Jahr: 2008

5 Gründe, warum Seattle definitiv eine Reise Wert ist

So, nach wochenlanger Funkstille (mein Reisetagebuch 2008 hat mich doch mehr Zeit gekostet als ursprünglich erwartet) möchte ich heute etwas Werbung für Seattle machen, das meiner Meinung nach aufgrund des angeblich so regnerischen Wetters einen viel zu schlechten Ruf hat! Deswegen möchte ich hier einmal kräftig die Werbetrommel für diese bezaubernde Metropole an der Pazifikküste im Nordwesten Amerikas rühren und nenne Euch einmal die Top 5-Gründe, dieser Stadt unbedingt einen Besuch abzustatten: 1. Space Needle: Zwar die teuerste Liftfahrt in ganz Amerika, aber für mich der schönste Turm, den ich bisher gesehen habe und damit viel schöner und spektakulärer als mein Stuttgarter (immerhin der erste seiner Art) und der Berliner Fernsehturm! Die Architektur ist einfach unglaublich fasziniert und obwohl die Space Needle schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel hat, fügt sie sich immer noch nahtlos in das heutige Stadtbild Seattles ein. 2. Essen und Trinken Die Auswahl an netten Cafés (mit übrigens – und ich muss es auch hier nochmals sagen – verdammt gutem Kaffee!), außergewöhnlich guten (Seafood-)Restaurants für jeden Geldbeutel ist wirklich spitzenklasse …

US Fluglinien: Immer weniger Kerosin im Tank

Ganz gut zu meiner Horrorstory mit Delta passt auch dieser aktuelle Spiegel Online Artikel, der davon handellt, dass die US-Fluglinien Ihre Flugzeuge mit immer weniger Kerosin betanken. Wundert mich eigentlich überhaupt nicht, denn nach meiner Erfahrung, wird nicht nur am Kerosin gespart, sondern auch an den Sicherheitschecks! Ansonsten dürfte es wohl kaum passieren sein, dass einem kurz nach dem Start die Nottreppe den Rumpf beschädigt. Meine Entschdeidung steht: beim nächsten Mal fliege ich nicht mit einer US-Fluglinie!

National: Aufpreis für spritsparendes Auto?

Also, diese Anekdote muss ich natürlich schon noch los werden: Als ich im Mai bei meinem Nordwestcoast-Trip in Seattle meinen National-Mietwagen abholen wollte, habe ich natürlich sofort die nette Dame hinter dem Schalter gefragt, ob ich denn ein spritsparendes Auto haben könnte. Daraufhin antwortete sie freundlich: „Ja, das ist natürlich kein Problem. Aber das kostet dann einen Aufpreis von $15 pro Tag!“. „Das ist natürlich absolut blödsinnig“, dachte ich mir. Da möchte man was für die Natur tun und natürlich auch für den eigenen Geldbeutel und muss aber dann noch eine höhere Tagesmiete in Kauf nehmen. Wieder so ein Indiz dafür, dass die ganze Klima- und Energiedebatte noch nicht ganz über den großen Teich geschwappt ist. Weiß jemand, ob dies nur bei National der Fall ist?

Bildergalerie Seattle

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So, ich dachte mir, dass ich nun endlich einmal ein paar meiner Urlaubsphotos online stellen könnte. Eigentlich wollte ich diese erst im Einklang mit meinem Reisetagebuch freigeben, aber jetzt habe ich mich doch anders entschlossen. Ingesamt habe ich fast 300 Bilder gemacht, was hier platzmäßig etwas problematisch wäre. Deshalb gibt’s jetzt zuerst einmal meine kompletten Seattle-Bilder! Seattle