USA Westküste

21. Juni 2017
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U.S.-West Coast: Das sind die Städte mit der größten Stardichte

Universal Studios Hollywood

Quelle: Flickr

Hollywood als Zentrum der Filmindustrie befindet sich an der amerikanischen Westküste, darum herum gruppieren sich einige Gebiete mit extrem hoher Promi-Dichte. Wer also zum VIP-Watching in die USA reisen möchte, ist hier sehr gut aufgehoben und wird sicher den einen oder anderen gelungenen Schnappschuss mit nach Hause bringen. Und weil sich die Reichen und Schönen natürlich bevorzugt in angenehmer Umgebung aufhalten, kann so ein Urlaub in Prominähe insgesamt gar nicht verkehrt sein. Kommt mit mir zu den Hochburgen der Film- und Fernsehgrößen!

Santa Barbara, allein schon der Name dieser Stadt zergeht auf der Zunge. Im 20. Jahrhundert nahm eine Entwicklung ihren Lauf, die diesen Ort zur teuersten Wohngegend der gesamten USA machte; zig Prominente siedelten sich hier an und genießen seitdem das süße Leben mit Villa und azurblauem Pool. Ein Eigenheim in der berühmten Küstenstadt kostet durchschnittlich etwas mehr als eine Million Dollar, der Normalpreis für Häuser liegt im restlichen Kalifornien gerade mal bei der Hälfte. Das milde, mediterrane Klima hat wirklich was für sich, die Niederschläge halten sich in Grenzen und spätestens an der mondänen Strandpromenade stellt sich ein herrlich entspanntes Urlaubsfeeling ein. Es lohnt sich wirklich, mit gezückter Kamera durch die Straßen des östlichen Stadtteils Montecito zu bummeln und dabei verstohlen nach bekannten Gesichtern Ausschau zu halten! Punkrockfans werden wissen, dass diese Stadt ganz nebenbei einige erfolgreiche Bands dieser Sparte hervorgebracht hat, zum Beispiel Buck Wild und Lagwagon. Inzwischen zählen diese Musiker bereits zu den alten Hasen ihrer Sparte – und dürften es sich im angestammten Heimatort richtig gutgehen lassen.

Auf einem kleinen Abstecher gen Osten, vorbei an der berühmten Hoover Talsperre und ein Stück weit durch die Wüste von Nevada, treffen wir auf eine Metropole der besonderen Art: Las Vegas mit seinen gewaltigen Spielhallen und Glitzerpalästen, ein Paradies für spielfreudige Menschen aller Art. In den 50er Jahren zog es den berühmten Barden Frank Sinatra mit seinem allseits bekannten Rat Pack in die Wüstenstadt, das sorgte für einen echten Las-Vegas-Boom, der bis heute kaum an Schwung verloren hat. In die glamourösen Casinohallen zieht es nicht nur Normalos wie uns, sondern auch Stars wie Ben Affleck, Tiger Woods, George Clooney und Charlie Sheen. Natürlich trefft ihr die VIPs auch an den Spieltischen wieder, besonders Craps und Roulette stehen hier hoch im Kurs. Die Faszination des Roulette-Rads begeistert die Menschen bereits seit Hunderten von Jahren, daher ist es nicht verwunderlich, dass auch die Promis gefallen an diesem Klassiker finden. Beachtet aber dabei, dass auch Stars ihre Privatsphäre schätzen, wenn die Fans zu aufdringlich werden, sind sie schneller wieder im VIP-Bereich verschwunden, als man schauen kann. Wichtig ist es vor allem, auf die freundlichen Hinweise des Croupiers zu hören, der genau ansagt, wann die letzten Einsätze zu machen sind. Nicht nur passionierte Roulettefreunde, sondern auch berühmte Sportler zieht es nach Las Vegas, zum Beispiel hat sich Tennislegende André Agassi mit seiner Ehefrau Steffi Graf vor Ort angesiedelt, um ausgerechnet mitten in der Wüste Obst und Gemüse anzubauen.

