zum Einstieg ist zum Beispiel in der Phase vor dem beginnenden Studium oder direkt nach dem Studium, bevor der erste Job winkt. Wer in die USA und dabei vielleicht sogar unbedingt an die Westküste möchte, der sollte sich frühzeitig darum kümmern. Denn die Region ist äußerst beliebt. Im Idealfall sollten Interessierte sich rund ein halbes bis ein dreiviertel Jahr vorher um eine Au-Pair-Stelle kümmern.

Welche Voraussetzungen muss ein Au-Pair erfüllen

Pflicht für jedes Au-Pair ist ein polizeiliches Führungszeugnis ohne Einträge. Außerdem ist ein Mindestalter Voraussetzung. Meistens liegt das zwischen 18 und 26 Jahren, manche Organisationen lassen auch jüngere oder ältere Bewerber und Bewerberinnen zu. Ganz wichtig für jedes Au-Pair ist Offenheit und Toleranz. Denn wer sich in eine ganz fremde Familie einfügen muss, muss flexibel sein und freundlich. Mit ein bisschen gutem Willen gelingt die Eingewöhnungszeit zur beiderseitigen Zufriedenheit.

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Abbildung 2: Traumziel San Francisco. Wer hier als Au-Pair arbeiten möchte, sollte sich frühzeitig bewerben.

Verantwortungsbewusstsein ist eine weitere Voraussetzung, die das Profil eines erfolgreichen Au-Pair Aufenthalts abrundet. Die Aufgabe liegt im Kern auf der Kinderbetreuung, das kann auch stressig werden. Deshalb ist es von besonderer Wichtigkeit, dass ein Au-Pair sich emotional im Griff hat und souverän bleibt. Es kann helfen, bei begehrten Stellen zum Beispiel in den Großstädten San Francisco, Los Angeles oder San Diego Empfehlungsschreiben von ehemaligen Praktikumsstellen bzw. Babysitter-Stellen vorzulegen.

Quellen:

Bild 1: https://pixabay.com/de/users/aponferrada-26032/

Bild 2: https://pixabay.com/de/users/skeeze-272447/

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