Doch noch einmal zurück zur Küste: Das bereits genannte Hollywood als Stadtteil der gewaltigen Küstenmetropole Los Angeles gilt als eine Art natürliches Promi-Reservat, allerdings mit immens großem Streukreis. Diverse VIP-Hotspot finden sich an vielen Stellen der Stadt, zum Beispiel im trendigen Fitness-Center Equinox oder im herrlich naturbelassenen Runyon Canyon, der nicht nur zum Joggen, sondern auch zum bequemen Herumlümmeln in freier Natur einlädt. Daneben haben sich die zahlreichen Starbucks-Filialen als echte Anziehungspunkte für Stars erwiesen, besonders beliebt sind die Kaffee-Standorte in Bel Air, auf dem Sunset Boulevard und am Beverley Glenn Boulevard. Ob Altstars wie Leonardo di Caprio, deutschstämmige Koryphäen wie Heidi Klum oder Dauerpirat Johnny Depp: Echte Stars in Jogginghosen mit Einkaufstüten an der Hand und unfrisierten Haaren sind einfach zu zuckersüß – und machen sich hervorragend auf unseren Urlaubsfotos. Dafür lohnt es sich auch, vom frühen Morgen bis späten Abend durch die Stadt zu streifen und aufmerksam die Augen offen zu halten – das kann sogar spannender werden als so mancher Abenteuerurlaub!


Sicher lohnt es sich auch, nach San Francisco, Santa Cruz oder Monterey Bay zu fahren, wenn ihr schon einmal an der schönen Westküste weilt. Die Stardichte fällt dort zwar um einiges geringer aus, doch überraschende Zufallstreffer sind trotzdem nicht ausgeschlossen. Nebenbei besitzt jedes dieser Reiseziele für sich ein ganz besonderes Flair, das es in vollen Zügen zu genießen gilt. Während Frisco mit deutlich kühlerem Klima aufwartet und sich gern mal in geheimnisvollem Nebel hüllt, brennt auf L.A. die Sonne herab: Erlebt es einfach selbst!

21. Februar 2017
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Roadtrip 2017: Las Vegas – Del Mar – San Diego – Palm Springs (Teil 1)

Das New York New York in Las Vegas

Das New York New York in Las Vegas

Am 3. Januar durfte ich für 5 Tage beruflich zur Consumer Electronics Show (CES) nach Las Vegas fliegen. Natürlich nutzte ich die Gelegenheit, um noch ein paar Tage dranzuhängen und mit einem Mietwagen (dieses Mal bei Hertz gebucht) runter in mein geliebtes Del Mar, nördlich von San Diego, zu düsen, um dort bei meinen lieben Bekannten Linda und Nick ein paar Tage in deren schnuggeligen Gästeapartment direkt am Strand zu verbringen. 

Aber erst einmal der Reihe nach: Denn zuerst bin ich rund 10 Stunden mit der Lufthansa von Frankfurt nach Denver geflogen. Der Flug selber war dank Premium Economy und der damit verbundenen extra Armlehne, erhöhter Beinfreiheit und dem exquisiten Entertainment-Programm sehr angenehm. Wohingegen die Einreise in Denver zwar auch insgesamt ohne größere Probleme über die Bühne ging, aber mitsamt dem Anstehen an den neuen Passkontrollautomaten, dem anschließenden erneuten Anstehen bei den Einreisebeamten mitsamt Irisscans und Fingerabdrücken, bevor ich dann mein Gepäck wieder aufgenommen habe und durch den Zoll bringen musste, um es danach erneut aufzugeben.

Doch damit immer noch nicht genug, denn jetzt musste ich mich abschließend für meinen Weiterflug nach Las Vegas einreihen. Insgesamt dauerte das ganze Procedere rund 2:45 Stunden. Schließlich kam ich nach insgesamt anstrengenden 24 Stunden in Las Vegas an und fiel hundemüde in mein Bett im 11. Stock des stark renovierungsbedürftigen Embassy Suites nahe des Convention Centers.

In Las Vegas nimmt der Verkehr so gut wie nie ab. Im Hintergrund ist das Excalibur Hotel zu sehen.

In Las Vegas nimmt der Verkehr so gut wie nie ab. Im Hintergrund ist das Excalibur Hotel zu sehen.

Wer mich kennt bzw. schon länger dieses Blog verfolgt, weiß, dass ich kein Freund von Las Vegas bin. Auch dieser dritte Besuch hat daran nichts geändert. Nach wie vor kann ich nichts mit dem Zocker-Image dieser Glitzermetropole anfangen, in der mir dieser Dauerpartymodus und die damit einhergehende „Nach mir die Sintflut“-Einstellung (speziell Energie-und Wasserkonsum, Verpackungsmüll) negativ aufs Gemüt schlägt. Das Schlimme ist, dass ich selber extrem darauf achten muss, mich selbst in diesen 5 Tagen hier mitreißen zu lassen! 

Was mir in Las Vegas aufgefallen ist:

  • Wer hin und wieder einmal exzellent Steak essen will, dem kann ich wärmstens das Smith & Wollensky Steak House auf dem Strip empfehlen.
  • Wer einen guten Burger essen und dazu einen leckeren Shake schlürfen möchte, der kann bedenkenlos Shake Shack aufsuchen.

    Lecker Milk Shake mit einem verdammt schmotzigen Veggie-Burger von Shake Shack

    Lecker Milk Shake mit einem verdammt schmotzigen Veggie-Burger von Shake Shack

  • Wer sich günstig durch Las Vegas bewegen lassen möchte und dabei noch persönliche und sehr sympathische Gespräche führen möchte, um die Stadt und die Menschen besser zu verstehen, der soll unbedingt zu Lyft greifen. Lyft ist nach meinen und den Erfahrungen meiner Kollegen bedenkenlos sicher, man wird in teils wirklich noblen Karossen kutschiert und es ist sogar günstiger als Uber. Mittlerweile ist es so, dass sich viele Einwohner durch diese Rides noch ein paar Dollar abends dazu verdienen.
  • Die beiden besten Hotels am Strip, da am stilvollsten und am modernsten, was mittlerweile in Las Vegas eine Ausnahme ist, sind das Cosmopolitan und das Mandarin Oriental. Wer also von Euch Lust auf ein Casino-Hotel (hier klicken) hat, der sollte sich hier ein Zimmer buchen.
  • Und ja: Las Vegas ist verdammt teuer, aber auch eine wahre Shopping-Hochburg! So zahlt man auf dem Strip 3.75$ für einen schlechten Espresso im Starbucks oder mitunter gar rund 9$ für eine Kugel Eis.

Im zweiten Teil geht’s dann weiter mit meinen Erlebnissen in Del Mar, San Diego und Palm Springs. Freut Euch drauf!

 

6. Dezember 2016
nach Fabio
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Die besten Touristen-Attraktionen in Las Vegas

Las Vegas ist weit mehr als eine Stadt, vielmehr ein faszinierendes Phänomen! Dass die pulsierende Metropole sich ausgerechnet mitten in der Wüste von Nevada angesiedelt hat, wo es vorher kaum mehr gab als Sand, Steine und Hitze, gerät mit Blick auf die zahlreichen Attraktionen und Casino-Glitzerwelten beinahe zur Nebensache. Doch eben nur beinahe, denn tagsüber glüht die Hitze über dem Asphalt und auch nachts bleiben Shorts und T-Shirt nicht im Schrank.

Welcome to Fabulous Las Vegas!

Das berühmte Las Vegas Sign aus dem Jahr 1959 gilt als legendäres Fotomotiv für Touristen und Durchreisende. »Welcome to Fabulous Las Vegas« steht auf dem Schild zu lesen, dass sich in der Nähe des Hotels Mandalay Bay am südlichen Las Vegas Strip befindet. Ein Parkplatz direkt an der Sehenswürdigkeit bietet Gelegenheit, kurz anzuhalten und die Kamera zu zücken, um diesen erhebenden Augenblick für die Nachwelt festzuhalten: Meine Füße berühren goldenen Wüstenboden! Seit 2014 wird das Schild übrigens mit Solarstrom versorgt und wünscht uns nun ganz umweltfreundlich auf der Rückseite eine baldige Wiederkehr: »Drive Carefully – Come Back Soon«.

Dass Las Vegas eine Stadt der Rekorde ist, kann gar nicht bezweifelt werden. Ein prominentes Beispiel hierfür bietet der sogenannte »The High Roller«, das aktuell weltgrößte Riesenrad mit einer Gesamthöhe von grandiosen 167 Metern. Als »Highroller« bezeichnen Glückspielfans auch diejenigen Zocker, die besonders hohe Geldbeträge ins Spiel bringen. Einige von diesen Koryphäen haben es in die großen Casinos bis zum VIP-Status gebracht, sie erhalten eine großzügige Sonderbehandlung. Doch nun zurück zu dem Riesenrad: Eine Runde in luftiger Höhe dauert etwa 30 Minuten, 2.000 LED-Lichter lassen das gewaltige Karussell erstrahlen.

Adrenalin auf dem Stratosphere Tower

Auch der Stratosphere Tower hat sich seinen großen Namen wahrlich verdient, er ragt als höchster freistehender Aussichtsturm westlich des Mississippis 350 Meter in die Höhe. Mehr als 2.000 Hotelzimmer stehen im Inneren für Gäste bereit – und nebenbei handelt es sich bei dem Bauwerk um die nördlichste Großspielbank der Wüstenstadt. Ganz oben in der Aussichtsplattform befindet sich das Drehrestaurant mit dem absolut passenden Namen »Top of the World«; wer einen stabilen Magen besitzt, sollte dort auf jeden Fall einmal speisen gehen! Das Fahrgeschäft »Insanity – The Ride« befindet sich etwa auf derselben Höhe, das massive Kettenkarussell eignet sich ausschließlich für absolut Schwindelfreie. Adrenalinjunkies lassen sich zudem mit dem Big Shot 40 Meter am Turmmast entlang in die Höhe schießen, um danach zur Erde hinabzustürzen.

Casinospiele besser vorher kennenlernen und erproben

Doch kein Las-Vegas-Besuch ohne zumindest eine kleine Zockerrunde! Natürlich könnt ihr dafür gleich im Stratosphere-Tower Platz nehmen, wenn ihr schon einmal da seid. Eine Art Geheimtipp ist das Würfelspiel Craps, auch Seven Eleven genannt. Die Spieler treten gegen die Bank an, als Alternative wird vielerorts auch Card Craps angeboten. Richtig klassisch geht es natürlich beim Roulette und am Pokertisch zu, in den gewaltigen Casinosälen wirken diese Table Games richtig filmreif! Auch Blackjack wird allerorts angeboten, doch geht lieber gut vorbereitet in euer Spiel, lernt die Kartenspielregeln und übt vielleicht ein bisschen mit Freunden oder online, bevor ihr euch in das Getümmel stürzt. Für unvorbereitete Spieler erklären euch aber auch die Dealer noch mal kurz die Regeln oder erinnern euch bei den einzelnen Zügen, wenn ihr dran seid – gute Englischkenntnisse sind aber dann notwendig, denn die Croupiers kommen aus allen Teilen der USA und haben teilweise einen starken Akzent.

Wie schon am Beispiel des Stratosphere Towers deutlich erkannt, bieten die großen Spielbanken in Las Vegas ihren Gästen sehr viel mehr als spannendes Gaming. Jedes Casino besitzt sein ganz eigenes Flair, das Bellagio hat sich beispielsweise mit seiner faszinierenden 300 Meter langen Wasserorgel in Szene gesetzt. Die Fontänen werden von insgesamt 5.000 Scheinwerfern bestrahlt und bewegen sich zu den regelmäßigen Aufführungszeiten im Takt klassischer Musikstücke oder moderner Songs. Vor dem Hotel Mirage bricht als Kontrapunkt zu diesem farbenfrohen Wasserspiel allabendlich ein Vulkan aus!

Eine Stadt, die man nur vor Ort wirklich erfassen kann

So könnte ich weiter und weiter erzählen, aber: Schaut doch besser einmal selbst in Sin City des amerikanischen Westens herein! Denn dieses irrsinnige Las Vegas lässt sich nur direkt vor Ort wirklich richtig spüren und begreifen.